Die Frauenärztin Monika Hauser, Gründerin von "medica mondiale", erhält den Alternativen Nobelpreis für ihre ganzheitliche Betreuung traumatisierter Frauen. Ein Porträt.von Ute Scheub
Bei allem Respekt! Aber Frau Hauser hat den Film ANONYMA nicht gesehen, denn sonst würde sie Danke sagen. Im Film geht es nicht um Liebe, sondern um ein reales globales sozialkritisches Drama, das ja tatsächlich stattgefunden hat. Der Film beleuchtet endlich die Frauensicht, die emotionale Seite! Wie undeutsch… Die Anonyma sollte all unsere Achtung verdienen. Für ihren Mut, ihre Schonungslosigkeit. „Der Krieg verändert die Worte“, sagt sie an einer Stelle. „Liebe ist nicht mehr das, was es war.“ Dies zum Thema Liebe. Und allgemein sollte man die Frauen, die damals überlebt haben, so sehen und akzeptieren, wie sie wirklich waren. Auch wenn ihre Taten und Gefühle nicht in das Konzept konservativ feministischer Sichtweisen passen. Die Frauen waren auch Täterinnen - Nazis. Und die Russen waren nicht nur Vergewaltiger, sondern auch Menschen, deren Familien von den Nazi-Soldaten gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. So hat der II WK wie auch alle anderen Kriege mehr als nur eine schwarz-weiß Logik. Auch aus Frauensicht. Der Film ist KEINE Liebesgeschichte. Er erzählt von wirklichen Menschen. Das sollte man und frau ernst nehmen. Allen Opfern und den nachfolgenden betroffenen Generationen zuliebe.
02.10.2008 11:47 Uhr
von hto:
Ingrid Schaper:
"Ich finde es mehr als zynisch, in diesem Artikel eine so agressive Werbung eines Reiseunternehmens mit heiler Welt Szenarium zu plazieren."
Aber dieser Kommunikationsmüll paßt / es läßt sich prima zeitgeistlich surfen, in diese(r) TATSÄCHLICH konfusionierte(n), aktionistische(n) und heuchlerische(n) Welt- und "Werteordnung".
02.10.2008 08:52 Uhr
von Ingrid Schaper:
Ich finde es mehr als zynisch, in diesem Artikel eine so agressive Werbung eines Reiseunternehmens mit heiler Welt Szenarium zu plazieren.
Leserkommentare
03.10.2008 11:27 Uhr
von Tara Tamon:
Bei allem Respekt! Aber Frau Hauser hat den Film ANONYMA nicht gesehen, denn sonst würde sie Danke sagen. Im Film geht es nicht um Liebe, sondern um ein reales globales sozialkritisches Drama, das ja tatsächlich stattgefunden hat. Der Film beleuchtet endlich die Frauensicht, die emotionale Seite! Wie undeutsch…
Die Anonyma sollte all unsere Achtung verdienen. Für ihren Mut, ihre Schonungslosigkeit. „Der Krieg verändert die Worte“, sagt sie an einer Stelle. „Liebe ist nicht mehr das, was es war.“
Dies zum Thema Liebe.
Und allgemein sollte man die Frauen, die damals überlebt haben, so sehen und akzeptieren, wie sie wirklich waren. Auch wenn ihre Taten und Gefühle nicht in das Konzept konservativ feministischer Sichtweisen passen. Die Frauen waren auch Täterinnen - Nazis. Und die Russen waren nicht nur Vergewaltiger, sondern auch Menschen, deren Familien von den Nazi-Soldaten gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. So hat der II WK wie auch alle anderen Kriege mehr als nur eine schwarz-weiß Logik. Auch aus Frauensicht.
Der Film ist KEINE Liebesgeschichte. Er erzählt von wirklichen Menschen. Das sollte man und frau ernst nehmen. Allen Opfern und den nachfolgenden betroffenen Generationen zuliebe.
02.10.2008 11:47 Uhr
von hto:
Ingrid Schaper:
"Ich finde es mehr als zynisch, in diesem Artikel eine so agressive Werbung eines Reiseunternehmens mit heiler Welt Szenarium zu plazieren."
Aber dieser Kommunikationsmüll paßt / es läßt sich prima zeitgeistlich surfen, in diese(r) TATSÄCHLICH konfusionierte(n), aktionistische(n) und heuchlerische(n) Welt- und "Werteordnung".
02.10.2008 08:52 Uhr
von Ingrid Schaper:
Ich finde es mehr als zynisch, in diesem Artikel eine so agressive Werbung eines Reiseunternehmens mit heiler Welt Szenarium zu plazieren.
Gruß aus Köln
Ingrid Schaper