@Jonas Wie wäre es, wenn du dich als seriöser Leser eigeninitiativ mit Zusatzinfos versorgst, wenn dich das Thema interessiert? Denn vom eigenen Unwissen ausgehend Demonstranten und der Ministerin "null Ahnung" zu unterstellen, finde ich ein bisschen gewagt. Offenbar hast du dich mit Grüner Gentechnik noch nicht näher auseinendergesetzt, sonst würdest du sie nicht mit F1-Hybrid-Züchtung verwechseln. Einfach mal "Amflora" googlen und dein Wissensdurst wird befriedigt!
30.04.2010 08:03 Uhr
von Lalü:
Zu der Greenpeace-Aktion: Es steht ja jedem frei seine Meinung in Form von Protest-Demos zu sagen. Ich finde es aber eine Schande dass potentielle Lebensmittel aus Protest auf die Starße geschüttet werden. Aber Greenpeace hat das schobn früher gemacht. Das ist unglaublich arrogant. Mehr als 1 Milliarde Menschen haben nicht genug, um sich täglich satt zu essen. Und hier werden Lebensmittel auf die Straße geschüttet. Pfui!
Zu Jonas: Sie behaupten die Amflora-Kartoffel sei so manipuliert dass sie im nächsten Jahr nicht mehr keinem Könne. Das ist grob falsch. Zu den Zulassungsbedingungen gehört, dass drei Jahre nach einem Amflora-Anbau keine anderen Kartoffeln angebaut werden dürfen, und dass eventuell auflaufende Amflora-Kartoffeln schnellstens zu vernichten sind. Und BASF verlangt von den Anbauern, dass sie diese Bestimmungen einhalten.
29.04.2010 14:50 Uhr
von jonas:
Gehört es in einer seriösen Zeitung nicht zum guten Ton auch mal ein paar Hintergrundinfos zu geben?????
WARUM protestieren die Menschen gegen die Gen-Kartoffel? Oder weiß das am Ende niemand und es ist bloß die Angst vor dem Unbekannten.
Das einzige Argument, dass ich kenne, hängt mehr mit der Geldgier der Konzerne als mit irgendeiner möglichen Gefährdung für Mensch, Tier oder Umwelt zusammen: Die Kartoffeln sind so manipuliert, dass für die nächste Saat neues Saatgut gekauft werden MUSS. Aus der Frucht (Kartoffel) können keine neuen Pflanzen gezogen werden.
Alle anderen möglichen Folgen klangen bisher eher nach Panikmache oder Populismus (speziell bei unserer Verbraucherilse Aigner). Noch schlimmer ist aber der Eindruck, den speziell Letztere erweckt. Obwohl sie ihre stark ablehnende Haltung in jede eingeschaltete Kamera im Sichtfeld posaunt, scheint sie vom eigentlichen Thema absolut null Ahnung zu haben. Vielleicht hat sie sich da ja nahtlos in die Demonstranten vor dem BASF-Gebäude eingereiht.
Leserkommentare
30.04.2010 10:31 Uhr
von Don`t Panic:
@Jonas
Wie wäre es, wenn du dich als seriöser Leser eigeninitiativ mit Zusatzinfos versorgst, wenn dich das Thema interessiert? Denn vom eigenen Unwissen ausgehend Demonstranten und der Ministerin "null Ahnung" zu unterstellen, finde ich ein bisschen gewagt.
Offenbar hast du dich mit Grüner Gentechnik noch nicht näher auseinendergesetzt, sonst würdest du sie nicht mit F1-Hybrid-Züchtung verwechseln.
Einfach mal "Amflora" googlen und dein Wissensdurst wird befriedigt!
30.04.2010 08:03 Uhr
von Lalü:
Zu der Greenpeace-Aktion:
Es steht ja jedem frei seine Meinung in Form von Protest-Demos zu sagen. Ich finde es aber eine Schande dass potentielle Lebensmittel aus Protest auf die Starße geschüttet werden. Aber Greenpeace hat das schobn früher gemacht. Das ist unglaublich arrogant. Mehr als 1 Milliarde Menschen haben nicht genug, um sich täglich satt zu essen. Und hier werden Lebensmittel auf die Straße geschüttet. Pfui!
Zu Jonas:
Sie behaupten die Amflora-Kartoffel sei so manipuliert dass sie im nächsten Jahr nicht mehr keinem Könne. Das ist grob falsch. Zu den Zulassungsbedingungen gehört, dass drei Jahre nach einem Amflora-Anbau keine anderen Kartoffeln angebaut werden dürfen, und dass eventuell auflaufende Amflora-Kartoffeln schnellstens zu vernichten sind. Und BASF verlangt von den Anbauern, dass sie diese Bestimmungen einhalten.
29.04.2010 14:50 Uhr
von jonas:
Gehört es in einer seriösen Zeitung nicht zum guten Ton auch mal ein paar Hintergrundinfos zu geben?????
WARUM protestieren die Menschen gegen die Gen-Kartoffel? Oder weiß das am Ende niemand und es ist bloß die Angst vor dem Unbekannten.
Das einzige Argument, dass ich kenne, hängt mehr mit der Geldgier der Konzerne als mit irgendeiner möglichen Gefährdung für Mensch, Tier oder Umwelt zusammen:
Die Kartoffeln sind so manipuliert, dass für die nächste Saat neues Saatgut gekauft werden MUSS. Aus der Frucht (Kartoffel) können keine neuen Pflanzen gezogen werden.
Alle anderen möglichen Folgen klangen bisher eher nach Panikmache oder Populismus (speziell bei unserer Verbraucherilse Aigner). Noch schlimmer ist aber der Eindruck, den speziell Letztere erweckt. Obwohl sie ihre stark ablehnende Haltung in jede eingeschaltete Kamera im Sichtfeld posaunt, scheint sie vom eigentlichen Thema absolut null Ahnung zu haben.
Vielleicht hat sie sich da ja nahtlos in die Demonstranten vor dem BASF-Gebäude eingereiht.