Die Historikerin Brigitte Hamann erläutert die Gründe für den Rechtsruck in Österreich. Vor allem die jungen Wähler hätten sich gegen die etablierten Parteien entscheiden.
Es ist wenig plausibel, die Verdoppelung des Stimmenanteils der rechten Parteien auf 30 % den Wahlverhalten der 16- und 17-jährigen anzulasten. Denn die 16- und 17-jährigen sind nicht einmal 3 % der Wahlberechtigten. Somit können sie schwerlich für einen Stimmenzuwachs für FPÖ und BZÖ von zusammen 14 % verantwortlich sein.
In welchem Maße die Jugendlichen anders gewählt haben als die Über-18-jährigen weiß ich nicht. Aber grundsätzlich darf man das Wahlrecht einer Bevölkerungsgruppe nicht davon abhängig machen, welche Parteien die Angehörigen dieser Gruppe dann wählen.
Leserkommentare
01.10.2008 00:31 Uhr
von Martin Wilke:
Es ist wenig plausibel, die Verdoppelung des Stimmenanteils der rechten Parteien auf 30 % den Wahlverhalten der 16- und 17-jährigen anzulasten. Denn die 16- und 17-jährigen sind nicht einmal 3 % der Wahlberechtigten. Somit können sie schwerlich für einen Stimmenzuwachs für FPÖ und BZÖ von zusammen 14 % verantwortlich sein.
In welchem Maße die Jugendlichen anders gewählt haben als die Über-18-jährigen weiß ich nicht. Aber grundsätzlich darf man das Wahlrecht einer Bevölkerungsgruppe nicht davon abhängig machen, welche Parteien die Angehörigen dieser Gruppe dann wählen.