Der Herr Glietsch sollte mal etwas Ordnung in seinem Laden halten. Bei der Demo gegen Vorratsdatenspeicherung gibt es ein Mordsheckmeck und gebrochene Nasen wegen eines bescheuerten alten Punksongs aus einem Lautsprecher des Antifawagens, und bei diesem Naziaufmarsch kriegt der Polizeipräsident keine Rückmeldung, wenn in offiziellen Redebeiträgen zu Straftaten gegen konkrete Personen aufgerufen wird. Abgesehen davon, dass ein sofortiges Einschreiten der umstehenden Beamten, ein Abbruch der Demo und anschliessende Räumung nur dem entsprochen hätte, was die Polizei bei Demonstrationen aus anderen politischen Ecken sofort tun würde. Wieviele Rechte gibt es denn so bei der Berliner Polizei? Wenn Herr Glietsch seinen Job ernst nimmt, wäre es langsam mal an der Zeit, daß er das herausfindet und sich was überlegt.
13.10.2009 12:32 Uhr
von robson:
das schlimme ist, dass die polizei diese "demo" genehmigte, obwohl im vorfeld schon bekannt war, dass die täter nicht aus der linke szene waren. eine freudige gelegenheit der nazis, ihren idiotisch-verräterischen frust auf dieser demo kund zu tun. die polizei macht sich einmal mehr zum steigbügelhalter (unfreiwillig?) der rechten szene... das einzige was hilft, ist das totale verbot von npd und ihnen angegliederter organisationen.
13.10.2009 10:33 Uhr
von herbert arnheim:
Am Samstag den 10.10. fuhren wir nach der Gegendemo mit der U-Bahn zur Frankfurterallee. Als wir dort vor dem Ringcenter die Treppen hoch liefen bermerkten wir leider viel zuspät das um die Treppe oben 50-60 Neonazis herum standen. Die Polizei stand mit einer Hundertschaft vor dem Eingang, also dachten wir das wir das wir noch relativ sicher wären, die Nazis spuckten zwar und warfen Flaschen auf uns, bis dahin war aber noch alles relativ ruhig. Als die Neonazis die Polizei aber aufforderten sich zu verziehen das sie uns platt machen könnten, kamen die Polizistinnen und Polizisten dieser Aufforderung mit einem Lächeln in unsere Richtung nach und gingen aus unserer Sichtweite, daraufhin stürmten die Neonazis auf uns zu. Eine Gruppe von Antifschistinnen und Antifaschisten konnten Richtung anderen U-Bahn Ausgang flüchten, da ein Freund und ich aber schon zuweit auf der Treppe standen konnten wir nicht mehr ausweichen. Wir hatten noch Glück das die Nazis mehr interesse an der flüchtenden Gruppe hatten und uns nur im vorbei laufen mit Tritten und Schlägen traktierten. Die Anderen konnten durch den Tunnel flüchten. Mein Begleiter erlitt mehrere Verletzungen an der Wirbelsäule da er zu Boden getreten wurde sowie eine leichte Gehirnerschütterung. Ich wurde gegen die Wand gedrückt und mit Schlägen und Tritten am ganzen Körper, glücklicherweise außer einer Gehirnerschütterung und vielen Blauenflecken nicht ernsthaft verletzt. Als wir im Anschluss den Leiter der Hundertschaft zur Rede stellen wollten antwortete er nur mit einem :" sonst wollt ihr doch auch nichts von uns wissen, warum sollten wir euch also schützen? Und jetzt verpisst euch sonst gibts auch von uns Nocheinmal richtig Ärger!" Als wir uns die Dienstnummern geben lassen wollten stiegen sie alle soschnell wie möglich in ihren Wagen und verschwanden! Da wir uns aber die Helmnummern und das Nummernschild aufschreiben konnten, stellten wir heute eine Anzeige gegen diese Gruppe der Berliner Polizei.
12.10.2009 21:57 Uhr
von Tobi Wacke:
Die Berliner Polizei hat dieses Wochenende wieder eindeutig gezeigt wo sie steht. Da werden Menschen verhaftet, die ihren Schal (Keine Sonnenbrille oder Kapuze!) bis zur Unterlippe ziehen, oder sich in ihre Jacke ducken wenn die Faschos einen fotographieren festgenommen, die Nazidemo hingegen läuft größtenteils vermummt rum, jagt im Bahnhof Alexanderplatz Antifas und ruft "Juden raus". Deutsche Polizisten Gärnter und Floristen!
12.10.2009 20:14 Uhr
von bastian:
Wer es noch nicht gehört hat: Die "Nationalen Sozialisten" (so stands auf deren Lauti) haben offiziel (vom Lauti aus) auch Rache für den Tod Horst Wessels (neben vielen anderen historischen Nazis) aufgerufen, kurz bevor durch ihren Lauti die Aussage kam: "an der Samariterstraße liegt gleich Sylvio Meier"...
Von mir keine Träne für Horst, keine Träne für Enrico!
Abgeschirmt war übrigens nicht die ganze Zeit; an einigen Stellen, wo die Gegendemonstranten weniger waren, liefen die Cops an andere Stellen um dichtere Ansammlungen von Gegendemonstranten zu attackieren während die Nazis spuckten und vereinzelnd zuschlugen.
Leserkommentare
13.10.2009 12:40 Uhr
von alcibiades:
Der Herr Glietsch sollte mal etwas Ordnung in seinem Laden halten. Bei der Demo gegen Vorratsdatenspeicherung gibt es ein Mordsheckmeck und gebrochene Nasen wegen eines bescheuerten alten Punksongs aus einem Lautsprecher des Antifawagens, und bei diesem Naziaufmarsch kriegt der Polizeipräsident keine Rückmeldung, wenn in offiziellen Redebeiträgen zu Straftaten gegen konkrete Personen aufgerufen wird. Abgesehen davon, dass ein sofortiges Einschreiten der umstehenden Beamten, ein Abbruch der Demo und anschliessende Räumung nur dem entsprochen hätte, was die Polizei bei Demonstrationen aus anderen politischen Ecken sofort tun würde. Wieviele Rechte gibt es denn so bei der Berliner Polizei? Wenn Herr Glietsch seinen Job ernst nimmt, wäre es langsam mal an der Zeit, daß er das herausfindet und sich was überlegt.
13.10.2009 12:32 Uhr
von robson:
das schlimme ist, dass die polizei diese "demo" genehmigte, obwohl im vorfeld schon bekannt war, dass die täter nicht aus der linke szene waren. eine freudige gelegenheit der nazis, ihren idiotisch-verräterischen frust auf dieser demo kund zu tun. die polizei macht sich einmal mehr zum steigbügelhalter (unfreiwillig?) der rechten szene...
das einzige was hilft, ist das totale verbot von npd und ihnen angegliederter organisationen.
13.10.2009 10:33 Uhr
von herbert arnheim:
Am Samstag den 10.10. fuhren wir nach der Gegendemo mit der U-Bahn zur
Frankfurterallee. Als wir dort vor dem Ringcenter die Treppen hoch liefen
bermerkten wir leider viel zuspät das um die Treppe oben 50-60 Neonazis
herum standen. Die Polizei stand mit einer Hundertschaft vor dem Eingang,
also dachten wir das wir das wir noch relativ sicher wären, die Nazis
spuckten zwar und warfen Flaschen auf uns, bis dahin war aber noch alles
relativ ruhig. Als die Neonazis die Polizei aber aufforderten sich zu
verziehen das sie uns platt machen könnten, kamen die Polizistinnen und
Polizisten dieser Aufforderung mit einem Lächeln in unsere Richtung nach und
gingen aus unserer Sichtweite, daraufhin stürmten die Neonazis auf uns zu.
Eine Gruppe von Antifschistinnen und Antifaschisten konnten Richtung anderen
U-Bahn Ausgang flüchten, da ein Freund und ich aber schon zuweit auf der
Treppe standen konnten wir nicht mehr ausweichen. Wir hatten noch Glück das
die Nazis mehr interesse an der flüchtenden Gruppe hatten und uns nur im
vorbei laufen mit Tritten und Schlägen traktierten. Die Anderen konnten
durch den Tunnel flüchten. Mein Begleiter erlitt mehrere Verletzungen an der
Wirbelsäule da er zu Boden getreten wurde sowie eine leichte
Gehirnerschütterung. Ich wurde gegen die Wand gedrückt und mit Schlägen und
Tritten am ganzen Körper, glücklicherweise außer einer Gehirnerschütterung
und vielen Blauenflecken nicht ernsthaft verletzt. Als wir im Anschluss den
Leiter der Hundertschaft zur Rede stellen wollten antwortete er nur mit
einem :" sonst wollt ihr doch auch nichts von uns wissen, warum sollten wir
euch also schützen? Und jetzt verpisst euch sonst gibts auch von uns
Nocheinmal richtig Ärger!" Als wir uns die Dienstnummern geben lassen
wollten stiegen sie alle soschnell wie möglich in ihren Wagen und
verschwanden! Da wir uns aber die Helmnummern und das Nummernschild
aufschreiben konnten, stellten wir heute eine Anzeige gegen diese Gruppe der
Berliner Polizei.
12.10.2009 21:57 Uhr
von Tobi Wacke:
Die Berliner Polizei hat dieses Wochenende wieder eindeutig gezeigt wo sie steht.
Da werden Menschen verhaftet, die ihren Schal (Keine Sonnenbrille oder Kapuze!) bis zur Unterlippe ziehen, oder sich in ihre Jacke ducken wenn die Faschos einen fotographieren festgenommen, die Nazidemo hingegen läuft größtenteils vermummt rum, jagt im Bahnhof Alexanderplatz Antifas und ruft "Juden raus".
Deutsche Polizisten Gärnter und Floristen!
12.10.2009 20:14 Uhr
von bastian:
Wer es noch nicht gehört hat:
Die "Nationalen Sozialisten" (so stands auf deren Lauti) haben offiziel (vom Lauti aus) auch Rache für den Tod Horst Wessels (neben vielen anderen historischen Nazis) aufgerufen, kurz bevor durch ihren Lauti die Aussage kam: "an der Samariterstraße liegt gleich Sylvio Meier"...
Von mir keine Träne für Horst, keine Träne für Enrico!
Abgeschirmt war übrigens nicht die ganze Zeit; an einigen Stellen, wo die Gegendemonstranten weniger waren, liefen die Cops an andere Stellen um dichtere Ansammlungen von Gegendemonstranten zu attackieren während die Nazis spuckten und vereinzelnd zuschlugen.