Preisschwankungen bei Lebensmitteln
"Wir brauchen Regeln für Spekulanten"
Michael Windfuhr von "Brot für die Welt" fordert, mit einem Kapitalfonds und stärkerer Regulierung von Spekulation Preisschwankungen am Agrarrohstoffmarkt entgegenzuwirken.von Jost Maurin
Leserkommentare
26.08.2010 09:37 Uhr
von dietah:
Teer & Federn tuns auch.
Kann mir mal einer erklären, warum es so dringend wichtig ist, sich von diesen Leuten terrorisieren zu lassen? Mir fällt partout keiner ein.
26.08.2010 09:19 Uhr
von Wilhelm Wacker:
"Wenn ihr die Preise nach oben treibt, können wir sie auch wieder drücken, indem wir Terminkontrakte auf Getreide verkaufen. " Was für eine possierliche Idee eines Gutmenschen. Im Klartext heisst das: Wir ermöglichen dem Spekulanten sicheren Gewinn, denn er weiss, wie wir uns verhalten. Oder: Wir spekulieren auch, aber wir glauben wir machen das besser als die Profis und stabilisieren dadurch die Preise.
Beides kann nicht funktionieren, sondern wird nur zusätzlich Geld verbrennen.
Die Alternative "verbieten" ist keine Lösung, denn nicht weltweit durchsetzbar und auch nicht sinnvoll.
Sollte man also die 20 bis 30 Milliarden nehmen, um zusätzlich Weizen anzubauen um die Preise zu "stabilisieren"? Dann hätten wir einen neuen Subventionstopf, mit allen Nachteilen.
Wie man es dreht und wendet, es gibt keinen Königsweg. Bloss die Einsicht hierin brauchen wir noch.
25.08.2010 22:50 Uhr
von Tyler Durdent:
Das Interview zeigt in lobenswerter Offenheit den unsäglich kindischen Dilettantismus mit dem zB "Brot für die Welt" das Problem angeht.
Welch absurd kindische Forderungen!
Man hätte den Herrn ruhig mal fragen sollen, von welcher Regierung er denn glaubt, dass solche Regulierungen auch nur den Hauch einer Chance haben, verabscheidet zu werden?
Das Problem ist die gemeinsame Interessenlage von Politik und Finanzmarkt. Darauf hinzuweisen, das zu verdeutlichen wäre wichtig. Solche kindischen Pharsen zu dreschen ist kontraproduktiv, aber der Leser fühlt sich wegen seiner Zustimmung als Gut-Mensch...
Ziel erreicht!
25.08.2010 21:37 Uhr
von Wolfgang:
Wir brauchen keine "Regeln für Spekulantentum". Wir müssen gemeinsam die gesellschaftspolitischen und ökonomischen Wurzeln des Spekulantentums überwinden, aufheben und für immer beseitigen.