• 18.06.2008

Rap im Klassenzimmer

Isch mach disch Bildung

Neue Wege gegen den Bildungsnotstand. Zwei junge Berliner verpacken in ihrem Projekt "Rapucation" Lehrplaninhalte in Musiktexte. Das gefällt den Schülern - und funktioniert.von Susanne Storath

  • 19.06.2008 09:26 Uhr

    von philipp:

    Ist auf jeden Fall ne super Idee, nur natürlich nicht deutschlandweit durchführbar. Aber um jetzt nicht weiter den unrealistischen Anpsruch zu kritisieren, es könnte durchaus sein, dass die Schüler allgemein motiviert werden, indem sie sehen, dass "coole" Rapper auch viel von Bildung halten, da sie ja das ganze vortragen...Allen voran übrigens das amerikanische Rap-Urgestein KRS-One alias "The Teacher", der schon lange intelligente Texte verbreitet...Also weiter so...

  • 18.06.2008 21:46 Uhr

    von Elso:

    ich, als Schüler, muss schon sagen das ganze ist wirklich ganz interresant Und ich höre keinen Hiphop.
    Allerdings habe ich die befürchtung, dass das ganz schnell ganz schön peinlich für die schüler wird. Denn im ernst wie der Text sagt: "Rappende lehrer sind uncool".
    Und wenn dann noch der Song aus der Konserve von einer/einem begeisterter/n LehrerIn begeistert lächlend vorspielt wird. Oh yeah wie toll.
    Dran bleiben, aber ich wünsch den Machern, dass sie sich finaziell ab sichern, denn der hype, wenn er entsteht, ist sicher bald vorbei.

  • 18.06.2008 09:06 Uhr

    von Lars Bendixen:

    Weiter so!

    Wenn die Beschulten gut aufpassen können sie dann den Hartz4-Antrag auch rappen. Und über ach-so-fiese Personalchefs die das irgendwie garnicht "geflasht" hat beim Bewerbungsgespräch, pardon, Bewerbungsbattle.

    Was macht eigentlich der "Rütli-Campus"?

  • 17.06.2008 15:02 Uhr

    von sascha:

    ja super! ich sehe schon die professoren an den universitäten ihren stoff nicht mehr lesend an den menschen bringen, sondern rappend. eigentlich ja auch gar nicht so weit weg das ganze. beispiel: die streischrift. es handelt sich hier ja wohl eindeutig um einen battle im printgebundenen schneckentempo! was macht der kontroverse moderne mensch mit dissidenten widersachern? die werden weggedisst! das geht schneller, direkter und spart auch noch papier. mit etwas phantasie eröffnen sich neue möglichkeiten en masse. der gute gert westphal hätte womöglich die buddenbrooks oder den zauberberg auch lieber in agressivem stakkato vorgetragen, statt nur langweilig einzulesen. den bremer stadtmusikanten könnte man am kinderbettchen auch zu ganz neuem flair verhelfen - und die kleinen schon darauf vorbereiten, wie sie demnächst in der schule angesprochen werden...

    jaja - deine mudda

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