• 26.04.2010

Rassismus im sächsischen Fußball

Neonazis provozieren Spielabbruch

Im sächsischen Mügeln ist am Wochenende ein Fußballspiel wegen antisemitischer Gesänge von Neonazis abgebrochen worden. Der Bürgermeister will nichts gehört haben.von Lalon Sander

  • 28.04.2010 13:48 Uhr

    von Tom:

    Freunde des objektiven Journalismus - schon mal in Sachsen gelebt? schon mal in Sachsen verkloppt wurden? schon mal in Sachsen aufm Land Urlaub gemacht?
    Neeee?
    in diesem Fall wäre es besser die Finger still zu halten und zu überlegen bevor man iwas macht!
    Und wenn man sich entscheidet was zu tun ist es eventuell besser nicht nur drauf zu hauen sondern, sich stark zu machen, keine dämlichen kommentare von wegen antisemitischen Linke (die im übrigens vereinzelt nur antikrieg sind - und erfolgreich naziaufmärsche ''friedlich'' blockieren) sondern zu sagen ok diese Leute sind da, aber wir sind mehr und müssen Verantortung übernehmen.
    Warum heißt die Überschrift eigentlich ''Rassimus im sächsichen Fußball'' ???
    Welcher nationale Schmierfink war den da am Werk?
    Sachsen gehört zu diesem Land, das sich Deutschland schimpft. Damit ist es auch Rassismus im deutschen Fußball.
    Und jetzt erzählen Sie mir nicht in anderen Bundesländern wenn zum Beispiel gegen: SV Türk Gücü Hildesheim gespielt wird gibt es keine rassistischen Äußerungen! Das glaubt Ihnen vielleicht der Bürgermeister von Mügeln aber dann wirds schon dünn!
    Also Freunde des friedlichen Fußball kämpft zusammen für einen sauberen Sport und haut nicht einfach überall drauf wo es sowieso schon brennt!
    In diesem Sinne Kraft kommt nur durch Freude, kommt zwar aus Österreich - kennt man aber mittlerweile auch schn in Sachsen!!

  • 27.04.2010 15:27 Uhr

    von Luftschloss:

    @mutti

    Nun ja, Faschisten und Nazis gleichzusetzen ist schon mal falsch ist, dazwischen liegen 6 Millionen tote Juden, ist dein erster Fehler aber Hauptsache einfach alles Faschos und Faschokäfer…
    Doch hier gehe ich schon zu tief in die Extremismuslehre.

    Zu schreiben dass man als Migrant in Mittweida ein Jahr nicht überleben würde ist einfach nur Rufmord und dummes Gewäsch.

    Eines aber glaub mir, für viele Opfer des Sozialismus ist Links genauso schlimm wie Rechts und nicht nur schöne Folklore und jetzt geh wieder in deine Extremismusecke spielen.

    Gruss
    Ein bürgerlicher Dünnbrettbohrer

  • 27.04.2010 14:01 Uhr

    von Mutti:

    @von Luftschloss:

    Nein, Mügeln ist ein sächsische Vorzeigestadt, ohne Probleme.

    Der Bürgermeister und Stadtrat hören seit Jahren nix [wie in Pirna, Mittweida und wie die ganzen sächsischen Faschokäffer heißen] und leidet an Wahrnehmungsstörungen - ja hier kann leider pauschalisiert werden.

    Es fehlt der Wille der kommunalen Politik, das Problem als ein solches zu erkennen. Ich habe mehrere Jahre in Burgstädt gewohnt. Wenn dann wie in Limbach Oberfrohna (auch so ein Kaff) CDU und NPD ein Bürgerbündnis gegen Extremismus ins Leben rufen, dann kann man schon ins grübeln kommen. Warum wird ein Rechts-Problem (nach Mord, schweren Körperverletzungen und Warnungen der Opferberatungen bspw. RAA-Sachsen) scheinbar nicht als existent wahrgenommen. Die Einstellung mancher komunaler Politiker ist, milde ausgedrückt, nicht (oder vielleicht gerade zu gut) nachvollziehbar.

    Da werden dann Sozialarbeiter, welche bei der NPD aktiv sind eingestellt, die Extremismus Debatte unerträglich instrumentalisiert und der Zusammenarbeit der braven Bürger gegen die Chaoten (welche ja von Links die wirklich Schlimmen sind) steht nix mehr im Wege.

    Da hilft leider nur schlechte Presse für diese hinterwäldlerischen Bergdörfer. Wer nicht hören will muss fühlen.

    "...sich heute Rechte und Linke Deppen die Klinke in die Hand drücken" - Extremismustheorie-medien-opfer-du-bist

    Ich bin ein linker Depp, kenne viele Linke Deppen und ich war früher Mitläuferfascho und kannte viele Faschos. Meine Ansage an bürgerliche Dünnbrettbohrer: Rechts ist nicht gleich Links. Wer dies so darstellt ist in hohem Maaße verantworungslos, spottet der schweren Opfer, und sollte ein Jahr in Mittweida als Migrant verkleidet wohnen. Sollte er dies überleben, wird er wohl eine andere Sicht einnehmen.

  • 27.04.2010 13:19 Uhr

    von ari:

    ist schon herrlich, wo die taz jeden tag aufs neue die bösen nazis entlarvt ;)aber scheinbar ist in der redaktion noch nicht angekommen, dass die schlimmsten antisemiten inzwischen die linken chaoten geworden sind. aber man braucht ja immer ein hirngespinst, um von eigenen problemen abzulenken.
    und am 1. mai werden sicherlich wie jedes jahr die bösen nazis durch kreuzberg laufen und alles kurz und klein schlagen...

  • 27.04.2010 12:46 Uhr

    von SuicideSeemsTheOnlyWayOut:

    Ai, das weiß doch jede_r antifaschistische Fußballfan, dass mensch, wenn einem das Leben lieb ist, nicht mehr in den Osten fährt. Wie war das noch mit den "no-Go-Areas"?
    Die CDU verhält sich wie gewohnt, kaum einen Kommentar wert. Toleranz ist wichtig, richtig, popichtig. Hier waren wieder wilde Linksextremisten am Werk, Watson! Sonnenklar!
    Antifaschistisch = Gewaltbereite Terroristen. Diese Umdeutung wird immer fester in der Sprache der Gewinner in der Gesellschaft.

    Übrigens- Ein Hoch auf den Verfassungsschutz...der heutigen Stasi....die erschrecken einen in dunklen Gassen immer so schön und möchten überzeugen, dass als Migrantin, Kind von Hartz-Empfängern, Antifaschistin und Künstlerin eh nichts mehr zu holen ist. Na, wie wär's wenn Sie uns ein bisschen was erzählen Frau XX ?

    Deutschland...auf dem Weg, die Welt abermals mit seinen tiefen Abgründen zu überraschen. Lassen wir es nur noch ein bisschen wachsen.
    Nächster Krieg...20 Jahre? 30? Wetten?

  • 27.04.2010 12:23 Uhr

    von Luftschloss:

    @von taz Leser

    Nein, Mügeln ist die Stadt in der dank völlig neutraler Berichterstattung sich heute Rechte und Linke Deppen die Klinke in die Hand drücken...

  • 27.04.2010 11:40 Uhr

    von serious haircut:

    @Oma Soleder

    Fuerwahr. Die massenhaften Vorkommnisse der pruegelnden und antisemitische Parolen rufenden Rastafari- und SED-Kader Horden finden hier natuerlich wieder keine Erwaehnung.
    Gerade in Muegeln hat sich doch eine rege SED-Rastafari-Parallelgesellschaft etabliert!



  • 27.04.2010 09:46 Uhr

    von Nobilitatis:

    Was für ein einseitiger Artikel! Den Lesern der taz empfehle ich, sich auch unabhängig zu informieren. Man kann und will Nazis nicht verteidigen, aber Berichterstattung sollte trotzdem distanziert und ausgewogen sein! Oder ist das jetzt eine Zeitung für Autonome?

  • 27.04.2010 09:24 Uhr

    von Alfons X:

    gut das die CDU jetzt gerade die christlichen werte gegen eine deutsch-türkin verteidigen muss und keine keine energie mehr hat auch laut gegen die nazis vorzugehen!

    jo, mei kruzitürken. die nazis hätte die jesus familie auch sofort totgeschlagen. ein jude, ein strick,.....


    horror.

  • 27.04.2010 09:12 Uhr

    von Tobias:

    Könnte mir jemand das Posting von Mike erklären???
    Also zum Thema:
    Das Abwiegeln des Innenministers kennt man ja zu Genüge, ist Rechtradikalismus im Spiel müssen natürlich auch Linksradikale dabei sein, beide sind schuldig und der feine CDU-Innenminister ist fein raus.

  • 27.04.2010 08:43 Uhr

    von taz Leser:

    Mügeln, ist das nicht die Stadt, in der kriminelle Inder eine Schlägerei angefangen haben und wo dann ein unbescholtener junger Mann ins Gefängnis musste, weil er eine Scheibe eingeworfen hat?

  • 27.04.2010 08:43 Uhr

    von Oma Soleder:

    Wer sagt eigentlich, dass es Neonazis waren? Antisemitismus ist schließlich auch im "linken" Milieu weit verbreitet und Homophobie unter Reggaehörern. Wer weiß, am Ende waren es SED-Kader und Rastafaris...

  • 26.04.2010 18:10 Uhr

    von Buster:

    Mit dem "Hinspiel" ist sicherlich das Spiel gegen den FSV Brandis letzten Oktober gemeint. Ein bißchen Recherche hätte da gut getan.

    Gruß aus dem grün-weißen Leipzig

  • 26.04.2010 17:50 Uhr

    von Unfassbar:

    Was hier in Sachsen und sachsenanhalt abläuft ist schon lange nicht mehr tragbar. Nur zur Information: in der selben Nacht wurden in Merseburg(nicht weit weg) 10 alternative Jugendliche von 30 bewaffneten Nazis angegriffen und überfallen. Dabei sind drei Jugendliche schwer verletzt worden(einer hat sein halbes Gebiss verlohren) und die alarmierte Polizei(wo war sie? Nicht da!)
    Der Staat hat mit seiner Jahre langen Teilnahmslosigkeit Gebiete geschaffen, die für manche Menschen zu Orten geworden sind, in denen ÜBERLEBEN kaum noch möglich ist. Wenn sich nicht scheunigst was ändert, wird es zu ener neuen 90er Jahre Auseinandersetzung kommen. Mit oder ohne Hilfe des Staates. ES REICHT!
    Und an die Medien, auch ihr habt eine normative Verantwortung, für die Grundrechte unserer Gesellschaft!
    Ich kann diese ganzen neutralen Berichte nicht mehr ertragen. In Mügeln stehen 400 Menschen und brüllen: scheiß Juden, Neger. Reihenweise Hitlergrüße 80 Minuten lang !!!!!!!!!!!!!!
    Und die Polizei????? Hat nichts besseres zu tun als RSL Anhänger zusammen zu schlagen.
    Zitat Polizist: "Selberschuld wen der hier hinfährt!" - Das war nachdem der Polizist jemanden zusammen geschlagen hat und diese Person unter Astma leident auf dem Boden liegt und nach Luft röchelt. Einem anderen RSL-Anhänger wurde die Nase eingeschlagen. Krankenwagen mussten kommen, das waren die Polizisten!!!! Und hinter ihnen ein widerlicher Nazis-Bürgermob mit Hitlergrüßen.
    Und auch das keine Einzelfall, der Mist passiert hier TÄGLICH. Ich kann diese Bilder nicht mehr ertragen.
    Liebe TAZ-redaktion, fordert doch mal die Polizeivideos an! Wetten, dass dort reihenweise Szenen gelöscht worden sind! Oder nur die aufgebrachten Anhänger RSL Anhänger zu sehen sind, nachdem die Polizei sich durch die gerade mal 100 Fans geprügelt hat. Und hinterher gibt es für die paar die sich wehren Anzeigen!!!!!!!!!!
    TOLLE STAAT, TOLLES SYSTEM UND TOLLE MEDIEN

    http://de.indymedia.org/2010/04/279050.shtml

  • 26.04.2010 16:55 Uhr

    von IDenkSchlächter:

    Wer nicht unmißverständlich dieses Nazi-Gesindel bekämpft, macht sich mit ihm gemein. Nachgiebigkeit ist fehl am Platz. Also, „liebe Politiker“, zeigt nicht nur „Flagge“, zeigt auch nachdrücklich und drastisch den Knüppel einer wehrhaften Demokratie gegen jedwedes Nazi Totschläger- Pack! Wenn nicht, verschwindet dorthin, wo Ihr hin gehört – in der Versenkung!

  • 26.04.2010 16:41 Uhr

    von arty:

    der Bürgermeister von Mügeln ist schon ein absurder Vogel - dass sowas regieren darf in einer Stadt und die Mehrheit der Mügelner Bürger ihm so blind vertrauen zeugt von geistiger Armut

  • 26.04.2010 16:28 Uhr

    von vic:

    Bürgermeister Deuse, der Rechtsaußen von Mügeln, hört und sieht schlecht.
    Das weiß man nicht erst seit heute.
    Und deshalb gilt für alles was rechts ist: In Mügeln ist gut Prügeln.

  • 26.04.2010 15:45 Uhr

    von Mike:

    Schlimer als die Nazis: Ihre Produzenten

    dass das erst die neuen Anfänge sind
    eines moderierten alten spiels
    dürfte klar sein. Linienrichterin DABEI:
    die Taz die nichts gehört und gelesen haben
    will, was ihre "neue" Euthanasiepolitik
    gegen autonome Kinderrechte mit
    dieser Entwicklung
    zu tun hat

    Mike

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