• 10.04.2010

Rassistenchef Terreblanche beigesetzt

Weiß gegen Schwarz in Südafrika

Auf der Trauerfeier für den ermordeten Chef des Apartheid-Nostalgikerverbandes AWB, Eugene Terreblanche, machen radikale Weiße mobil. Der ANC reagiert ratlos.von Dominic Johnson

  • 21.04.2010 11:54 Uhr

    von Clarence:

    dem menschenrecht zu folge, kann ein menschenleben nicht gegen 100 menschenleben auf- oder abgewertet werden, ein mord ist genauso schlimm wie der mord an 100 menschen, das kann ich verstehen, doch wie die frage die sich jeder stellen sollte ist wie es dazu kommen konnte
    einen auslöser, der nach wie vor das zentrale problem für mich ist, ist die fehlende einsicht in der vergangenheit fehler begangen zu haben, seitens der weißen burenbevölkerung. anstatt reue zu zeigen und versöhnung zu fordern um die gemeinsame vergangenheit aufzuarbeiten, wird weiterhin radikal an apartheidsideologien festgehalten, und das wenn man in der minderheit ist. das man sich jetzt auf einmal in die opferrolle schiebt und versucht mitleid zu erregen ist da natürlich der einzige ausweg, der noch aussicht auf erfolg hat. aber mal ganz ehrlich, wer in einer regenbogennation mit unterschiedlichsten kulturen im 21. Jahrhundert noch mit nationalsozialistischen fähnchen propaganda betreibt (was sich nicht einmal die npd in deutschland traut), der brauch sich auch nicht wundern wenn er damit konflikte provoziert, die nach dem versuch schwarz und weiß friedlich zu versöhnen, genau zu dem entgegengesetzten ergebnis kommt, nämlich gewalt

  • 13.04.2010 17:21 Uhr

    von Wütend:

    Der Mensch bleibt Mensch. Ob schwarz oder weiß - besser ist keiner. wann immer eine Minderheit unterdrückt werden kann, wird das getan. Das Bild vom kolonialen Weißen ist nicht mehr aktuell. Rassisten können alle Hautfarben haben! Man denke nur an Hutu und Tutsi - Morde aus reinem Rassismus.
    Hoffentlich wird Südafrika nicht den Weg Zimbabwes gehen - gerade im Sinne der schwarzen Bevölkerung. Denn seit die Weißen aus Zimbabwe vertieben wurden, ist es für die verbliebene schwarze Bevölkerung noch schlechter geworden, da die Farmen der Weißen gut funktionierten, Arbeit und Nahrung brachten und nun zerstückelt und aufgeteilt völlig ruiniert sind.

  • 13.04.2010 11:32 Uhr

    von wasnhierlos?!:

    südafrika hat die zweit höchste mordrate weltweit und wenn endlich mal jemand ermordet wird der es echt verdient hat horcht die ganze welt auf und leute schreiben hier(!) sogar sowas wie 'die buren kann man da echt verstehen...' -kann man nicht! die buren sind opfer ihrer verquerten denkweise(lies dir erstmal ihre geschichte durch(es gab nämlich schon mal einen burenstaat))aber ja, viel leid hätte erspart bleiben können (hitsquads in townships und zusammenferchungen und hungersnöte in den homelads) wenn die buren nicht zu behindert gewesen wären einen eigenen staat zu fürhen und es die verdammte apartheid nie gegeben hätte.

  • 10.04.2010 11:01 Uhr

    von "unbekannt" - Gmunden am Traunsee:


    Weitere Hinzufügung (zu meinen 2 Kommentaren auf
    dieser Ihrer Seite):

    I c h suchte Anonymität nicht. Es geschah im
    Namen einer Zeitung in Oberösterreich, daß die
    Kodierung "unbekannt" für meinen Namen gewählt
    wurde. Aber lassen Sie mich noch festhalten,
    daß meines Erachtens die Diskussion betreffend
    "G o o g l e S t r e e t V i e w"

    http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Maps

    (ich zitiere als Mitarbeiter der "Wikipedia")
    einen Aspekt n i c h t beachtet: Anonymität in
    einem bestimmten Sinn gehört zum Beispiel in
    städtischen Wohngegenden wie dem hiesigen
    Mietskasernen-Viertel (benannt nach einem
    Marburger - Maribor a.d. Drau! - Adeligen,
    einem schwer behinderten Vater einer Tochter,
    einem Politiker und Buchautor) zu den
    Bedingungen eines Vorteils der Sozialstruktur
    und ist somit zu einer Bewertungskategorie
    "Lebensqualität" zu schlagen. Verglichen werden
    müßte dann die hiesige Wohngegend mit solchen,
    deren Bewohner das "Schaffe, schaffe, Häusle
    baue!" vielleicht in höherem Maß interiorisiert
    haben könnten, als wir hier. Und dabei müßte
    man vielleicht gar nicht zuerst auf den schwä-
    bischen oder einen deutschen Sprachraum blicken!
    Die einfache Frage ist nun, ob der Zweck von
    "Google Street View" - also die Abwertung von
    Mietskasernen-Wohngegenden wie der hiesigen
    durch Beeinträchtigung der Anonymität als
    Bewertungskategorie für die "Lebensqualität" -
    nicht doch auf sehr einfache Weise mit Kapital
    zu tun hat.

  • 10.04.2010 10:21 Uhr

    von Gerhard Katz:

    Schwarze Rassisten gibt es wohl nicht?

    Südafrika (und Namibia) werden den Weg Zimbabwes gehen!

  • 10.04.2010 09:34 Uhr

    von Karlchen:

    ...Tja., jetzt wundern sich sogar die Weißen in Südafrika..., das Sie von Schwarzen umgeben sind.

    Diese hat man in ihrem eigenen Land jahrzehntelang unterdrückt.
    Das ganze nannte man damals Kolonialismus.
    Die Menschen wurden wie Tiere gehandelt und durften als Sklaven arbeiten.

    Wieviele sind gestorben?

  • 10.04.2010 08:50 Uhr

    von "unbekannt" - Gmunden am Traunsee:

    Hinzufügung zu meinem heutigen Kommentar
    auf dieser Seite:

    Justiz und Politik - darum geht es doch in
    Ihrem Bericht: glauben Sie, daß über den
    Zusammenhang in W i e n

    http://wien.orf.at/stories/435135/

    noch etwas zu lernen sein könnte?

  • 10.04.2010 03:43 Uhr

    von "unbekannt" - Gmunden am Traunsee:


    "Be Thou, long suffering, slow to wrath,
    a burning and a shining light."

    Diese Zeilen würden man doch zitieren wollen?
    Wal­ter Scott, IVANHOE, die Hymne Rebeccas:

    When Israel, of the Lord beloved,
    Out from the land of bondage came,
    Her father’s God before her moved,
    An awful Guide, in smoke and flame.

    There rose the choral hymn of praise,
    And trump and timbrel answered keen,
    And Zion’s daughters poured their lays,
    With priest’s and warrior’s voice between.

    By day, along th’astonished lands
    The cloudy pillar glided slow;
    By night, Arabia’s crimsoned sands
    Returned the fiery column’s glow.

    Thus present still, though now unseen,
    When brightly shines the prosperous day,
    Be thoughts of Thee a cloudy screen,
    To temper the deceitful ray.

    And O, when gathers on our path,
    In shade and storm, the frequent night,
    Be Thou, long suffering, slow to wrath,
    A burning and a shining light.

    Aber: kann der wirkliche Inhalt von Scotts Roman
    der Wettstreit zwischen einer Jüdin und einer
    Sächsin sein? Das wäre denn doch eine zu billige
    Schmeichelei, Bileams Sünde. Vielleicht hilft
    es, wenn wir jetzt wieder auf Südafrika blicken,
    darüber nachzudenken, daß Scott in seinem
    Roman eine gewiß merkwürdige Parallele der
    Geschichte im Jahr 1420 u.Z. und im Jahr 1920 u.Z.
    darstellen könnte. Was stellt der Roman IVANHOE
    dar? Wer ist Rebecca, wenn sie in Wahrheit
    gar keine Jüdin ist? Diese Frage erlaube ich
    mir hier meinem Leserkommentar zu Ihrem Kommentar
    "Ein Mädchen, na und?" hinzuzufügen, den Sie
    zuletzt freischalteten:

    09.04.2010
    7 Kommentare
    ...
    Ein Mädchen, na und?
    ...
    VON INES POHL
    ...
    09.04.2010 08:16 Uhr:
    von "unbekannt" - Gmunden am Traunsee:

    Ich behaupte, daß es keinen wirklichen Fortschritt
    in der Frauenfrage ohne ungeheuchelten Fortschritt
    in der Rassenfrage gibt, weil im Zentrum der
    Frauenfrage der Sexualneid steht und die zentrale
    Manifestation des Sexualneids der Rassismus ist:

    Als Jesus als unbekannter Mann am Abend des
    Ostersonntags zwei Männern bei Emmaus erscheint,
    legt er ihnen die Schrift aus: beginnend mit
    Moses. - Moses hat eine Schwester: Mirjam. Nun
    warf doch Mirjam ihrem Bruder Moses vor, daß er
    eine Kuschitin - eine S c h w a r z e - zur
    Frau genommen hatte. Dafür wird Mirjam von Gott
    bestraft. Aber nun wiederholt sich ja bis zum
    heutigen Tag, was Mirjam tat. Denn Exegese fragt:
    kann man wirklich einfach sagen, eine "Kuschitin"
    sei "eine Schwarze"? Welche Stellen der BIBEL -
    in Österreich Schulbuch, "Nr. 4124"! - wären zu
    konsultieren, um eine verbindliche Antwort zu
    erhalten? Wie groß ist - am Einkommen gemessen! -
    der Prozentsatz von afrikanischen Mitarbeitern
    in den Institutionen der EU und in den
    Institutionen der Nationen, die zur EU gehören
    (angefangen von den politischen Parteien):
    verglichen mit der wirtschaftlichen Bedeutung
    Afrikas für die EU und der prognostizierten
    Bedeutung der Wirtschaft Afrikas für die EU?

  • 10.04.2010 02:27 Uhr

    von vic:

    Ich hoffe sehr, dass sich die Herrenrasse nicht wieder durchsetzen kann. Deren Schreckensherrschaft dauerte nun wirklich lange genug.

  • 09.04.2010 19:50 Uhr

    von Herr Apfel:

    Ich kann die Wut der Buren sehr gut verstehen. Über dreitausend Morde sind nun mal keine Einzelfälle. Südafrika wird sich zwangsläufig zu einem zweitem Zimbabwe entwickeln. Ein eigenständiger Burenstaat wäre eine Lösung die viel zukünftiges Leid verhindern könnte.

  • 09.04.2010 19:45 Uhr

    von Maria:

    Die Regierung muss sofort etwas unternehmen um die Radikalisierung zu unterbinden.

    Andererseits sind in den vergangenen 12 Jahren ungefähr 2500 weiße Farmer ermordet worden an der Gesamtzahl gemessen ist das eine riesige Menge.

    Dieses mal ist es unmöglich nur einer Seite die Rassistenkarte zuzuschieben.

  • 09.04.2010 19:17 Uhr

    von Martin:

    solange immer noch ein toter weißer soviel staub aufwirbelt wie 100 tote schwarze, gibt es noch keine gleichberechtigung.

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