Nach dem Bioputen-Skandal fordern Ökobauern den Ausstieg aus der Mast. Denn viele Putenrassen sind überzüchtet - und nicht robust genug für den Bio-Bereich.von Hanna Gersmann
ich züchte oder besser gesagt ich halte bronzeputen die den ganzen hof beanspruchen dürfen(sowie ich anspielung auf artgerecht ist nur die freiheit)sie brüten dann auch selber(und man muss das betonen sie sind sehr zuverlässig)alles naturbrut kein zwang..jetzt stellt euch vor ihr habt 20 puten die brüten und die bekommen ungefähr 200 oder 300 küken im jahr(und das ohne brutmaschine) und dann zieht ihr ein paar wochen unter wärmelampen hoch(weil das ist wichtig sie hassen feuchtigkeit) und dann gebt ihr der ganzen horde einen ha wiese...nach 6 monaten sind diese schlachtreif und bringen ungefähr 50 euro pro pute und jetzt addiert ihr das miteinander dann kommt ihr auf 10000 bis 15000 euro..ihr habt den puten eine artgerechte haltung gegeben..den verbraucher ein gutes und gesundes fleisch..ihr habt euch selbst aufwand gespart und gut verdient..und damit der industrie ohne bosheit eins ausgewischt..und zu guter letzt ihr gebt den extremeren keine angriffsfläche und diese müssen ihren hass jetz anders projizieren oder am besten mit einsicht durch handeln den hass aufgeben..lg
12.08.2009 23:54 Uhr
von Torsten Pasler:
Puten sind keine Fleischklopse, sondern fühlende Lebewesen. Bei mir leben 20 Wellensittiche, alles Individualisten. Wann hört der arrogante Mensch endlich auf, seine Freunde zu quälen und aufzuessen ? Die Probleme, die der kannibalistische Mensch mit dem "Lebensmittel" Fleisch hat, geschehen ihm recht.
17.02.2009 19:22 Uhr
von dagmar:
"bei jedem Agrar Thema kommen die Vegetarier angelaufen" ...es ist nun mal Fakt, dass der vegane Weg der Einzig vernünftige ist- wenn die Weltbevölkerung weiter wächst- und das tut sie- wird es sowieso irgendwann ein Ende damit haben, Getreide anzubauen, das lediglich für Tierfutter genutzt wird. 12 Milliarden VeganerINNen könnte die Erde ernähren- diegleiche Anzahl an Fleischessern nie und nimmer.
09.02.2009 19:38 Uhr
von Susi:
@Gantenbein Zu viele Hirnzellen auf Grund Mangelernährung verloren, oder wie erklären sich diese primitiven Hass-Tiraden?
btw. auch weibliche HomoSapiens betreiben Tierzucht. Hab leider auch noch nie nen Orang Utan bei der Tierzucht gesehen?
09.02.2009 15:13 Uhr
von Antonietta:
In der modernen Putenmast leben die Tiere monatelang in dermaßen überfüllten Ställen, dass ein Flügelschlagen oder Beinestrecken nahezu unmöglich ist. Sie stehen in ihrem eigenen Kot und die Urin- und Ammoniakdämpfe verätzen ihnen die Augen und Lungen. Millionen Puten überleben schon die ersten Wochen nicht.
Jedes Jahr werden hunderttausende Menschen krank und Tausende sterben, weil sie verseuchtes Fleisch gegessen haben. Untersuchungen ergeben, dass nicht weniger als 90% des Geflügels im Supermarkt mit Salmonellen, Campylobacter oder anderen Bakterien verseucht sind. Putenfleisch enthält weder Ballaststoffe noch Kohlenhydrate, statt dessen jede Menge Fett und Cholesterin.
09.02.2009 14:13 Uhr
von Atan:
Bei wirklich jedem Agrar-Thema kommen die Vegetarier angelaufen und predigen "ihren Weg" als Lösung, da aber 98,4% der Konsumenten nichts davon halten, vergeht dieser Ansatz sowieso im Rauschen des Marktes. Der Konsument möchte gerne Putenfleisch, das trotzdem tier- und umweltschonend produziert wird. Warum also nicht ein entsprechend teures Produkt auf Basis alter Freilandrassen anbieten? Ich z.B. zahle jederzeit gerne zwischen 10 und 15 EUR/kg für das Fleisch solcher Tiere, also wäre da statt "einfach aufgeben" nicht eine Ausrichtung an wirklich strengen Tierschutz- und Biostandards die bessere Lösung?
08.02.2009 11:14 Uhr
von Atan:
Ihren Kommentar hier eingeben Wer einmal köstliches Putenfleisch von der Freiland-Bronzepute gekostet hat, wird die herabgewirtschaftete Reputation des Putenfleisches bedauern. Es sind beeindruckende Tiere, robust und gesund. Ich bestelle z.B. Anfang des Jahres von 3-4kg Putenbrust bei einem Landwirt vor, der von Frühjahr an ein paar dutzend Tiere bis zum Herbst großzieht. Dazu zwei, drei große Hühner, und mein Bedarf (2-Personen-Haushalt) an Geflügel für das ganze Jahr ist gedeckt. Wie so oft heute, ist der aufgeklärte Konsument und sein Engagement gefragt
08.02.2009 07:56 Uhr
von Gantenbein:
Der Skandal ist nicht, dass Euch hier mal wieder ein Fleischzüchter beschissen hat, sondern dass es Zweibeiner gibt, die glauben, dass es ethisch tragbar ist, tierische Wesen zu vernichtungszwecken in vernichtungs"haltungen" gefangenzuhalten. Und dass es ökologisch wertvoll sei, wenn man dies mit Bio-Futter tue. Was kann an lebenslänglicher Qual-Gefangenschaft ökologisch sein ? Und dann diese faschistische Sprache: Da ist von "Ausschuß" die Rede, gemeint sind vorzeitig gestorbene Tiere (die soviel Leid nicht mehr aushielten). Männliche Primaten, Ihr habt die Todesselektion von Auschwitz nicht kapiert, Ihr habt die Parallele in der Tierindustrie nicht kapiert, Ihr habt Eure tierische Abstammung nicht kapiert, Ihr habt gar nichts kapiert. Na ja, als Bio-Tierzüchter muß man ja auch nur die EG-Bioverordnung und die Bioland-Regularien kennen - eine menschliche Grundqualifikation oder biosoziale Empathie ist weder erforderlich noch vorhanden. Schluß mit der widerlichen Tierproduktion ! Artgerecht ist nur die Freiheit !
07.02.2009 20:17 Uhr
von Christoph Trütken:
Betr.: Hochgepäppelt und hochsensibel: Friedrich Ostendorf ist bei Bioland nicht alleine wenn er fordert, die biologische Putenaufzucht Grundsätzlich in Frage zu stellen. Ich kenne einige Kollegen die da ganz seiner Meinung sind. Auch meiner Meinung nach kann es nicht sein, dass man unter dem Bioland-Namen Tiere mästet die nicht mehr in der Lage sind sich selbst zu vermehren. Die Haltung solcher total überzüchteten Tiere ist Tierqäulerei. Eigentlich sollte sowas schon nach unserem Tierschutzgesetz nicht möglich sein. Ich würde mich nicht wundern wenn es auf der nächsten Bioland-Bundesdelegiertenversammlung einen Antrag auf Änderung der Richtlinien geben würde. Gruß Christoph Trütken Bioland Milchviehhalter
07.02.2009 17:23 Uhr
von Hans Martin:
Auf meinen Tisch kommt keine Pute, kein Fisch, kein Rind und kein Schwein. Nur Biogemüse :~)
Leserkommentare
19.04.2010 22:11 Uhr
von florian reiter:
ich züchte oder besser gesagt ich halte bronzeputen die den ganzen hof beanspruchen dürfen(sowie ich anspielung auf artgerecht ist nur die freiheit)sie brüten dann auch selber(und man muss das betonen sie sind sehr zuverlässig)alles naturbrut kein zwang..jetzt stellt euch vor ihr habt 20 puten die brüten und die bekommen ungefähr 200 oder 300 küken im jahr(und das ohne brutmaschine) und dann zieht ihr ein paar wochen unter wärmelampen hoch(weil das ist wichtig sie hassen feuchtigkeit) und dann gebt ihr der ganzen horde einen ha wiese...nach 6 monaten sind diese schlachtreif und bringen ungefähr 50 euro pro pute und jetzt addiert ihr das miteinander dann kommt ihr auf 10000 bis 15000 euro..ihr habt den puten eine artgerechte haltung gegeben..den verbraucher ein gutes und gesundes fleisch..ihr habt euch selbst aufwand gespart und gut verdient..und damit der industrie ohne bosheit eins ausgewischt..und zu guter letzt ihr gebt den extremeren keine angriffsfläche und diese müssen ihren hass jetz anders projizieren oder am besten mit einsicht durch handeln den hass aufgeben..lg
12.08.2009 23:54 Uhr
von Torsten Pasler:
Puten sind keine Fleischklopse, sondern fühlende Lebewesen. Bei mir leben 20 Wellensittiche, alles Individualisten. Wann hört der arrogante Mensch endlich auf, seine Freunde zu quälen und aufzuessen ? Die Probleme, die der kannibalistische Mensch mit dem "Lebensmittel" Fleisch hat, geschehen ihm recht.
17.02.2009 19:22 Uhr
von dagmar:
"bei jedem Agrar Thema kommen die Vegetarier angelaufen" ...es ist nun mal Fakt, dass der vegane Weg der Einzig vernünftige ist- wenn die Weltbevölkerung weiter wächst- und das tut sie- wird es sowieso irgendwann ein Ende damit haben, Getreide anzubauen, das lediglich für Tierfutter genutzt wird. 12 Milliarden VeganerINNen könnte die Erde ernähren- diegleiche Anzahl an Fleischessern nie und nimmer.
09.02.2009 19:38 Uhr
von Susi:
@Gantenbein
Zu viele Hirnzellen auf Grund Mangelernährung verloren, oder wie erklären sich diese primitiven Hass-Tiraden?
btw. auch weibliche HomoSapiens betreiben Tierzucht. Hab leider auch noch nie nen Orang Utan bei der Tierzucht gesehen?
09.02.2009 15:13 Uhr
von Antonietta:
In der modernen Putenmast leben die Tiere monatelang in dermaßen überfüllten Ställen, dass ein Flügelschlagen oder Beinestrecken nahezu unmöglich ist. Sie stehen in ihrem eigenen Kot und die Urin- und Ammoniakdämpfe verätzen ihnen die Augen und Lungen. Millionen Puten überleben schon die ersten Wochen nicht.
Jedes Jahr werden hunderttausende Menschen krank und Tausende sterben, weil sie verseuchtes Fleisch gegessen haben. Untersuchungen ergeben, dass nicht weniger als 90% des Geflügels im Supermarkt mit Salmonellen, Campylobacter oder anderen Bakterien verseucht sind. Putenfleisch enthält weder Ballaststoffe noch Kohlenhydrate, statt dessen jede Menge Fett und Cholesterin.
09.02.2009 14:13 Uhr
von Atan:
Bei wirklich jedem Agrar-Thema kommen die Vegetarier angelaufen und predigen "ihren Weg" als Lösung, da aber 98,4% der Konsumenten nichts davon halten, vergeht dieser Ansatz sowieso im Rauschen des Marktes.
Der Konsument möchte gerne Putenfleisch, das trotzdem tier- und umweltschonend produziert wird. Warum also nicht ein entsprechend teures Produkt auf Basis alter Freilandrassen anbieten? Ich z.B. zahle jederzeit gerne zwischen 10 und 15 EUR/kg für das Fleisch solcher Tiere, also wäre da statt "einfach aufgeben" nicht eine Ausrichtung an wirklich strengen Tierschutz- und Biostandards die bessere Lösung?
08.02.2009 11:14 Uhr
von Atan:
Ihren Kommentar hier eingeben
Wer einmal köstliches Putenfleisch von der Freiland-Bronzepute gekostet hat, wird die herabgewirtschaftete Reputation des Putenfleisches bedauern. Es sind beeindruckende Tiere, robust und gesund. Ich bestelle z.B. Anfang des Jahres von 3-4kg Putenbrust bei einem Landwirt vor, der von Frühjahr an ein paar dutzend Tiere bis zum Herbst großzieht. Dazu zwei, drei große Hühner, und mein Bedarf (2-Personen-Haushalt) an Geflügel für das ganze Jahr ist gedeckt.
Wie so oft heute, ist der aufgeklärte Konsument und sein Engagement gefragt
08.02.2009 07:56 Uhr
von Gantenbein:
Der Skandal ist nicht, dass Euch hier mal wieder ein Fleischzüchter beschissen hat, sondern dass es Zweibeiner gibt, die glauben, dass es ethisch tragbar ist, tierische Wesen zu vernichtungszwecken in vernichtungs"haltungen" gefangenzuhalten. Und dass es ökologisch wertvoll sei, wenn man dies mit Bio-Futter tue. Was kann an lebenslänglicher Qual-Gefangenschaft ökologisch sein ? Und dann diese faschistische Sprache: Da ist von "Ausschuß" die Rede, gemeint sind vorzeitig gestorbene Tiere (die soviel Leid nicht mehr aushielten).
Männliche Primaten, Ihr habt die Todesselektion von Auschwitz nicht kapiert, Ihr habt die Parallele in der Tierindustrie nicht kapiert, Ihr habt Eure tierische Abstammung nicht kapiert, Ihr habt gar nichts kapiert.
Na ja, als Bio-Tierzüchter muß man ja auch nur die EG-Bioverordnung und die Bioland-Regularien kennen - eine menschliche Grundqualifikation oder biosoziale Empathie ist weder erforderlich noch vorhanden.
Schluß mit der widerlichen Tierproduktion !
Artgerecht ist nur die Freiheit !
07.02.2009 20:17 Uhr
von Christoph Trütken:
Betr.: Hochgepäppelt und hochsensibel:
Friedrich Ostendorf ist bei Bioland nicht alleine wenn er fordert, die biologische Putenaufzucht Grundsätzlich in Frage zu stellen. Ich kenne einige Kollegen die da ganz seiner Meinung sind. Auch meiner Meinung nach kann es nicht sein, dass man unter dem Bioland-Namen Tiere mästet die nicht mehr in der Lage sind sich selbst zu vermehren. Die Haltung solcher total überzüchteten Tiere ist Tierqäulerei. Eigentlich sollte sowas schon nach unserem Tierschutzgesetz nicht möglich sein.
Ich würde mich nicht wundern wenn es auf der nächsten Bioland-Bundesdelegiertenversammlung einen Antrag auf Änderung der Richtlinien geben würde.
Gruß Christoph Trütken
Bioland Milchviehhalter
07.02.2009 17:23 Uhr
von Hans Martin:
Auf meinen Tisch kommt keine Pute, kein Fisch, kein Rind und kein Schwein. Nur Biogemüse :~)