Während die Finanzkrise immer dramtischere Ausmaße annimmt, gibt es die ersten Suizide abgestürzter Broker. Psychotherapeut Gross über Gier und Rausch in der Finanzwelt.
Ach diese armen seelchen mit verdraengten beduerfnissen, die tun mir so leid. all die menschen (?) die mit 40. ihre erste milliarde haben wollten und es leider nicht schaffen. es ist alles individuell und psychologisch, wenn sie nur ihre spielsucht in den griff kriegen, werden sie wieder nuetzliche mitglieder der gesellschaft, auf die wir stolz sein koennen.
es reicht mit dem psycho-kram in dieser zeitung!! so sehr sich die buergerliche taz ueber die junge welt lustig machen will, haben sie viel bessere artikel ueber die krise veroeffentlicht.
mir persoenlich als new yorkerin ist scheissegal, wie viele Banker selbstmord begehen. wenn jemand in dieser welt freiheit des handelns hatten, dann sie.
mir tun nur ihre opfer leid.
09.10.2008 14:49 Uhr
von manfred (56):
Früher besaßen Spieler und Spekulanten wenigstens noch die Größe, sich zu erschießen, wenn sie einen Bankrott hingelegt hatten. Heute rennen sie zum Doktor und lassen sich für krank erklären, um sich vor der Verantwortung zu drücken.
09.10.2008 08:13 Uhr
von Dirk Albrodt:
Nicht nur die Banker brauchen psychologische Hilfen, auch die Politiker, deren Umgang mit der Krise katastrophal ist. Eine ganze Zeitlang hab ich mir weniger Gedanken um meine eigenen paar Kröten gemacht. Erst nachdem uns - nicht nur die deutsche - Regierung einhämmert, wir dürften das Vertrauen in die Banken nicht verlieren und all unser Geld abheben, kommt langsam die Erkenntnis auf, dass wir genau das tun sollten... Das Unbewusste filtert Negationen aus, und was rüber kommt, ist immer nur "Vertrauen verlieren, Vertrauen verlieren, Vertrauen verlieren" - und wenn man wie ich schon vorher kaum welches hatte ...
Leserkommentare
10.10.2008 07:41 Uhr
von xenia:
Ach diese armen seelchen mit verdraengten beduerfnissen, die tun mir so leid. all die menschen (?) die mit 40. ihre erste milliarde haben wollten und es leider nicht schaffen. es ist alles individuell und psychologisch, wenn sie nur ihre spielsucht in den griff kriegen, werden sie wieder nuetzliche mitglieder der gesellschaft, auf die wir stolz sein koennen.
es reicht mit dem psycho-kram in dieser zeitung!!
so sehr sich die buergerliche taz ueber die junge welt lustig machen will, haben sie viel bessere artikel ueber die krise veroeffentlicht.
mir persoenlich als new yorkerin ist scheissegal, wie viele Banker selbstmord begehen.
wenn jemand in dieser welt freiheit des handelns hatten, dann sie.
mir tun nur ihre opfer leid.
09.10.2008 14:49 Uhr
von manfred (56):
Früher besaßen Spieler und Spekulanten wenigstens noch die Größe, sich zu erschießen, wenn sie einen Bankrott hingelegt hatten. Heute rennen sie zum Doktor und lassen sich für krank erklären, um sich vor der Verantwortung zu drücken.
09.10.2008 08:13 Uhr
von Dirk Albrodt:
Nicht nur die Banker brauchen psychologische Hilfen, auch die Politiker, deren Umgang mit der Krise katastrophal ist. Eine ganze Zeitlang hab ich mir weniger Gedanken um meine eigenen paar Kröten gemacht. Erst nachdem uns - nicht nur die deutsche - Regierung einhämmert, wir dürften das Vertrauen in die Banken nicht verlieren und all unser Geld abheben, kommt langsam die Erkenntnis auf, dass wir genau das tun sollten...
Das Unbewusste filtert Negationen aus, und was rüber kommt, ist immer nur "Vertrauen verlieren, Vertrauen verlieren, Vertrauen verlieren" - und wenn man wie ich schon vorher kaum welches hatte ...