Der diesjährige Schmähpreis geht an den Pharmakonzern Hoffmann-La Roche, dem Medikamententests mit Organen von Hingerichteten in China vorgeworfen werden.von Hannes Koch
Immer wieder China ... Ein zum Tode verurteiler Verbrecher ist bereit, seine Organe zur Transplantation zu spenden. Niemand kann Verbrechen ungeschehen machen, die Zustimmung zur Transplantation ist das Einzige, was der Verurteilte als Widergutmachung leisten kann. Man kann dies sehen als ein Stück Versöhnung mit der Gesellschaft, die der Verurteilte geschädigt hat. Warum soll man das grundsätzlich ausschließen?
27.01.2010 20:12 Uhr
von Zion:
Es ist immer wieder schön anzusehen, dass Artikel wie jener über das Hundefleischverbot, weitaus mehr Aufmerksamkeit erregt, als die, leider auch nur spärlich im Artikel erwähnten, Umtriebe so vieler Großkonzerne, die radikal unsere Umwelt zerstören.
@TAZ: Auch wenn die Aufmerksamkeit geringer ausfallen würde als sonst, wäre ich als Leser sehr erfreut von Eurer Seite mehr über die Machenschaften z. B. der Royal Bank of Canada zu lesen. Kleiner Tipp am Rande: Exxon hat in Südamerika (ich weiß leider nicht mehr genau das Land, ist auch schon etwas her) Ähnliches vollbracht. Da könnte man auch mal nachrecherchieren, wie es jetzt darum bestellt ist. Wäre ein tolles Thema. Danke für die Aufmerksamkeit.
Leserkommentare
28.01.2010 01:07 Uhr
von Mi Fu:
Immer wieder China ...
Ein zum Tode verurteiler Verbrecher ist bereit, seine Organe zur Transplantation zu spenden. Niemand kann Verbrechen ungeschehen machen, die Zustimmung zur Transplantation ist das Einzige, was der Verurteilte als Widergutmachung leisten kann. Man kann dies sehen als ein Stück Versöhnung mit der Gesellschaft, die der Verurteilte geschädigt hat.
Warum soll man das grundsätzlich ausschließen?
27.01.2010 20:12 Uhr
von Zion:
Es ist immer wieder schön anzusehen, dass Artikel wie jener über das Hundefleischverbot, weitaus mehr Aufmerksamkeit erregt, als die, leider auch nur spärlich im Artikel erwähnten, Umtriebe so vieler Großkonzerne, die radikal unsere Umwelt zerstören.
@TAZ: Auch wenn die Aufmerksamkeit geringer ausfallen würde als sonst, wäre ich als Leser sehr erfreut von Eurer Seite mehr über die Machenschaften z. B. der Royal Bank of Canada zu lesen. Kleiner Tipp am Rande: Exxon hat in Südamerika (ich weiß leider nicht mehr genau das Land, ist auch schon etwas her) Ähnliches vollbracht. Da könnte man auch mal nachrecherchieren, wie es jetzt darum bestellt ist. Wäre ein tolles Thema. Danke für die Aufmerksamkeit.