• 09.02.2010

Präsidentschaftswahlen in der Ukraine

Ein demokratischer Machtwechsel

Beobachter bescheinigen der Ukraine eine rechtmäßige Wahl. Das ist das bleibende Erbe der Revolution in Orange. Doch jetzt kommt ihr Gegenspieler wieder an die Macht.von Juri Durkot

  • 13.02.2010 08:18 Uhr

    von Peter Bitterli:

    @ Catdog
    Eben, genau: Lemberg, die transkarpatische Provinz, wo die Unterschicht noch nicht einmal russisch spricht, wie ich vor Ort bereits 1991 erfahren durfte.
    Die hätten Sie dann wohl gerne wieder bei Oesterreich. Vernünftigerweise wohl gar.
    PS: Mein Name ist KEIN Pseudonym.

  • 09.02.2010 01:05 Uhr

    von BUNDESPOPEL:

    Schön, daß Frau Timoschenko abtreten muß. Nun hat die Ukraine wieder eine Zukunft. "Orange" ist als ortsfremde und von Brüssel gesteuerte Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes entlarvt.

    Präsident Janukowitsch wird im Benehmen mit Ministerpräsident Putin die von Amateuren zerrüttete Wirtschaft des Landes auf Vordermann bringen und russische Spezialisten werden die darniederliegende Infrastruktur renovieren. Ein gesellschaftlicher Konsens über alle Notwendigkeiten gilt als sicher.

    Die Ukraine und Rußland Hand in Hand unterwegs in ein Europa der Vaterländer.

    Das lob´ ich mir. Der Segen des Allmächtigen ist den christlichen Ländern gewiß.

  • 08.02.2010 21:38 Uhr

    von Catdog:

    @Peter Bitterli

    Sie scheinen ja ein richtiger Ukraine-Experte zu sein, wenn Sie von ein "ein paar transkarpatischen Hinterwäldlern" sprechen. Vielleicht fahren Sie mal in diesen "Hinterwald", nach Lemberg beispielsweise, und fragen Sie die Leute dort mal nach der gemeinsamen Geschichte mit Russland, am besten auf russisch. Vernunft ist zumindest Ihre Stärke nicht...

  • 08.02.2010 12:53 Uhr

    von Andrea:

    Ist es der Krawall der uns fasziniert und uns glauben lässt jetzt passiert etwas gutes in einem Land, von dem wir keine Ahnung haben und es auch bald wieder vergessen werden, wie dieses Kirgisen, Kirgistan oder irgendwie so, wo über die Ereingnisse tief bestürzte Klaus Klebers&Band uns den allsonntäglichen Tatort verderben. Dabei haben diese "Revolutionen" so hübsche Namen und Symbole wie orangene Revolution oder Rosenrevolution in Georgien, OTPOR in Serbien -wo übrigens wieder die Sozialisten von Milosevic mitregieren- oder dieses siedige grün der Iraner. Es ist ja auch alles klar und deutlich wenn's losgeht: Die guten sind jung, hübsch und haben geflochtenes Haar, die bösen haben Bärte.

  • 08.02.2010 11:11 Uhr

    von Bundespopel:

    Na super, ein verurteilter Verbrecher und Marionette Russlands wird jetzt Ukraine regieren.

  • 08.02.2010 11:01 Uhr

    von Peter Bitterli:

    Die Terminologie der Agenturen, die unreflektiert von nahezu allen Redaktionen übernommen wird, ist schlicht unsäglich dumm. Es gibt keine "pro-russischen" ukrainischen Parteien, welche gegen "pro-westliche" stünden. Die Ukraine hat schlicht eine jahrhundertealte gemeinsame Geschichte mit Russland. Ausserdem sprechen mit Ausnahme von ein paar transkarpatischen Hinterwäldlern alle Ukrainer russisch. Wer es versteht, hört es auch in unseren Medien. Es stehen hier Vernunft und Pragmatismus gegen Ideologie und NATO-Propaganda. Vernünftig ist es, mit dem östlichen Nachbarn gute Beziehungen zu pflegen und gleichzeitig eine europäische Perspektive zu behalten. Das ist ja die einmalige Chance dieses Landes: die Brückenfunktion. Ausser ein paar verblendeten Nationalisten, welche künstlich einen Konflikt heraufbeschwören wollen, sieht das niemand nicht so.

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