• 06.05.2010

RECHTSPOPULISTEN in Berlin

Islamhasser wollens wissen

Die "Bürgerbewegung pro Deutschland" will im Juni einen Berliner Ableger gründen und bei den nächsten Abgeordnetenhauswahlen am rechten Rand fischen. von Maik Baumgärtner

  • 10.05.2010 14:41 Uhr

    von Michael Klein:

    "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!"
    Dieser Spruch ist heute immer noch gültig, leider muss man sagen! Vor allem, wenn man die zahlreichen islamophoben Hetzereien hier zu lesen bekommt! O Herr, lass Hirn regnen!
    Armes Deutschland, Du wirst eines Tages noch an der Dummheit Deiner Bürger verrecken!
    Zum Schluß noch: Faschismus und Rechtskonservatismus sind nicht unbedingt identisch, aber die Grenze zwischen beiden Polen ist sehr dünn und fließend, und von einem bis zum anderen ist es nur ein kleiner Schritt!

  • 09.05.2010 11:37 Uhr

    von swanni:

    "im übrigen wäre es doch mal wenigstens ehrlich, nicht nur den islam, sondern alle religionen zu kritisieren. der weltliche machtanspruch, der sexismus, die homophobie, das bereitwillige anschleimen an diktatoren und kriegsherren ist nämlich beileibe kein alleinstellungsmerkmal des islam."

    Hör doch auf mit dieser Relativierungsscheisse. wo sind die Ehrenmorde, Attentate, Morddrohungen der christlichen Religionen ?

  • 08.05.2010 20:48 Uhr

    von kleinerUnflat:

    Also wenn die Islamlritik notwendig ist.
    Dann ist auch die Kritik an der Islamlritik notwendig.
    oder ?

  • 08.05.2010 13:21 Uhr

    von Danny L.:

    Jeder Mensch hat seine persoenlichen, individuellen Grenzen. Diese Grenzen zu respektieren gilt es in einer Gesellschaft. Sollten sich Grenzen einmal ueberschneiden, muss man Kompromisse eingehen koennen oder Toleranz zeigen. Nur so kann eine Gesellschaft funktionieren.
    Wenn sich eine Partei oder Gruppierung massive Intoleranz auf die Fahnen schreibt, verwirkt sie meines Erachtens nach ihr eigenes Recht auf Freiraeume. (Frei nach Wilhelm Busch)

    Demokratie bedeutet immer eine Unterdrueckung von Minderheiten. Immerhin: Wir haben die Freiheit, wenn es uns nicht passt, woanders hinzugehen. Das haben viele andere nicht.

    Was fuer eine armselige Gesellschaft ist das, in der man das Teilen verlernt hat?

  • 07.05.2010 20:43 Uhr

    von Arent:

    Was genau war denn an meinem Zitat von Cahit Kaya so schlimm dass es nicht veröffentlicht werden konnte? Cahit Kaya ist Vorsitzender der Ex Muslime & sollte ja wohl über jeden Zweifel erhaben sein? Gruppen wie Ülcücü und IGMG zu kritisieren ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit?:

    "Cahit Kaya: Es sind einige sehr bedenkliche Moscheevereine aktiv, die massiv unter den Jugendlichen missionieren und äußerst rassistische und antisemitische Ideologien verbreiten."

    Quelle:

    http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/offiziell-keine-austritte-aus-dem-islam/cn/news-20100220-11161154

  • 07.05.2010 20:18 Uhr

    von Landl:

    Liebe TAZ,

    dieser Artikel ist einer so alteingesessenen Zeitung wie ihrer unwürdig. Vielleicht ist es Ihnen ja entgangen, aber es gibt in ganz Europa Probleme mit einer bestimmten Zuwanderergruppe.

    Alle Kritiker der aktuell desaströsen Zustände in die Naziecke zu stellen, mag zwar journalistisch machbar sein, die von ihnen gewählte Form aber grenzt schon an gewollte Volkserziehung.

  • 07.05.2010 19:08 Uhr

    von jonas k.:

    @ Migrant und Helene:

    D'accord! So traurig das ist, aber taz, Süddeutsche, SPD und Grüne tragen durch ihre Haltung mehr dazu bei, dass die Pro-Parteien, Blogs wie PI etc. beständig Zulauf erhalten, als es irgendein Terroranschlag mit Hunderten von Toten in Deutschland jemals könnte. Aus Angst, dass gewisse Diskussionen rechte Schlagseite bekommen könnten, ist der grundsätzliche Tenor jedesmal, dass man für die faschistischen und GG-feindlichen Taten von Migranten irgendwie Verständnis aufbringen muss (Kultur! Bildungsniveau!), so als seien diese nicht auch vollwertige bzw. voll zurechnungsfähige Bürger. Bei autochthonen Gruppen und Akteuren rechts von der Mitte wird dagegen erbarmungslos zugeschlagen und alles unter Generalverdacht gestellt. Dieser Artikel ist mal wieder ein gutes Beispiel dafür. Der Autor führt keinen einzigen Beleg dafür an, dass die Pro-Gruppe irgendwelche verfassungsfeindlichen Tendenzen aufweist. Stattdessen reicht es schon als "Beleg" für die antidemokratischen Tendenzen der Akteure, dass sie die Einhaltung unserer Gesetze auch von Ausländern bzw. Menschen mit Migrationshintergrund fordern. Man stelle sich nur mal vor wie die taz am Rad drehen würde, wenn brandenburgische Jugendliche in Thor Steinar Jacken sich so aufführen würden wie die ausländischen Gruppen von Jugendlichen, auf die Pro Deutschland sich bezieht! Wer hier mit zweierlei Maß misst sind also nicht unbedingt immer "die Rechten".

    Nein, ich halte nichts von Pro NRW, Pro Deutschland, und wie sie alle heißen. Aber wer glaubt, dass eine schnöde Diffamierungs- (bzw. Dämonisierungs-)Kampagne denen Wähler weg- statt zutreibt ist wirklich an Idiotie nicht mehr zu überbieten! Kapiert ihr nicht, dass ihr euch genau so verhaltet, wie diese Akteure es euch vorwerfen, und denen damit als 1a Feindbild zur Wähleraquirierung dient? Herzlichen Glückwunsch, Intelligenzia!

  • 07.05.2010 18:00 Uhr

    von Autobahnkreuz:

    Zitat: Es wird die Abschiebung von "Scheinasylanten" und "kriminellen Ausländern" gefordert und von "osteuropäischen Banden und multi-kulturellen Jugendgangs" auf Berliner Straßen geredet.

    Wirklich? So etwas Schlimmes fordern die? Die sind tatsächlich gegen Kriminalität? Das sind ja wirklich sehr böse Ausländerhasser. Für wie dumm hält die TAZ eigentlich seine Leser? Irgendwann wird sich diese Weltfremdheit (oder ist das politisch motiviert?) in sinkenden Auflagenzahlen bemerkbar machen. Selbst Schuld sage ich dazu nur!

  • 07.05.2010 17:49 Uhr

    von @helene:

    hast du dir mal "politically incorrect", das zentralorgan dieser angeblichen "islamkritiker", durchgelesen? auch die kommentare? da wird ganz offen über atombombenabwürfe auf mekka, MG-salven in linke demonstrationen, öffentliche hinrichtungen für imame und dergleichen widerleichkeiten mehr schwadroniert.

    die eingeforderte "nuancierte und profunde" islamkritik findet sich in den reihen der PRO-irgendwas-hetzer jedenfalls nicht.

    im übrigen wäre es doch mal wenigstens ehrlich, nicht nur den islam, sondern alle religionen zu kritisieren. der weltliche machtanspruch, der sexismus, die homophobie, das bereitwillige anschleimen an diktatoren und kriegsherren ist nämlich beileibe kein alleinstellungsmerkmal des islam. da sich die kritik an allen diesen dingen aber häufig auf den islam beschränkt, bleibe ich dabei: hier soll über den umweg der "islamkritik" rassismus gegenüber migrant_innen salonfähig gemacht werden, frauenrechte findet ja schließlich jede_r toll.

  • 07.05.2010 17:06 Uhr

    von Vasily:

    Islamkritik ist notwendig und gehört in eine Demokratie, genauso wie die Kritik an der Katholischen Kirche. In Deutschland 2010 wo wieder Israel Fahnen von der Polizei aus den Fenstern entfernt werden, nur weil ein Islamischer Mob die Straßen unsicher macht, ist sogar sehr scharfe Kritik an den mainstream Medien und den Politikern angesagt, die diesen Übergriffen Rückhalt und eine Plattform bieten. Man sollte doch die Europäischen Werte achten und respektieren,als Zeitung allemal.

  • 07.05.2010 16:39 Uhr

    von Eli:

    Diese Linkspopulistischen Demokratie-, Freiheits- und Israelhasser sind das Schlimmste was es in Berlin gibt. Leider hat die TAZ für diese Genossen immer genug Raum.

  • 07.05.2010 16:33 Uhr

    von Karl Kees:

    Oh Sorry zu meinem Kommentar vorher. Da hab ich selbst zwei verschiedene Organisationen durcheinandergebracht.

  • 07.05.2010 15:23 Uhr

    von sdf:

    ISLAMHASSER WOllEN ES WISSEN

    Wenn es nach der TAZ geht, würden Räume nur an SELBSTHASSER vermietet werden.
    Alles, was fremd und anders ist, bzw. für so etwas einsetzt, ist automatisch gut.
    Alles, was Einsatz für die eigene Kultur zeigt ist automatisch schlecht und der Vorgeschmack auf den von allen Seiten nahenden Faschismus.

    Zum Glück habe ich die TAZ nie gekauft. Ich werde sie auch niemals kaufen.

  • 07.05.2010 14:37 Uhr

    von Ava:

    Pro NRW ist im Gegensatz zur NPD und der Linken keine verfassungsfeindliche Partei.
    Einfach mal die Berichte des Verfassungsschutzes lesen statt nachzuplappern.

  • 07.05.2010 14:04 Uhr

    von roterbaron:

    Pro watt bitte?


    Sind das nicht die Pappnasen die in NRW nicht mal genug "qualifizierte" Leute hatten um Listen in den Landkreisen zu füllen?

    wir haben hier schon ne Partei, welche das Biedere abdeckt und zwar die Ost-Linke....das kann man natürlich als Wessi nicht ganz kapieren.

    Frohen Untergang

  • 07.05.2010 13:43 Uhr

    von sandman:

    Mit dem Demokratieverständnis in Deutschland ist es nicht all zu weit her. Das kann man wieder einmal an diesem Artikel sehen.
    Eine echte und wehrhafte Demokratie nämlich,, würde sich mit vermeindlichen Extremisten politisch und vor allem argumentativ auseinandersetzen.

    In diesem Zusammenhang erinnere ich an Artikel 3 des GG, hier insbesondere Absatz 3, wo es heißt..;

    "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

    Zu kommentieren gibt es dazu nichts mehr, denn der Text sagt alles aus.

    Im Übrigen jemanden als "Islamhasser" zu betiteln, nur weil dieser seine Meinung zu einer nachweislich politischen Herrschaftsidiologie sagt, ist mehr als beschämend.
    Die wahren Demokratiefeinde sind diejenigen die Andersenkende mundtot machen wollen, und das um jeden Preis.

    Gute Nacht Deutschland...

  • 07.05.2010 13:40 Uhr

    von nemo:

    Ist es demokratisch, wenn Demokraten Antidemokraten antidemokratisch behandeln? Das ist in etwa so, als würde man sich zum Steinewerfen zuerst absichtlich in ein Glashaus begeben. Wieso ist hier ein argumentativer Diskurs weder möglich noch gewollt? Es hat immer ein gewisses Geschmäckle, wenn Menschen diskriminiert werden. Wer so handelt hat das Attribut 'demokratisch' verwirkt. So einfach ist das.

  • 07.05.2010 12:56 Uhr

    von Helene:

    Dem Kommentar von Migrant habe ich kaum etwas hinzuzufügen. Es ist beeindruckend und zugleich schockierend, wie blind sich eine winzige mediale und politische Elite noch immer zeigt gegenüber dem inzwischen massiven Unmut, den weite Teile der Bevölkerung gegen muslimische Einwanderer hegen.

    Sicher, man muss diesen Unmut nicht teilen; das erwarte ich von einer Zeitung wie der taz auch nicht. Was ich allerdings erwarte ist, dass sie den erheblichen Teil der Bevölkerung, der diesen Unmut verspürt, endlich ernst nimmt. Man mag Leute wie Geert Wilders und das Personal von Pro-NRW für Spinner halten - aber diese Gruppen haben Zulauf, und, davon bin ich fest überzeugt, werde in nächster Zukunft noch weiteren haben. Und das liegt zu einem guten Teil daran, dass viele Menschen sich in ihren Sorgen und Bedenken nicht ernst genommen fühlen von etablierten Politikern und Medien wie der taz, die jegliche Art von Islamkritik, und sei sie noch so nuanciert und profund begründet, pauschal als "Rechtspopulismus" disqualifiziert. Intelligenter Journalismus ist das nicht.

  • 07.05.2010 12:06 Uhr

    von Da kann man nur den Kopf schütteln:

    Da fällt einem wirklich nichts mehr zu ein. Ich bin definitiv nicht rechtsradikal, habe homosexuelle und ausländische Freunde.
    Aber wie in diesem Land JEDE rechtskonservative Partei in die Nazi-Ecke gestellt wird, während allem was links ist, die Türen aufgehalten werden, ist einfach nur zum K.tzen. Das soll Demokratie sein??? Lachhaft. Man muss andere Meinungen nicht unterstützen, aber man sollte sie verdammt nochmal NICHT UNTERDRÜCKEN. Es gibt offenbar zuviele Leute in Deutschland, die Demokratie einfach nicht verstanden haben.

  • 07.05.2010 12:05 Uhr

    von Sergio:

    Ich halte die LINKE für genauso extremistisch wie die PRO Parteien, wobei ich sagen muss an die abartige NPD reicht keine andere ran...

    Ich hoffe ich darf das hier schreiben, ich bin übrigens "Ausländer". ;-)

  • 07.05.2010 11:16 Uhr

    von grausam:

    Woooow, wie mutig und originell ! Sind die Damen und Herren auf diesen Trick mit den belegten Räumen alleine drauf gekommen ? Wie gesagt Respekt vor dieser durch und durch demokratischen List...

    Wenn dann aber die Grauen Wölfe oder die DITIB oder die emtremistische "Die Linke" in diesen Räumen "aufmarschieren" will, dann sind doch sicher noch Termine und Räume frei, zur Not wird man sicher etwas freimachen koennen für die tapferen Kämpfer gegen das 4. Reich und die friedlichen multikulti-Gesellen der Grauen Wölfe , stimmts ?

  • 07.05.2010 03:18 Uhr

    von Haiduk:

    An diesem Tag seien alle in Frage kommenden Räume belegt, teilte das Bezirksamt dem Parteichef Manfred Rouhs in einem Schreiben mit, das der taz vorliegt. Bianca Klose von der "Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus" (MBR) begrüßte dies als klares Signal "an rechtspopulistische Parteien".

    Wie kann man ein "Signal" darin sehen, wenn einfach nur alle Räume "belegt" sind? Sieht Biance Klose das etwa als göttliches Zeichen?

  • 07.05.2010 02:50 Uhr

    von Marion Böker:

    Dieser Gruppierung wie jeder anderen verfassungsfeindlichen muss juristisch und zivilgesellschaftlich das Handwerk gelegt werden. Sie kriegen hier weder einen Raum noch sonstiges Terrain, geschweige denn Stimmen! Nach all den Erfahrungen mit RechtsextremistInnen sollte darüber ironisch nachgedacht werden, ob diese nicht selbst auszuweisen sind. Ich sehe kein Problem darin, schliesslich sind sie ja nun nachweislich über Jahrzehnte gegen diesen Staat, gegen die BürgerInnen und EinwohnerInnen dieses Staates, sie sind eine Gefahr, sie bedrohen uns, sie verursache jede Menge Kosten. Also raus mit denen, die eine Schande für Deutschland waren und sind. Auch diese Äußerung fällt unter Meinungsfreiheit!

  • 07.05.2010 01:59 Uhr

    von Robert:

    Die Linkspopulisten dürfen doch auch tagen? Wieder ein Fall von linker Intoleranz. Kann ich nicht befürworten. Immer alles mit Gewalt unterdrücken funktioniert nicht auf Dauer. Verstehe allerdings nicht wieso PRO ausgerechnet nach Berlin will? Ist das nicht ein relativ aussichtsloses Gebiet für diese Partei?

  • 06.05.2010 23:40 Uhr

    von taz Leser:

    Ach Gottchen, da muss die taz aber wieder hyperventilieren, wenn sich Widerstand gegen die islamische Unkultur regt.

  • 06.05.2010 23:08 Uhr

    von Bernhard W.:

    Natürlich werden wir Republikaner in Berlin antreten und nicht verzichten.

  • 06.05.2010 20:32 Uhr

    von Migrant:

    Ich werde mit den Artikel nicht durchlesen, da die Überschrift schon populistisch ist und somit auf keine Neutralität im Artikel geschlossen werden kann.
    Kritik am Islam ist nötig und überfällig. Je mehr Redakteure wie sie Herr Baumgärtner sie unterdrücken, desto mehr wird sie sich irgentwann ein Ventil in Erfolgen rechter Parteien suchen. Wieviele Menschen dem Islam ablehend eingestellt sind erkennt man in der Schweiz, Italien, Frankreich, Holland, Österreich, Belgien u.s.w.
    Bei uns können rechte Parteien das Thema Gott sei Dank nicht nutzen. Aber wenn Menschen wie sie weiterhin, jeden der den Islam kritisiert diffarmieren, prophezeie ich ihnen auch in Deutschland eine Veränderung der Parteienlandschaft.
    Und dann geht das große Geschrei los...

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