• 21.11.2009

Reaktion auf Bildungsstreik

Mehr Bafög, mehr Stipendien

Als Reaktion auf die Bildungsproteste will Bildungsministerin Schavan (CDU) den Bafög-Satz nächstes Jahr erhöhen. Auch über ein nationales Stipendienprogramm wird verhandelt.

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von dreddy:

    Ich verstehe nicht warum jetzt als erste Reaktion auf die Bildungsstreiks eine BaföG-Erhöhung diskutiert wird. Ich selbst bin BaföG-Empfänger. Mit dem Höchstsatz von ca. 560 Euro (+ Kindergeld für unter 25-jährige) kommt man auf über 700 Euro im Monat. Ich behaupte mal das ist weit mehr als genug (ich lebe in Tübingen, einer der teuersten Städte Deutschlands!). Statt das BaföG zu erhöhen sollte lieber die Einkommensanrechnungsgrenze der Eltern nach oben verschoben werden, denn bevor mein Vater arbeitslos wurde bekam ich nur sehr wenig BaföG obwohl sein Einkommen nicht gerade hoch war und er deshalb nicht die Differenz zum BaföG-Höchstsatz ausgleichen konnte. Also BaföG für mehr Studierende als mehr BaföG!

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Purple Tentacle:

    In Stuttgart gabs bei der Groß-Demo Tränengas und Knüppel gegen Studenten. Allein aus meinem unmittelbaren Bekanntenkreis hat es 3 erwischt.

    Falls das für die taz ein alter Hut ist:

    Wie wäre es mit einem "Meta-Artikel" über die lächerliche Berichterstattung von dpa, Tagesschau, Stuttgarter Zeitung etc.?

    Frei zitiert aus einem dieser Schundmedien: "Es kam auch zu EINEM Fall von Tränengas-Einsatz, nachdem ein "Chaot" (ein herrliches Wort übrigens!) einem Polizisten gegen das Schienbein getreten hatte..."

    Ihr würdet der Protestbewegung auf jeden Fall einen Gefallen zu tun, und selbige findet die taz doch sexy, oder?

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Student:

    Liebe taz, wo ist der artikel über die bildungsstreikdemo am 21.11. in stuttgart?
    ist massive polizeigewalt gegen friedliche studenten keinen artikel mehr wert? oder was wird hier von wem vertuscht?

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von thomas mellrichhaus:

    mal was ganz anderes: wenn man bei euch in der navi oben auf "start" klickt, kommt ne dumme fehlermeldung.

    bitte an die technik weiterleiten, danke ! :)

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Stefan:

    Noch unsozialer wird das Ganze durch das geplante Stipendiensystem. Da sozial schwache Bafögempfänger in 6 Semester ihren Bachelor abschließen müssen und sich die anderen mehr Zeit lassen können, werden sie auch im Durchschnitt schlechter abschließen.
    Das heißt: Stipendien für die, die sich das Studium sowieso leisten können!

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von asd:

    das problem mit dem bafög ist in erster linie das es keine freisemester in den bachelorstudiengängen mehr gibt.
    die mindeststudiendauer der studiengänge entsprechen der maximalen semesteranzahl für die man bafög beziehen kann.
    daraus folgt eine sehr starke elitisierung des ganzen.

    man ist um überhaupt studieren zu können auf das bafög angewiesen und muss somit den studiengang in seiner mindestzeit abschliessen. während studenten die nicht darauf angeiwesen sind sich mehr zeit lassen können.

    das hat wiederum zur folge das es für sozial schwache studenten (bafög empfänger) erheblich schwerer ist und demnach auch weniger es überhaupt zu einem abschluss schaffen!

    es kann nicht sein das bafög nur die mindestsemesteranzahl zu verfügung steht!

    bei allen diplom studiengängen gibt es mindestens zwei freisemester.

    das ist soziale ungerechtigkeit pur!

  • 24.11.2009 10:45 Uhr

    von dreddy:

    Ich verstehe nicht warum jetzt als erste Reaktion auf die Bildungsstreiks eine BaföG-Erhöhung diskutiert wird. Ich selbst bin BaföG-Empfänger. Mit dem Höchstsatz von ca. 560 Euro (+ Kindergeld für unter 25-jährige) kommt man auf über 700 Euro im Monat. Ich behaupte mal das ist weit mehr als genug (ich lebe in Tübingen, einer der teuersten Städte Deutschlands!). Statt das BaföG zu erhöhen sollte lieber die Einkommensanrechnungsgrenze der Eltern nach oben verschoben werden, denn bevor mein Vater arbeitslos wurde bekam ich nur sehr wenig BaföG obwohl sein Einkommen nicht gerade hoch war und er deshalb nicht die Differenz zum BaföG-Höchstsatz ausgleichen konnte. Also BaföG für mehr Studierende als mehr BaföG!

  • 23.11.2009 23:10 Uhr

    von Purple Tentacle:

    In Stuttgart gabs bei der Groß-Demo Tränengas und Knüppel gegen Studenten. Allein aus meinem unmittelbaren Bekanntenkreis hat es 3 erwischt.

    Falls das für die taz ein alter Hut ist:

    Wie wäre es mit einem "Meta-Artikel" über die lächerliche Berichterstattung von dpa, Tagesschau, Stuttgarter Zeitung etc.?

    Frei zitiert aus einem dieser Schundmedien: "Es kam auch zu EINEM Fall von Tränengas-Einsatz, nachdem ein "Chaot" (ein herrliches Wort übrigens!) einem Polizisten gegen das Schienbein getreten hatte..."

    Ihr würdet der Protestbewegung auf jeden Fall einen Gefallen zu tun, und selbige findet die taz doch sexy, oder?

  • 23.11.2009 11:45 Uhr

    von Student:

    Liebe taz, wo ist der artikel über die bildungsstreikdemo am 21.11. in stuttgart?
    ist massive polizeigewalt gegen friedliche studenten keinen artikel mehr wert? oder was wird hier von wem vertuscht?

  • 21.11.2009 01:54 Uhr

    von thomas mellrichhaus:

    mal was ganz anderes: wenn man bei euch in der navi oben auf "start" klickt, kommt ne dumme fehlermeldung.

    bitte an die technik weiterleiten, danke ! :)

  • 20.11.2009 23:57 Uhr

    von Stefan:

    Noch unsozialer wird das Ganze durch das geplante Stipendiensystem. Da sozial schwache Bafögempfänger in 6 Semester ihren Bachelor abschließen müssen und sich die anderen mehr Zeit lassen können, werden sie auch im Durchschnitt schlechter abschließen.
    Das heißt: Stipendien für die, die sich das Studium sowieso leisten können!

  • 20.11.2009 17:13 Uhr

    von asd:

    das problem mit dem bafög ist in erster linie das es keine freisemester in den bachelorstudiengängen mehr gibt.
    die mindeststudiendauer der studiengänge entsprechen der maximalen semesteranzahl für die man bafög beziehen kann.
    daraus folgt eine sehr starke elitisierung des ganzen.

    man ist um überhaupt studieren zu können auf das bafög angewiesen und muss somit den studiengang in seiner mindestzeit abschliessen. während studenten die nicht darauf angeiwesen sind sich mehr zeit lassen können.

    das hat wiederum zur folge das es für sozial schwache studenten (bafög empfänger) erheblich schwerer ist und demnach auch weniger es überhaupt zu einem abschluss schaffen!

    es kann nicht sein das bafög nur die mindestsemesteranzahl zu verfügung steht!

    bei allen diplom studiengängen gibt es mindestens zwei freisemester.

    das ist soziale ungerechtigkeit pur!

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