• 15.03.2010

Ramsauer über Verkehr der Zukunft

"Am Ende gibt es Grenzen"

Wenn die Münchener Autobahn acht Spuren hat und der Frankfurter Flughafen vier Landebahnen, ist ein weiterer Ausbau unmöglich. Dann wird die Fortbewegung teurer, sagt Bundesminister Peter Ramsauer.von Ralph Bollmann Und Richard Rother

  • 15.03.2010 11:27 Uhr

    von vantast:

    Merkwürdig, daß trotz der riesigen Umweltprobleme, Erderwärmung nicht über öffentlichen Verkehr nachgedacht wird. Aber ohne den lassen sich die Probleme nicht verbessern. Die Entscheider sind leider alle nur große Kinder, die mit dem Auto spielen möchten, keine Erwachsenen. Nur gut, daß ich keine Enkel habe und mir deshalb keine Sorgen zu machen brauche.

  • 15.03.2010 10:56 Uhr

    von Sylvia:

    wirklicher klimaschutz würde bedeuten, das Fliegen so teuer zu machen, das kein Ausbau von Flughäfen sich lohnt.
    Brauchen wir Zwiebeln aus China?????? Die Abholzung des Kelsterwaldes war ein Umweltverbrechen, das nur möglich war, weil Koch seine Claqueure hat, die alles durchsetzten, zum Wohle der Fraport.
    Der Strassenbau versiegelt Flächen in nicht geahntem Ausmass.
    Der Schutz der Regenwälder müsste bedingungslos erfolgen, aber z. B. die Stadt Nürnberg will Bänke aus Tropenholz aufstellen lassen.
    Wir werden die Umwelt zerstören, nur haben die menschen immer noch nicht begriffen, das wir von der Natur abhängig sind und nicht umgekehrt.

  • 15.03.2010 07:47 Uhr

    von xonra:

    Elektroautos werden nichts ändern. Der hier gepflegte Geschwindigkeitswahn wird bei den Elektroautos einen gigantischen Ressourcenverbrauch verursachen. Schnellladung und die Rekuperation von Bremsenergie bei hoher Geschwindigkeit, wird Fahrzeuge mit mehreren hundert Volt Betriebsspannung hervorbringen. Von dem Ziel Energieeffizienz, entfernt sich die Autoindustrie erneut. Nun mit der finanziellen Unterstützung der Bundesregierung. Mobilität von Morgen, fängt jedoch bei der Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten an. Von einer Wende, hin zu einer verkehrsvermeidenden Stadtplanung, sind wir in Deutschland ebenfalls weiter enfernt denn je. Es geht also weiter so, nun eben mit Elektromotoren, die ja auch mit Atomstrom fahren. Das Förderprogramm für ELEKTROFAHRZEUGE ist ein Atomstromabsatzförderprogramm.
    Das Interesse der Atomstromkonzerne an der Technologie ist deshalb besonders groß. Die Bundesregierung zeigt zu wenig kritische Kompetenz um neue Wege mit neuen politischen Rahmenbedingungen zu gehen. Beim Flugverkehr und der Schifffahrt sieht es ähnlich trostlos aus.

  • 15.03.2010 01:13 Uhr

    von David:

    Dazu kommt noch, dass Elektroautos herzlich wenig bringen, wenn sie dann an RWE-Ladestationen mit Kohlestrom betankt werden.

    Ohne Verzicht kommen wir nicht weiter. Und zwar sofort, nicht erst wenn auch die vierte Landebahn überlastet ist.

  • 15.03.2010 01:12 Uhr

    von David:

    Dazu kommt noch, dass Elektroautos herzlich wenig bringen, wenn sie dann an RWE-Ladestationen mit Kohlestrom betankt werden.

    Ohne Verzicht kommen wir nicht weiter. Und zwar sofort, nicht erst wenn auch die vierte Landebahn überlastet ist.

  • 14.03.2010 17:56 Uhr

    von Dirk:

    Soso und was ist denn nun die Klimastrategie für den Verkehr von Herrn Ramsauer? Ein paar mehr Elektoautos! Klar, die dürfen dann auch gerne ordentlich viel PS haben. Das ist nämlich soooo klimaschonend. Lach!
    Ein wirkliche Klimapolitik im Verkehrssektor fängt mit einem Tempolimit an. Dann reduziert sich die PS-Zahl auf den Straßen und damit die Emmissionen automatisch. Aber dazu müßte Herr Ramsauer sich mit seinen Freunden in Zuffenhausen und Sindelfingen anlegen....

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