Bei der schwedischen Internetzeitung "Nyheter24" entscheidet die Zahl der Leser darüber, wie viel der Autor an einem Artikel verdient.von Reinhard Wolff
Na toll. Wenn man das konsequent durchzieht, kommt es über kurz oder lang zu einem inhaltlich armseligen Angebot: Lokale Spitzenmeldungen, Sex and Crime, Promis, Gastrotipps und Neues vom nächstgelegenen Fußball-Profiverein. Letztlich setzt man darauf, dass die User in der Masse dumm sind. Sind sie aber nicht - und deshalb scheitert so ein Modell über kurz und lang. Den Journalisten ist das sowieso zu gönnen.
21.03.2009 17:07 Uhr
von Muss Anonym:
Das ist ja was... ich kann mir schon vorstellen, wie die Leute dann maulen, wenn es heißt: Du machst heute Politik-Meldungen. "Waaas? Ey, ich hab eine Familie! Lass mich Erotik machen! Meine Frau will auf Urlaub heuer ans Meer fahren."
18.03.2009 21:14 Uhr
von Leidkultur:
Blödes System. Klar findet man manche Themen resp. die Meinung des Autoren dazu so richtig scheiße und ärgert sich, aber darin liegt doch auch ein Reiz: Die Auseinandersetzung mit dem Thema, das ggf. eigene Einlenken, Überdenken der eigenen Position, Werbung und Überzeugungsarbeit leisten für seine Überzeugung und Meinung mittels Kommentarbereich usw. Werden die Themen nach Gunst der Leserschaft eingebracht und darauf würde so eine Bezahlung ja hinauslaufen, wirds wohl eher öde und nicht viel Neues kommt hinzu. Das wäre so, als wüsste ich von vornherein, dass in der taz nur schwer linke und grüne Themen behandelt und die linksgrünen Genossinen inhaltlich auch bedient werden würden.... ich würde die taz aus meiner Favoritenliste entfernen. So aber bin ich immer wieder gespannt, wie meine ehemalige Lieblingszeitung an Themen ran geht, sie beurteilt und freue mich, auch mal kritische Stimmen wie die von Kelek zu lesen.
Leserkommentare
26.03.2009 10:31 Uhr
von DerKlaus:
Na toll. Wenn man das konsequent durchzieht, kommt es über kurz oder lang zu einem inhaltlich armseligen Angebot: Lokale Spitzenmeldungen, Sex and Crime, Promis, Gastrotipps und Neues vom nächstgelegenen Fußball-Profiverein.
Letztlich setzt man darauf, dass die User in der Masse dumm sind. Sind sie aber nicht - und deshalb scheitert so ein Modell über kurz und lang.
Den Journalisten ist das sowieso zu gönnen.
21.03.2009 17:07 Uhr
von Muss Anonym:
Das ist ja was... ich kann mir schon vorstellen, wie die Leute dann maulen, wenn es heißt: Du machst heute Politik-Meldungen. "Waaas? Ey, ich hab eine Familie! Lass mich Erotik machen! Meine Frau will auf Urlaub heuer ans Meer fahren."
18.03.2009 21:14 Uhr
von Leidkultur:
Blödes System. Klar findet man manche Themen resp. die Meinung des Autoren dazu so richtig scheiße und ärgert sich, aber darin liegt doch auch ein Reiz: Die Auseinandersetzung mit dem Thema, das ggf. eigene Einlenken, Überdenken der eigenen Position, Werbung und Überzeugungsarbeit leisten für seine Überzeugung und Meinung mittels Kommentarbereich usw. Werden die Themen nach Gunst der Leserschaft eingebracht und darauf würde so eine Bezahlung ja hinauslaufen, wirds wohl eher öde und nicht viel Neues kommt hinzu. Das wäre so, als wüsste ich von vornherein, dass in der taz nur schwer linke und grüne Themen behandelt und die linksgrünen Genossinen inhaltlich auch bedient werden würden.... ich würde die taz aus meiner Favoritenliste entfernen. So aber bin ich immer wieder gespannt, wie meine ehemalige Lieblingszeitung an Themen ran geht, sie beurteilt und freue mich, auch mal kritische Stimmen wie die von Kelek zu lesen.