• 20.11.2009

Ramona Pop (Grüne) vs. Udo Wolf (Linke)

Streitgespräch Linke gegen Grüne

Haushalt, Wohnungspolitik, Prestigeprojekte – die grüne Opposition hat viel zu meckern an der rot-roten Regierungspolitik. Doch schon 2011 könnten die Streithähne miteinander regieren.von Stefan Alberti Und Gereon Asmuth

  • 23.11.2009 14:40 Uhr

    von Klingone:

    @Claudio Struck:
    Na, die taz als "Die Grünen"-unfreundlich und im Gegensatz dazu als "Die Linke"-freundlich zu betiteln halte ich für sehr gewagt, alle Artikel die ich bis jetzt in direkter Konfrontation oder direktem Vergleich gelesen habe (bin aber nur Gelegenheitsonlineleser) zeugten eher vom Gegenteil.

  • 21.11.2009 07:45 Uhr

    von max :

    ich bin verwundert. habt ihr die kommentarfunktion abgeschaltet? ist ramona zu schlecht weggekommen?

  • 20.11.2009 14:38 Uhr

    von Claudio Struck:

    @marcel: Nerven tut eigentlich nur die taz, die mit linkslastigen Suggestivfragen so tut, als müsse man die blöden und "zickigen" "Grünen mal so richtig auf Linie bringen. Schlechte Politik wird nicht dadurch besser, das man sich historisch und sonst wie auf der besseren Seite wähnt!

  • 20.11.2009 14:33 Uhr

    von anke:

    Es zeugt wohl auch vom Politikstil einer Partei, wenn ihre Fraktionschefin öffentlich erklärt, 7.300 in Lohn und Brot gebrachte Arbeitslose wären nicht der Rede wert. Zumal dann, wenn die Frau keinerlei eigene Vorstellungen davon zum besten gibt, wie sie selbst die 280.000 Berliner Erwerbslosen beschäftigen (und ganz nebenher 30.000 Ein-Euro-Jober besser bezahlen) will.

    Ich glaube kaum, dass man mit nass-forschen Behauptungen und zur Schau getragener Frechheit die Probleme eines Landes eher löst als mit zögerlich-glanzloser Sacharbeit. Die Rolle der grün (oder anders) gefärbten Oberzicke mag ja Bestandteil der vom Privatfernsehen inspirierten, von sparsamen Journalisten propagierten und von sensationsgeilen Lesern mit Genuss konsumierten Selbstverwirklichungsträume nicht nur einer Frau Pop sein, besonders tragfähig ist sie aber vermutlich nicht – in keiner der vorstellbaren Konstellationen übrigens.

  • 20.11.2009 12:19 Uhr

    von max:

    vor dem interview waren meine sympatien etwa so verteilt: ramona - frisch, nett, angenehm. udo: eher arrogant und selbstgerecht.

    nach dem interview ist es exakt umgekehrt.

  • 20.11.2009 12:11 Uhr

    von Sub:

    Ich geb euch recht, die Links hat diese Argumentation echt gewonnen. Man merkt auch, wenn den Grünen nichts mehr einfällt, dann kommt halt noch das SED Argument.. Egal wie sehr die Linke sich bemüht hier ein gute Aufarbeitung zu betreiben, den anderen reicht es immer dann nicht, wenn Sie ein Argument brauchen.
    Ich hoffe aber trotzdem, dass es 2011 zu Rot-Rot-Grün wird, selbst wenn sie die Grünen dann nichtmal brauchen sollten.. Einfach damit es 2012 auf Bundesebene zu Rot-Rot-Grün kommt.

  • 20.11.2009 09:42 Uhr

    von Henrik:

    Mensch: Ich hatte keine Meinung zur Ramona Pop, aber nach diesen Interview finde Ich Sie wirklich abstossend. Sie benutzt alle Tricks in der Buch: Die Strohmann-argumente, sie kritiskiert die Linke für seine Schulpolitik....wenn die Grünen noch im vorletzten Wahl hier in Berlin, hartnäckig die 3-gliedrige Schulsystem verteidigt haben (die "Argumenten" von damals, sind nicht vergessen) und sie kritisiert Die Linke und der SPD weil die zwei Parteien keine Weg aus dem Krise gefunden haben.

    Entweder ist sie Stroghoof und glaubt tatsächlich das der Berliner Senat, janz alleene, gegen die Weltkonkuntur schwimmen kann. Oder Sie manipuliert hemmungslos.

    Ich weiss nicht was am schlimmsten ist.

  • 19.11.2009 19:42 Uhr

    von marcel:

    Als wenn die grünen nur ein kleines bißchen bessere Politik machen würden....

    Aber Herr Wolf hat mit diesem Satz so recht: "Der Gestus der Grünen nervt".

    Grüße

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