• 08.08.2010

Private TV-Sender planen Videoplattform

Große Freiheit 2.0

Video-on-Demand? Das brauchen wir auch, denkt man wohl bei RTL und ProSiebenSat.1: Die TV-Unternehmen planen eine sender-übergreifende Videoplattform à la Hulu.com.von Daniel Bouhs

  • 09.08.2010 11:01 Uhr

    von deviant:

    Ziemlich peinliche Aktion: Erst wollen Sie für terrestrischen Empfang Kohle kassieren, weil kostenloses Schauen ja irgendwie gar nicht geht, dann verweigern Sie sich hartnäckig zattoo, gestreamtem Internetfernsehen (also im Prinzip das, was hier geplant wird, allerdings ohne "Archiv"), das schon längst mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen zusammenarbeitet, und jetzt kommen die mit diesem Kram.
    Zugegeben, es dürfte günstiger sein als DVB-T zu senden und man kann den Inhalt noch besser kontrollieren, aber nur durch Werbung trägt sich soetwas wohl kaum in Zeiten, in denen bereits einzelne Werbeblöcke komplett durch Call-in-Abzocke ersetzt werden (müssen?). Auch Zattoo hat übrigens inzwischen eine Abofunktion (für HD-Versionen einiger der angebotenen Sender)...dank zattoo hab ich glücklicherweise auch keinen Bedarf nach "hulu.de" - die öffentlich-rechtlichen reichen mir für die Gelegenheiten, bei denen ich überhaupt auf Internet-TV zurückgreife und in den Mediatheken kann man das verpasste ja auch noch sehen.

    Ich hoffe, dass sich die Öffentlich-rechtlichen nicht auf diesen Mist einlassen, um das Projekt nicht unnötig aufzuwerten, diese überflüssige Kooperation mit Raab war schlimm genug.

  • 09.08.2010 10:55 Uhr

    von JayJay:

    Wie leider häufig bei TAZ Artikeln rund um das Web fehlen auch hier grundlegende Informationen oder aber die Recherche ist zu kurz geraten. Das Bezahlmodell, welches Hulu anbietet, stellt einem das gesamte Archiv zur Verfügung und ermöglicht das Nutzen ohne Werbung. Die Serien werden, und so planen es die deutschen Sender auch, nicht bis zu sieben Tagen nach Ausstrahlung sondern ab sieben Tagen online verfügbar sein!

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