Während die deutsche Justiz Ruandas verhaftete Protokollchefin Rose Kabuye nach Frankreich überstellt, demonstrieren in Ruanda Hunderttausende.von Dominic Johnson
Tja lieber Harald ich bin voll deiner Meinung. Schade nur, dass Herr ''Afrika expert'' Johnson selten unparteiisch ist. Man hat jedesmal den Eindruck dass er für Kagame schreibt.
Eine gewisse unabhängige Berichterstattung wird die Taz gut tun.
20.11.2008 08:47 Uhr
von Harald:
Muss man sich wirklich über diese Demonstrationen wundern? Während Hungerleider in anderen Städten Afrikas, Lateinamerikas u. Asiens gegen die hohen Preise der Lebensmittel auf die Straße gehen, ist in Kigali Ruhe angesagt. Wenn die Regierung aber Demonstranten für ihre Interesse braucht, dann sind die dortigen Straße bis zur letzten Ritze überfüllt. Hochorganisiert« sei der Protestzug zur BRD-Botschaft in Kigali gewesen, meldet die BBC. Andere Quellen berichten, daß Ruandas Regierung die Transportmittel zur Verfügung gestellt hatte, um Menschen aus dem ganzen Land in die Hauptstadt zu bringen. Dieses Regime, das seine Präsidenten auf Grund sowjetischer Prozentzahlen zu wählen pflegt, ist ebenso wenig legitimiert, Aufschluß über den Völkermord in Ruanda abzugeben wie die alte Schutzmacht Frankreich. Hinter derartigen Protesten verbirgt sich nur das schlechte Gewissen des Regimes.
Leserkommentare
25.11.2008 20:15 Uhr
von mopao:
Tja lieber Harald ich bin voll deiner Meinung. Schade nur, dass Herr ''Afrika expert'' Johnson selten unparteiisch ist. Man hat jedesmal den Eindruck dass er für Kagame schreibt.
Eine gewisse unabhängige Berichterstattung wird die Taz gut tun.
20.11.2008 08:47 Uhr
von Harald:
Muss man sich wirklich über diese Demonstrationen wundern? Während Hungerleider in anderen Städten Afrikas, Lateinamerikas u. Asiens gegen die hohen Preise der Lebensmittel auf die Straße gehen, ist in Kigali Ruhe angesagt. Wenn die Regierung aber Demonstranten für ihre Interesse braucht, dann sind die dortigen Straße bis zur letzten Ritze überfüllt. Hochorganisiert« sei der Protestzug zur BRD-Botschaft in Kigali gewesen, meldet die BBC. Andere Quellen berichten, daß Ruandas Regierung die Transportmittel zur Verfügung gestellt hatte, um Menschen aus dem ganzen Land in die Hauptstadt zu bringen. Dieses Regime, das seine Präsidenten auf Grund sowjetischer Prozentzahlen zu wählen pflegt, ist ebenso wenig legitimiert, Aufschluß über den Völkermord in Ruanda abzugeben wie die alte Schutzmacht Frankreich. Hinter derartigen Protesten verbirgt sich nur das schlechte Gewissen des Regimes.