In Düsseldorf beginnt Mittwoch der so genannte Sauerland-Prozess gegen zwei deutsche Konvertiten und ihre Kumpane. Sie sollen gewaltige Sprengstoff-Attentate geplant haben.von Christian Rath
Wenn schon die Verfassungsschützer sich beim observieren so dämlich anstellen, daß sie sich gar die Reifen zerstechen lassen... Wer sagt denn, daß die Täter besonders helle gewesen seien? Niemand hortet in diesem Umfeld jedenfalls große Mengen an Chemikalien und Zündern um „so zu tun als ob“. Vermutlich haben die drei bis vier sich aber für besonders clever gehalten. Und wer bemerkt, daß er observiert wird, und trotzdem weitermacht, leidet noch dazu an Selbstüberschätzung und Größenwahn.
04.04.2011 19:13 Uhr
von Sunny:
Das Delikt Hirngespinnst.
Wie man so hört, ist es technisch nicht möglich, mit den gefundenen Chemikalien eine Bombe für einen Anschlag zu bauen, weil die Chemikalien viel zu empfindlich sind und schon während einer Frühphase des Herstellungsprozesses explodieren würden.
Nicht-explosionsfähige Bomben sind aber, wie uns der Prozess um die "Köln-Bomber" gezeigt hat, kein Grund für rechtsstaatliche, deutsche Gerichte, die Angeklagten nicht zu lebenslangen Haftstrafen zu verurteilen.
Am Ende wird es dann heißen: Lebenslänglich auch für diese Angeklagten wegen Besitzes von Haarentfärber und wegen "so tun als ob".
Kinder, lasst euch das eine Lehre sein. Keine frechen Reden gegen unseren freiheitlichen Rechtsstaat und seine Vollstrecker. Denn wenn sie wollen, können sie so unproportional sein, wie sie nur wollen.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Sunny:
Das Delikt Hirngespinnst.
Wie man so hört, ist es technisch nicht möglich, mit den gefundenen Chemikalien eine Bombe für einen Anschlag zu bauen, weil die Chemikalien viel zu empfindlich sind und schon während einer Frühphase des Herstellungsprozesses explodieren würden.
Nicht-explosionsfähige Bomben sind aber, wie uns der Prozess um die "Köln-Bomber" gezeigt hat, kein Grund für rechtsstaatliche, deutsche Gerichte, die Angeklagten nicht zu lebenslangen Haftstrafen zu verurteilen.
Am Ende wird es dann heißen: Lebenslänglich auch für diese Angeklagten wegen Besitzes von Haarentfärber und wegen "so tun als ob".
Kinder, lasst euch das eine Lehre sein. Keine frechen Reden gegen unseren freiheitlichen Rechtsstaat und seine Vollstrecker. Denn wenn sie wollen, können sie so unproportional sein, wie sie nur wollen.
20.04.2009 23:28 Uhr
von mit Knusperrand:
"Geheimdienstverwicklungen nur am Rande" nennt man das also, wenn nur ein V-Mann dabei ist, der dann einen professionelleren Teil übernommen hat. Also alles im grünen Bereich jedenfalls. Soll die Sauerland-Gruppe nicht ein Ableger der ominösen IJU sein, die angeblich ( laut dem ehem. brit. Botschafter )das erste mal als Tarnorganisation des usbekischen Geheimdienstes in Erscheinung trat ?
20.04.2009 22:29 Uhr
von aso:
Wenn schon die Verfassungsschützer sich beim observieren so dämlich anstellen, daß sie sich gar die Reifen zerstechen lassen... Wer sagt denn, daß die Täter besonders helle gewesen seien? Niemand hortet in diesem Umfeld jedenfalls große Mengen an Chemikalien und Zündern um „so zu tun als ob“. Vermutlich haben die drei bis vier sich aber für besonders clever gehalten. Und wer bemerkt, daß er observiert wird, und trotzdem weitermacht, leidet noch dazu an Selbstüberschätzung und Größenwahn.
20.04.2009 16:48 Uhr
von Karl:
Ein paar Merkwürdigkeiten existieren in dem "Fall" schon:
1. Da hat "sunny" recht, war anfangs seitens verschiedener Presseverlautbarungen von bis zu 730 kg TNT-Äquivalent die Rede; das bezog sich aber auf den praktisch untransportablen Initialsprengstoff TATP. Nachdem dann doch zu auffällig war wie hier solche stöchiometrisch zweifelhaften Zahlen zustandekommen sollen gab es später reduzierte Mengenangaben...
2. Am TO waren wohl für TATP-Darstellung weder geeigente Vorrichtungen noch Chemikalien vorhanden.
3. Wer TATP herstellen will/kann braucht keine "Zünder" mehr aus der Türkei; waren nicht alle 20 Stück defekt? und wer hat über den Balkan weitere 6 Stück "geliefert" ??????
4. Hätten die mutmaßlichen Täter "englische Suppe" aus den vorgefundenen Grundstoffen herstellen können? Möglicherweise ja, aber mit der 3% Lösung war das nie eine realistische Option!
5. Wurde den vermeintlichen Top-Gefährdern nie beigebracht die Zünder rechtzeitig zu prüfen und warum haben die Deppen nicht erkannt wie gering die Konzentration der Peroxidlösung war?
Alles andere als ein klarer Tatbestand!
Glück auf!
Karl
20.04.2009 16:34 Uhr
von Herr Bischoff:
Nun kommt schon Leute, Du aber auch taz! Was waren wir erleichtert und entsetzt. Erleichtert darüber, dass wir doch jemand sind und auch bei den Islamisten aufgefallen sind. Ja dass man auch uns hasst, wir haben Bedeutung in der Welt. Was haben wir gelitten als wir als Exportweltmeiter und Papstbereitsteller bei O.B.Laden's Videobotschaften völlig unerwänt blieben. So richtig glauben konnten wir dem Schäuble nicht seine Äußerungen, dass die Islamisten auch uns nicht vergessen würden, es sei nur eine Frage der Zeit. Zwar bekamen wir nur eine recht dämliche Delegation von Terroristen ab, aber immerhin. Und die lassen wir uns nicht kleingereden.
20.04.2009 16:22 Uhr
von Nasowas:
@ sunny
Und weil die Verdächtigen dummerweise keine Ahnung von Explosivstoffen gerhabt haben, sind sie völlig ungefährlich, brauchen nicht bestraft werden. Delikt Hirngespinnst- völlig richtig.
20.04.2009 15:03 Uhr
von Sunny:
Das Delikt Hirngespinnst.
Wie man so hört, ist es technisch nicht möglich, mit den gefundenen Chemikalien eine Bombe für einen Anschlag zu bauen, weil die Chemikalien viel zu empfindlich sind und schon während einer Frühphase des Herstellungsprozesses explodieren würden.
Nicht-explosionsfähige Bomben sind aber, wie uns der Prozess um die "Köln-Bomber" gezeigt hat, kein Grund für rechtsstaatliche, deutsche Gerichte, die Angeklagten nicht zu lebenslangen Haftstrafen zu verurteilen.
Am Ende wird es dann heißen: Lebenslänglich auch für diese Angeklagten wegen Besitzes von Haarentfärber und wegen "so tun als ob".
Kinder, lasst euch das eine Lehre sein. Keine frechen Reden gegen unseren freiheitlichen Rechtsstaat und seine Vollstrecker. Denn wenn sie wollen, können sie so unproportional sein, wie sie nur wollen.
Leserkommentare
04.04.2011 19:13 Uhr
von aso:
Wenn schon die Verfassungsschützer sich beim observieren so dämlich anstellen, daß sie sich gar die Reifen zerstechen lassen...
Wer sagt denn, daß die Täter besonders helle gewesen seien? Niemand hortet in diesem Umfeld jedenfalls große Mengen an Chemikalien und Zündern um „so zu tun als ob“. Vermutlich haben die drei bis vier sich aber für besonders clever gehalten. Und wer bemerkt, daß er observiert wird, und trotzdem weitermacht, leidet noch dazu an Selbstüberschätzung und Größenwahn.
04.04.2011 19:13 Uhr
von Sunny:
Das Delikt Hirngespinnst.
Wie man so hört, ist es technisch nicht möglich, mit den gefundenen Chemikalien eine Bombe für einen Anschlag zu bauen, weil die Chemikalien viel zu empfindlich sind und schon während einer Frühphase des Herstellungsprozesses explodieren würden.
Nicht-explosionsfähige Bomben sind aber, wie uns der Prozess um die "Köln-Bomber" gezeigt hat, kein Grund für rechtsstaatliche, deutsche Gerichte, die Angeklagten nicht zu lebenslangen Haftstrafen zu verurteilen.
Am Ende wird es dann heißen: Lebenslänglich auch für diese Angeklagten wegen Besitzes von Haarentfärber und wegen "so tun als ob".
Kinder, lasst euch das eine Lehre sein. Keine frechen Reden gegen unseren freiheitlichen Rechtsstaat und seine Vollstrecker. Denn wenn sie wollen, können sie so unproportional sein, wie sie nur wollen.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Sunny:
Das Delikt Hirngespinnst.
Wie man so hört, ist es technisch nicht möglich, mit den gefundenen Chemikalien eine Bombe für einen Anschlag zu bauen, weil die Chemikalien viel zu empfindlich sind und schon während einer Frühphase des Herstellungsprozesses explodieren würden.
Nicht-explosionsfähige Bomben sind aber, wie uns der Prozess um die "Köln-Bomber" gezeigt hat, kein Grund für rechtsstaatliche, deutsche Gerichte, die Angeklagten nicht zu lebenslangen Haftstrafen zu verurteilen.
Am Ende wird es dann heißen: Lebenslänglich auch für diese Angeklagten wegen Besitzes von Haarentfärber und wegen "so tun als ob".
Kinder, lasst euch das eine Lehre sein. Keine frechen Reden gegen unseren freiheitlichen Rechtsstaat und seine Vollstrecker. Denn wenn sie wollen, können sie so unproportional sein, wie sie nur wollen.
20.04.2009 23:28 Uhr
von mit Knusperrand:
"Geheimdienstverwicklungen nur am Rande" nennt man das also, wenn nur ein V-Mann dabei ist, der dann einen professionelleren Teil übernommen hat.
Also alles im grünen Bereich jedenfalls.
Soll die Sauerland-Gruppe nicht ein Ableger der ominösen IJU sein, die angeblich ( laut dem ehem. brit. Botschafter )das erste mal als Tarnorganisation des usbekischen Geheimdienstes in Erscheinung trat ?
20.04.2009 22:29 Uhr
von aso:
Wenn schon die Verfassungsschützer sich beim observieren so dämlich anstellen, daß sie sich gar die Reifen zerstechen lassen...
Wer sagt denn, daß die Täter besonders helle gewesen seien? Niemand hortet in diesem Umfeld jedenfalls große Mengen an Chemikalien und Zündern um „so zu tun als ob“. Vermutlich haben die drei bis vier sich aber für besonders clever gehalten. Und wer bemerkt, daß er observiert wird, und trotzdem weitermacht, leidet noch dazu an Selbstüberschätzung und Größenwahn.
20.04.2009 16:48 Uhr
von Karl:
Ein paar Merkwürdigkeiten existieren in dem "Fall" schon:
1. Da hat "sunny" recht, war anfangs seitens verschiedener Presseverlautbarungen von bis zu 730 kg TNT-Äquivalent die Rede; das bezog sich aber auf den praktisch untransportablen Initialsprengstoff TATP. Nachdem dann doch zu auffällig war wie hier solche stöchiometrisch zweifelhaften Zahlen zustandekommen sollen gab es später reduzierte Mengenangaben...
2. Am TO waren wohl für TATP-Darstellung weder geeigente Vorrichtungen noch Chemikalien vorhanden.
3. Wer TATP herstellen will/kann braucht keine "Zünder" mehr aus der Türkei; waren nicht alle 20 Stück defekt? und wer hat über den Balkan weitere 6 Stück "geliefert" ??????
4. Hätten die mutmaßlichen Täter "englische Suppe" aus den vorgefundenen Grundstoffen herstellen können? Möglicherweise ja, aber mit der 3% Lösung war das nie eine realistische Option!
5. Wurde den vermeintlichen Top-Gefährdern nie beigebracht die Zünder rechtzeitig zu prüfen und warum haben die Deppen nicht erkannt wie gering die Konzentration der Peroxidlösung war?
Alles andere als ein klarer Tatbestand!
Glück auf!
Karl
20.04.2009 16:34 Uhr
von Herr Bischoff:
Nun kommt schon Leute,
Du aber auch taz!
Was waren wir erleichtert und entsetzt.
Erleichtert darüber, dass wir doch jemand sind und auch bei den Islamisten aufgefallen sind. Ja dass man auch uns hasst, wir haben Bedeutung in der Welt. Was haben wir gelitten als wir als Exportweltmeiter und Papstbereitsteller bei O.B.Laden's Videobotschaften völlig unerwänt blieben. So richtig glauben konnten wir dem Schäuble nicht seine Äußerungen, dass die Islamisten auch uns nicht vergessen würden, es sei nur eine Frage der Zeit. Zwar bekamen wir nur eine recht dämliche Delegation von Terroristen ab, aber immerhin. Und die lassen wir uns nicht kleingereden.
20.04.2009 16:22 Uhr
von Nasowas:
@ sunny
Und weil die Verdächtigen dummerweise keine Ahnung von Explosivstoffen gerhabt haben, sind sie völlig ungefährlich, brauchen nicht bestraft werden. Delikt Hirngespinnst- völlig richtig.
20.04.2009 15:03 Uhr
von Sunny:
Das Delikt Hirngespinnst.
Wie man so hört, ist es technisch nicht möglich, mit den gefundenen Chemikalien eine Bombe für einen Anschlag zu bauen, weil die Chemikalien viel zu empfindlich sind und schon während einer Frühphase des Herstellungsprozesses explodieren würden.
Nicht-explosionsfähige Bomben sind aber, wie uns der Prozess um die "Köln-Bomber" gezeigt hat, kein Grund für rechtsstaatliche, deutsche Gerichte, die Angeklagten nicht zu lebenslangen Haftstrafen zu verurteilen.
Am Ende wird es dann heißen: Lebenslänglich auch für diese Angeklagten wegen Besitzes von Haarentfärber und wegen "so tun als ob".
Kinder, lasst euch das eine Lehre sein. Keine frechen Reden gegen unseren freiheitlichen Rechtsstaat und seine Vollstrecker. Denn wenn sie wollen, können sie so unproportional sein, wie sie nur wollen.