Die Landesregierung in Schleswig-Holstein will 2.300 Studienplätzen und 4.000 Lehrerstellen streichen. Bildungsexperten sind empört und die Zahl der Proteste wächst.von Anna Lehmann
Die SH-Landesregierung spart nicht nur am falschen Ende, sondern belügt dabei auch noch die eigenen Bürger.
Das geplante Ende des Medizinstudiengangs habe keine negativen Konsequenzen für die verbleibenden Studiengänge der Universität zu Lübeck - so die öffentlichen Behauptungen. Tatsächlich wurde ein Ende der gesamten Universität und ein Verlust von vielen Tausend Arbeitsplätzen in Lübecks Medizintechnikunternehmen aber bewusst hingenommen.
"Die Universität zu Lübeck ist ohne den Studiengang Medizin nicht überlebensfähig. Die übrigen Studiengänge der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät in Lübeck sind außer der Informatik (die aber nicht ausgelastet ist) eng mit dem Medizinbereich verzahnt und bedürfen des Inputs aus der Medizin."
Warum heißt es bei euch eigentlich immer "Studierende", aber es wird weiter von "Lehrern", "Schülern" und "Mitarbeitern" geredet? Wäre es nicht ein wenig konsequenter die Sache mit Lernenden, Lehrenden und Mitarbeitenden durchzuziehen?
04.06.2010 12:56 Uhr
von OstseeMaid:
Wie wärs nun mit einer persönlichen Verantwortungsübernahme und finanziellen Haftung von Frau Simonis? Der es "schwerfiel, dem neoliberalen Zeizgeist" und dem Charme der "smarten Jungs" zu entgehen. S. taz-Artikel vom 12.04.2010: "Simonis und sie smarten Jungs". Und so mitschuldig ist an 30!!! Milliarden Steuergeldern zur 'Rettung' der HSH-Nordbank. Stattdessen darf sie öffentlich und im Ausschuß so schwafeln, wie im o. g. taz-Artikel dargestellt. Nun wird das Geld, das Simonis mitverschleudern half, an der so vielgerühmten 'Bildung' eingespart. Und Simonis geht grinsend in die Talkshows. Ein ungeheuerlicher Vorgang, wie ich finde!
04.06.2010 11:41 Uhr
von Eser A.:
Die Schuldenbremse ist eines der falschesten Konstrukte, die es je in Gesetzesform gab. Wenn wir uns daran halten, im Gegensatz zu Ländern, die ebenfalls eine Schuldenbremse haben, dann wird es sehr sehr düster, gerade auch in Bezug mit den gigantischen Steuersenkungen.
Leserkommentare
05.06.2010 10:25 Uhr
von Jan R.:
Die SH-Landesregierung spart nicht nur am falschen Ende, sondern belügt dabei auch noch die eigenen Bürger.
Das geplante Ende des Medizinstudiengangs habe keine negativen Konsequenzen für die verbleibenden Studiengänge der Universität zu Lübeck - so die öffentlichen Behauptungen. Tatsächlich wurde ein Ende der gesamten Universität und ein Verlust von vielen Tausend Arbeitsplätzen in Lübecks Medizintechnikunternehmen aber bewusst hingenommen.
"Die Universität zu Lübeck ist ohne den Studiengang Medizin nicht überlebensfähig. Die übrigen Studiengänge der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät in Lübeck sind außer der Informatik (die aber nicht ausgelastet ist) eng mit dem Medizinbereich verzahnt und bedürfen des Inputs aus der Medizin."
Siehe auch:
http://luebeckkaempft.asta.uni-luebeck.de/wordpress/?p=792
04.06.2010 17:58 Uhr
von Bobaphatt:
Warum heißt es bei euch eigentlich immer "Studierende", aber es wird weiter von "Lehrern", "Schülern" und "Mitarbeitern" geredet? Wäre es nicht ein wenig konsequenter die Sache mit Lernenden, Lehrenden und Mitarbeitenden durchzuziehen?
04.06.2010 12:56 Uhr
von OstseeMaid:
Wie wärs nun mit einer persönlichen Verantwortungsübernahme und finanziellen Haftung von Frau Simonis? Der es "schwerfiel, dem neoliberalen Zeizgeist" und dem Charme der "smarten Jungs" zu entgehen. S. taz-Artikel vom 12.04.2010: "Simonis und sie smarten Jungs".
Und so mitschuldig ist an 30!!! Milliarden Steuergeldern zur 'Rettung' der HSH-Nordbank.
Stattdessen darf sie öffentlich und im Ausschuß so schwafeln, wie im o. g. taz-Artikel dargestellt. Nun wird das Geld, das Simonis mitverschleudern half, an der so vielgerühmten 'Bildung' eingespart.
Und Simonis geht grinsend in die Talkshows.
Ein ungeheuerlicher Vorgang, wie ich finde!
04.06.2010 11:41 Uhr
von Eser A.:
Die Schuldenbremse ist eines der falschesten Konstrukte, die es je in Gesetzesform gab. Wenn wir uns daran halten, im Gegensatz zu Ländern, die ebenfalls eine Schuldenbremse haben, dann wird es sehr sehr düster, gerade auch in Bezug mit den gigantischen Steuersenkungen.
04.06.2010 11:19 Uhr
von Juergen K:
Die CDU ist die Partei der Bildung.