• 01.10.2008

Rechtsruck im Alpenland

"Zornige Österreicher"

Die Historikerin Brigitte Hamann erläutert die Gründe für den Rechtsruck in Österreich. Vor allem die jungen Wähler hätten sich gegen die etablierten Parteien entscheiden.

  • 01.10.2008 00:31 Uhr

    von Martin Wilke:

    Es ist wenig plausibel, die Verdoppelung des Stimmenanteils der rechten Parteien auf 30 % den Wahlverhalten der 16- und 17-jährigen anzulasten. Denn die 16- und 17-jährigen sind nicht einmal 3 % der Wahlberechtigten. Somit können sie schwerlich für einen Stimmenzuwachs für FPÖ und BZÖ von zusammen 14 % verantwortlich sein.

    In welchem Maße die Jugendlichen anders gewählt haben als die Über-18-jährigen weiß ich nicht. Aber grundsätzlich darf man das Wahlrecht einer Bevölkerungsgruppe nicht davon abhängig machen, welche Parteien die Angehörigen dieser Gruppe dann wählen.

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