• 30.12.2008

Radfahrer nach Polizeikontrolle schwer verletzt

Kein Licht, vier Platzwunden

Ein Radfahrer, der angeblich ohne Licht unterwegs ist, wird im Zuge einer Polizeikontrolle in Berlin-Friedrichshain schwer verletzt. Vor drei Jahren wurde er schon mal von der Polizei für einen Fahrraddieb gehalten und blutig geschlagen.von Gereon Asmuth

  • 09.11.2011 16:38 Uhr

    von FaceOfTruThs:

    Ich bin in Berlin Geboren und Aufgewachsen.
    Diese Art von Völlig Sinnlosem Hass, Menschen gegenüber, die vom Äußeren her, und/oder der "Art" her, sich "Anders" Verhalten und/oder, wie es sich Kleidet, oder Welche Sprache es Gesprochen hat, findet in dieser Art von Aggressivem Verhalten, seit dem Fall der Mauer, statt ("Leider") nach und nach füllen immer mehr "Solcher" - "Fälle", den Bestand dessen, was hier zu Lesen ist.

    Und solange zu Lesen sein Wird, solange dieses Völlig Ignoriert wird, und/oder nicht zu der Aufmerksamkeit führen kann, solange in "Schlüsselstellungen" genau "Solche" ihren Platz gefunden haben, und/oder diesen unter Ihrer "Kontrolle" haben, oder diesen mit "Ihrer" Art der "Verständnis" über "Menschen" und "Rechte", sowie das "Um reden" der "Gesetze" mit Angaben Falscher Statistiken,und Vielen in Ihrer Zeit, dem "Alltag" entsprechenden, "Handlungen" und "Taten", noch Heute, seinen Platz hat, und sich Daher Nicht das Geringste ändern kann, oder wird, solange dieses der Fall ist.

    Ich hätte, Viel Lieber etwas "Gutes" geschrieben, den wie Jedes Land und/oder Volk, auf dieser so Einzigartig und Wundervollen Welt, Voller Vielfalt, auch Menschen Ihren Platz haben, mit denen man seine Gesamte Zeit auf diesem Paradies, Gerne Teilen würde, Ohne Jeglichen Bedenken.

    Schade !



    @HaKaSuKe

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  • 30.12.2008 17:18 Uhr

    von dan:

    Und irgendwann hat der erste Radfahrer in so einer Situation zufällig 'ne Karre in der Tasche und drückt ohne Vorwarnung ab. Und dann weinen wieder alle über die zunehmende Gewaltbereitschaft in dieser ach so schlechten Gesellschaft.

    Aber wie soll man sich sonst gegen staatliches Unrecht zur Wehr setzen?

  • 30.12.2008 11:41 Uhr

    von Gereon Asmuth:

    @ A.Lie
    Ihr Verdacht ist falsch. Andrew P. ist kein schwarzer Brite.
    @ Bert Grönheim
    Zu Ihren Fragen, soweit sie sich beantworten lassen:
    -Warum das Krankenhaus Schnittwunden ins Protokoll eingetragen hat, ist unklar. Der behandelnde Arzt war leider nicht erreichbar. Da aber Polizei und Andrew P. übereinstimmend von Platzwunden sprechen, die zudem noch deutlich sichtbar am Kopf des Verletzten zu erkennen sind, habe ich diese Bezeichnung übernommen.
    -Berliner Innenstadtviertel mit vorwiegend jüngerer Anwohnerschaft sind üblicherweise rund um Weihnachten sehr leer, weil viele die Feiertage in ihren Heimatstädten verbringen. Das kann eine Erklärung dafür sein, dass es für den Vorfall bis auf den hinzugeeilten Nachbarn offenbar keine Augenzeugen gab.
    -Warum Andrew P. wegen der Fahrradkontrolle flüchtete, lässt sich wie im Text beschrieben durch die Vorgeschichte erklären.
    -Die Verletzungen der Polizisten wurden von der Polizei allgemein als "leicht" bezeichnet. Die Originalmeldung der Polizei finden sie hier:
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/117534/index.html


  • 30.12.2008 09:29 Uhr

    von A.Lie:

    Beim Lesen des Artikels kam mir ein ganz bestimmter Verdacht. Der Verletzte ist Brite - wie kommt es, dass das Verhalten der Polizei mich vermuten lässt, dass er schwarzer Brite ist?

    Typisch, dass die Polizisten nicht verurteilt wurden, aber er zu zahlen hat. Gegen die Polizei kann man nicht gewinnen, die sind ja jeweils Zeugen für den Kollegen....

  • 29.12.2008 23:46 Uhr

    von Fragezeichen:

    Wenn es sich wirklich alles so abgespielt hat, wie hier geschildert, einfach nur empörend. Besonders perfide das Detail mit den Blutspritzern auf der Uniform und der nachfolgenden Klage auf Schadensersatz - man kennt das sonst nur aus finsteren Diktaturen, in denen die Angehörigen noch für die Kosten der Folterung und Hinrichtung von Familienmitgliedern aufkommen mussten. Und die Tatsache, dass das Land Berlin geklagt hat, zeigt ja, dass es sich nicht um eine "Überreaktion" o.ä. überforderter Polizeibeamten handelt (das wäre ja schon schlimm genug, liesse sich aber vielleicht durch Entschuldigungen und Entschädigungen wieder in Ordnung bringen), sondern dass die Regierung des Landes Berlin hinter diesem Vorgehen steht - wenn denn alles so stimmt wie in dem Artikel dargestellt.
    Was sagen denn die Berliner Sozialdemokraten und "Die Linke" dazu? Sie tragen doch die Regierungsverantwortung und also auch die Verantwortung für das Vorgehen der Polizei und erst recht für "Schadenersatzklagen", die das Land Berlin anstrengt.

  • 29.12.2008 22:56 Uhr

    von Bert Grönheim:

    Der Artikel enthält mir zu viel, sicher gut gemeinte, Spekulationen. Weshalb wurden im Krankenhaus angeblich Schnittwunden festgestellt? Weshalb wurde eine Blutprobe angeordnet? Was war deren Ergebnis?`Weshalb gab es keine Augenzeugen, der scheinbar sehr heftig geführten Auseinandersetzung? Ist man in Berlin bereits so weit, daß man bei einer angeblichen Polizeikontrolle direkt flüchtet? Welche Verletzungen hatten die Beamten?

  • 29.12.2008 18:48 Uhr

    von Arne Christoffers:

    So langsam muß man sich als unbescholtener Bürger hierzulande ernsthaft fragen, wer einen vor der Polizei beschützt. Als Ausländer, insbesondere, wenn man schwarz ist, sind solche Begegnungen ja nachweislich lebensbedrohlich und auch sonst gibt es viel zu viele Fälle von polizeilichem Mißverhalten, ohne daß den Opfern jemals auf juristischem Wege Gerechtigkeit ermöglicht wird.

    Arne Christoffers

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