Prekäre Beschäftigung im Einzelhandel
Billigkräfte lassen Kassen klingeln
Ver.di klagt über prekäre Beschäftigung im Einzelhandel. Laut einer neuen Studie arbeiten 53 Prozent der Verkäufer in Teilzeit. Jeder vierte Beschäftigte ist ein Minijobbervon Antje Lang-Lendorff
Leserkommentare
13.12.2008 10:50 Uhr
von Perry:
Die Taz übernimmt in diesem Artikel den Standpunkt der Einzelhandelskonzerne, da die Autorin attestiert, daß Abends regulär Beschäftigte "zu teuer" seien. Damit wird zum Beispiel eine Praxis gerechtfertigt, Nachts zum Regaleauffüllen Billiglöhner zu beschäftigen. Desweiteren wird die Praxis gerechtfertigt Nachts und am Sonntag Läden offenzuhalten. Bei Kaisers bis 24.00 und Supermärkte jetzt auch am Sonntag. Das geht auch zu Lasten der Beschäftigten! Gegen einen Boykott dieser Praxis durch Konsumenten wird dann bravbieder behauptet, dass koste Arbeitsplätze! Könnte auch in einer CDU Presseerklärung stehen! Warum die Autorin dann auch noch einen Mindestlohn fordert bleibt rätselhaft! Sie findet ja ein paar Zeilen vorher noch die Löhne zu hoch!