• 26.10.2009

Portrait Stefan Mappus

Der rechte Zuschnapper

Mappus ist als Ministerpräsident für Baden-Württemberg nominiert. Bisher stand er eher am rechten Rand der Union. Mit seinen Ideen stellte er sich oft gegen Vorgänger Oettinger.von Ingo Arzt

  • 27.10.2009 15:13 Uhr

    von FFF:

    Oettinger ist ein Bürokrat - Null Charisma. Nicht das was man sich unter einem "Landesvater" vorstellt.
    Jetzt arbeitet er in der Bürokratie - da wird er besser aufgehoben sein.
    Über Mappus kann ich nichts sagen. Vielleicht kann er sich über die Jahre als Erwin Teufel-Nachfolger profilieren und Leitfigur einer bodenständigen konservativen CDU werden.

  • 27.10.2009 12:28 Uhr

    von atypixx:

    @ rofl

    "Mappus hat vor einigen Jahren eine Ausstellung zum 3.Reich in einem freien Kulturhaus in Pforzheim zu verhindern versucht!"

    Hast du die Imaginationskraft um dir vorzustellen, dass es schlechte, gar verhindernswürdige Ausstellungen zum "3. Reich" geben könnte?

  • 27.10.2009 12:26 Uhr

    von atypixx:

    Eine Alternative zum recht beliebigen "Mitte-Profil" der Merkel-CDU sollten auch links gesinnte Zeitgenossen eigentlich schon deshalb begrüßen, weil eine Demokratie im Wesentlichen vom Pluralismus der Ideen lebt.

  • 27.10.2009 11:46 Uhr

    von jan:

    Was für eine beeindruckende Rutschbahn: Späth-Teufel-Oettinger-Mappus.

  • 27.10.2009 10:48 Uhr

    von westernworld:

    herr mappus ist für die cdu was ratzinger für die katholische kirche ist — der weg in die sekte.
    sollte die cdu bei den nächsten landtagswahlen auch nur annähernd 25% erreichen wäre das ein erfolg.

    interessant finde ich auch das christliche werte scheinbar grundsätzlich mit bigotter kleinbürgerlicher engstirnigkeit
    gleichzusetzen sind … so man einigen kommentatoren hier glauben mag.

    die südwest cdu hat mit mappus jedenfalls was sie verdient.

  • 27.10.2009 10:17 Uhr

    von Mr Strike:

    Und noch ein Zitat zum CSD 2005 in Stuttgart:

    Der CSD versuche auf eine "abstoßende Art und Weise eine Woche lang Veranstaltungen durchzubringen, die wir ablehnen."

    Ihm haben es die Homosexuellen in BaWü auch zu verdanken, dass sie Ihre Partnerschaft teilweise auf der KFZ-Zulassung eintragen müssen.

    Woher seine massive Homophobie kommt ist wohl eher eine rhetorische Frage. Verheiratet hin oder her.

    Von dem her ist der Artikel wohl eher sehr schmeichelnd für den Herr Mappus. Das geht auch bissiger!

  • 27.10.2009 09:48 Uhr

    von fhirsch:

    Ich erinnere mich noch sehr gut an ein SZ-Interview, das Mappus mal im Zusammenhang mit den Reformen Ursula von der Leyens gegeben hat, welche er strikt abgelehnte. Er sagt damals sinngemäß, "die Baden-Württemberger" hielten überhaupt nichts von mehr Kinderbetreuungplätzen, weil das gegen ihre konservative Natur ginge.
    Ich habe mich damals davon geradezu persönlich beleidigt gefühlt. Mappus ist ein Dinosaurier; dagegen war Oettinger geradezu fortschrittlich, auch wenn der mich immer ein wenig ans Kasperle erinnert hat.

  • 27.10.2009 08:26 Uhr

    von Adebar Stuttgart:

    Mappus hat einen Vorteil. Er polarisiert so sehr daß es bei der nächsten Landtagswahl eine hohe Wahlbeteiligung geben wird.
    Da werden viele Baden Württemberger wählen gehen um diesen rechtsausleger wieder abzuwählen. Wir in Ba-Wü haben ja gedacht schlimmer wie der Öettinger geht es nicht mehr. Tja ich fürchte wir werden erleben daß es noch schlimmer geht.
    Einen Vorteil hat Mappus auch noch gegenüber Öettinger. Er ist wohl kein Goldrandtrinker wie unser seitheriger Miniprä

  • 27.10.2009 01:40 Uhr

    von vic:

    Immer wenn ich denke, schlimmer geht´s nicht mehr, legen die noch eins drauf.
    Als ob ich mit Oettinger nicht bereits genug gestraft gewesen wäre.
    Nun auch noch DER.

  • 26.10.2009 22:16 Uhr

    von faulpelz:

    Es ist kaum mehr zu fassen: Gerade mal zwei Tag hat es für den Wechsel gebraucht. Niemand stellt Fragen, die FDP nickt und schweigt, die Partei nickt und schweigt, außer ein paar Kommentaren im Forum der Stuttgarter Zeitung.

    Es wird wohl doch langsam Zeit, das Ländle zu verlassen.

  • 26.10.2009 21:59 Uhr

    von Thomas Gauss:

    Sehr amüsant mit welcher parteilichkeit die "taz" mal wieder zu Werke geht.

    Stefan Mappus ist ein ehrlich und grundsolider Mann, der sich in der Vergangenheit durch Arbeit und Einsatz ausgezeichnet hat und weniger durch leere Parolen oder plumpen Populismus.

    Zumdem steht er für das, was Deutschland nach vorne gebracht hat. Christliche Werte, Bürgerlichkeit und Ehrlichkeit.

    Davon ist die politische Linke heute weiter entfernt als die Erde vom Mars.

  • 26.10.2009 21:36 Uhr

    von reblek:

    "... die Folge waren schlechte Ergebnisse bei den Wahlen zum Parteivize." Tatsächlich war es nur ein Ergebnis bei einer Wahl, nicht wahr? Aber der Plural ist so beeindruckend.

    Ist es nicht faszinierend, mit welcher Geschwindigkeit vergessen wird, wo Oettinger stand oder steht, nämlich ziemlich weit rechts? War da nicht was mit einer Rede über Filbinger? Nein, alles vergessen, jetzt ist er ja ein richtig großer Politiker und Mappus der rechte Rand. Das nennt sich "analytisch"? Das ist ein schlechter Witz.

  • 26.10.2009 20:45 Uhr

    von rofl:

    Oetinger war ja schon schlimm,...
    jetzt kommts noch dicker!

    Man kann sich freuen was da so passieren wird die nächste Zeit!

    Mappus hat vor einigen Jahren eine Ausstellung zum 3.Reich in einem freien Kulturhaus in Pforzheim zu verhindern versucht!
    Die Ausstellung konnte später dann gezeigt werden, weil die ev Kirche ihren Räumlichkeiten zu Verfügung stellte.

    leicht peinlich

  • 26.10.2009 19:11 Uhr

    von Arminius:

    Herzlichen Dank für dieses nette Bewerbungsschreiben den künftigen Ministerpräsidenten. Wenn die CDU sich irgendwann wieder in seine Richtung bewegt, wird sie vielleicht wieder wählbar.

  • 26.10.2009 18:51 Uhr

    von Onkel Lotte:

    "Die 68er und die deutsche Linke tragen außer am Klimawandel an so ziemlich allem Schuld: an der kinderlosen Gesellschaft, dem Sozialneid, der Gleichmacherei oder der multikulturellen Beliebigkeit."

    Hört sich doch sehr vernünftig an. Der Mann scheint Potenzial zu haben.

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