• 10.12.2008

Porträt Alexandros Grigoropoulos

Der freundliche Junge von nebenan

Alexandros Andreas Grigoropoulos, 15, wurde am Dienstag in Athen beigesetzt. Er war am Samstag von der Polizei erschossen worden. Seither versinkt Griechenland im Chaos.von Christine Apel

  • 31.07.2009 17:22 Uhr

    von Doukas Michail:

    Damit wir einfürallemal eines klären: niemand verdient es sich erschossen zu werden, denn in unserer heutigen zivilisierten welt gibt es keinen verdienten mord, denn wenn dieser junge tatsächlich gefährlich für unsere gesselschaft währe, hätte der polizist in festnehmen sollen, stattdeßen hat er ihn getötet.
    ich denke wir werden niemals die wahrheit über diese tragödie erfahren.

  • 16.12.2008 08:39 Uhr

    von Antifaunited:

    Ups? Jetzt sind es schon drei Schüsse gewesen? Volr einer Woche war es noch einer. Daran sieht man, das der öffentliche Druck wächst.

    Ich halte es jedoch für vollkommen destruktiv, den Stadtteil, in dem der Junge erschossen wurde, zu einer "...von Drogenbanden und politischen Hooligans beherrschten »No-Go-Area«..." umzudichten. Der Stadtteil ist eher eine no-go-area für alternativ gekleidete menschen mit bunten haaren, denn dort wimmelt es nur so von polizei sondereinheiten, die eben jeden für potenziell verdächtig halten, der nicvht in deren weltbild passt.
    vielleicht wäre es auch eine überlegung wehrt, darüber nachzudenken, warum der polizist, der geschossen hat, den spitznamen "Rambo" hat.
    Und, je länger die staatsmacht den untersuchungsbericht zurück hält, desto länger wird gemunkelt, ob es was zu vertuschen gäbe.

  • 12.12.2008 11:04 Uhr

    von Zoi:

    Denkt ihr er wurde verdient erschossen ich denke nicht.der Mann der geschossen meiont er hätte 3 kugeln in die luft angeschossen.wenn so wäre wieso hat alexandros eine abbekommen.....?

  • 12.12.2008 09:45 Uhr

    von ulrike gut:

    liebe jungs von nebenan werden erschossen, selbstverständlich völlig unabsichtlich und 20 jahre später stellt man ihnen ein denkmal vor die oper oder benennt eine brücke nach ihnen. böse jungs sind "asoziale kleinkriminelle, die nix im kopf habn." die landen entweder auf den schienen , erschießen sich freihändig oder am besten beides gleichzeitig. und keine hat´s gesehen.

  • 11.12.2008 17:55 Uhr

    von leule:

    Immernoch sind die Fragen, die ganz Europa beschäftigen, ungelöst:
    War A. ein gewalttätiger Autonomer, die Ziegelsteine im Schulrucksack, bereit die Demokratie zu stürzen ???
    Erkannte sein Umfeld die Alarmsignale einfach nicht? Unterschätzten Freunde und Familie seinen Wandel der letzter Zeit? Hätte sein Tod verhindert werden koennen, wenn den Jungen nur rechtzeitig jemand zur Vernunft gebracht hätte ?

    Die neusten Antworten morgen in Ihrer BILD äh, taz.

  • 11.12.2008 10:37 Uhr

    von Marlene:

    Was will der Artikel sagen?
    Dass es einen jungen Autonomen verdientermaßen getroffen hätte?
    Aber dieser liebe Junge habe es nicht verdient, weil er ja nicht so politisch ist?
    Was soll es denn heißen, er wäre ein Junge, der niemanden provoziert?
    Wenn man die Polizei provoziert, dann ist es klar, dass man erschossen werden kann?
    Wer entscheidet denn, wann eine Provokation anfängt? Und wann man dann also irgendwie selbstverschuldet von der Polizei mitten in einer Großstadt erchossen wird?
    Warum gibt der Artikel keine Informationen darüber, wie das passieren konnte? Warum ist es allein interessant, dass der Jung so lieb war?
    Wäre er ein stadtbekannter politischer Provokateur gewesen und der Autor des Artikels hätte nur das geschrieben, wäre das wohl auch ziemlich krass gewesen!
    Ich weiß wirklich nicht, was das hier soll!

  • 09.12.2008 20:12 Uhr

    von Hauke:

    Ich habe ein Wenig das Gefühl dieses "Porträt" zielt darauf ab zu sagen, Polizeigewalt gegen weniger politische Menschen wäre weniger legitime Grundlage für Revolten... 0o

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