• 10.02.2009

Petentin Susanne Wiest

"Probiert doch mal das"

Die Tagesmutter formulierte eine Petition für das bedingungslose Grundeinkommen. Mit unerwartetem Erfolg. Über die Frau, die für ein "würdevolles Leben" aller streitet.von Waltraud Schwab

  • 29.03.2012 17:39 Uhr

    von Kölner:

    Eine Mitleidsgeschichte, wie im Unterschichtenfernsehen auf RTL.

  • 18.03.2011 22:08 Uhr

    von danneu:

    Chapeau.

    Haette mich gern mit meiner Unterschrift angeschlossen!
    Jetzt bleibt nur noch Daumendruecken und Dranbleiben..

    danneu

  • 04.02.2011 11:28 Uhr

    von Christiane:

    Der Artikel ist schon so alt und doch noch so aktuell. Frau Wiest macht mir Mut. Ich fühle mich so eingekastet von Verordnungen und Beschränkungen. Niemand darf einfach so arbeiten was er kann. Ich muss mich bei der ARGE rechtfertigen, warum ich versuche selbstständig mein Geld zu verdienen, was noch nicht ganz reicht, weshalb ich Unterstützung brauche. Deshalb werde ich gedrängt die Selbstständigkeit aufzugeben, um frei zu sein für einen Job, den es nicht gibt. Ich soll doch lieber versuchen einen 400 € Job zu kriegen, als weiter selbstbestimmt zu arbeiten. Es gibt so viele Möglichkeiten sinnvol zu Arbeiten. Nur honoriert wird es nicht nach dem Nutzen für andere sondern nach dem monetären Gewinn, den der Nutzer ziehen kann.
    Vielen Dank Frau Wiest für diesen Mut!

  • 03.01.2011 20:03 Uhr

    von ralf:

    wenn wir doch alle den mut dieser frau hätten.
    ich verfolge schon einige zeit dieses thema und denke
    jetzt ist ein monment angebrochen, an dem jedem menschen klar sein sollte das wir das volk sind.
    wenn wir endlich zusammen stehen und unseren politikern
    klar machen was wir denken und möchten dann kann keiner mehr den kopf zur seite drehen.
    jetzt ist die zeit der erneuerung, die es zu nutzen gilt.

  • 03.04.2009 14:26 Uhr

    von Petra:

    Respekt.
    Ein gutes Beispiel für Verantwortung.

    ich würde mich sehr freuen vorallen für die Kinder.
    ein 7 jähriger Junge weiß jetzt schon, das seine Mutter nie das Geld für einen Fußballverein übrig haben wird. Und das passiert heut in Hamburg.
    Die Mutter berichtet unter Tränen, an seinem Geburtstag gibs Nudeln mit ketchup, da die Renovierung des Kinderzimmers schon Euro 80,- gekostet hat.

    Ein anderer Junge,ca 19 Jahre, aus "gutem Hause"
    benimmt sich dreist und unglaublich cool, als er uns am Ostseestrand, kurzerhand Geld anbietet damit wir ihn sofort nach Hause fahren u unseren Urlaubstag abbrechen, weil ihm der amerikanische Caravan mit gepolsterten Drehsessel gefiel.
    Frechheit denn der meinte das total ernst.

    Dachte wir leben im 21. Jahrhundert, denn solche
    Geschichten kannte ich von meinem Vater aus der Kriegszeit.

  • 11.03.2009 01:04 Uhr

    von Horst Grantza:

    Die Zeit ist reif,etwas gegen die Verelendung in diesem Land zu tun und zwar mit BGE in Hoehe von 1500 Euro.
    Spielen wir das Modell mal durch:Also:ab morgen gibt es nicht mehr 340,-Euro Verelendungsgeld(bin EU"Rentner",sondern 1500.
    Das menschenwuerdige Leben waere doch schon beim Konsum.Endlich mal wieder etwas vernuenftiges zu essen.Etwas fuer meine Bildung:Ein Buch(wer haette das gedacht,dass ich mir das nochmal in diesem Staat leisten kann?Und ein Urlaub waere nach ca. 30 Jahren auch mal wieder drin(welcher Mensch mit Hartz IV oder "EU-Rente" koennte sich das jemals leisten.Ich bin dafuer.

  • 11.03.2009 00:52 Uhr

    von Michaela Hack:

    Habe gestern abend bei "Maischberger" Frau Susanne Wiest kennengelernt. Sie durfte dort auftreten, um sich an der Diskussion "Muss der Staat uns alle retten" zu beteiligen.
    Beeindruckt hat mich vor allem das für meine Begriffe völlig übersteigerte Selbstwertgefühl der Frau Wiest. Eine Wichtigtuerin, die sich gerne mal öffentlich präsentieren möchte. Das ist ihr zweifelsohne gelungen mit ihrem Wunsch nach einer Grundvergütung in Höhe von 1.500,-- Euro für jeden erwachsenen Bundesbürger, sowie 1.000,-- für jedes Kind. Prima, da sitzen wir doch künftig alle zuhause, leben glücklich, leben froh, ergötzen uns der Scheinchen, die wir fürs Nichtstun jeden Monat aufs Konto geschoben bekommen. Natürlich nehme ich dieser Dame jedes Wort ab, wenn sie in die Fernsehkameras flötet, bei monatlichen 5.000,-- die sie selbst in diesem Fall monatlich an Grundvergütung erhalten würde, würde sie freilich weiterhin ihrer Tätigkeit als Tagesmutti nachgehen..........Denn schließlich würde ihr doch ihre Tätigkeit viel Freude bereiten. Tärä, Tärä, Tärä.
    Meine Güte. Natürlich ist nachvollziehbar, dass die Petition nach Grundvergütung bereits von 50.000 Bundesbürgern unterzeichnet wurde. Da trifft sich die Elite derer, die lieber da sind, wo andere schon tätig waren, derer, die der Arbeit nicht hinterher springen, zur gemeinsamen Unterschriftenaktion.
    Wo sind wir angekommen, dass Menschen á la Wiest sich in einer öffentlichen Fernsehsendung zur Schau stellen und Hirngespinste zum Besten geben dürfen. Oberflächlichkeit, die ihresgleichen sucht. Wir sind wirklich dabei, tief zu fallen.

  • 10.03.2009 16:43 Uhr

    von M. Weissflug:

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen, Klasse, kann ich da nur sagen. Ein Mensch am Existenzminimum fühlt sich gleich viel besser. Minderwertigkeit ist dann ein Fremdwort. Vor allem: ich glaube, auch die Kaufkraft würde einen Anstieg verzeichnen. Eigenheimschuldzinsen und Mieten würden den seelischen Druck und die Angst etwas nehmen. Fallen dann eigentlich Arbeitsamt und ARGE weg?

  • 17.02.2009 20:24 Uhr

    von H.Gohlke:

    Ich kann Ihre Forderung nach einem Grundeinkommen nur begrüßen. Viele Menschen in unserem Land leben an der Armutsgrenze, obwohl sie ganztägig arbeiten gehen.
    Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Erfolg und würde mich sehr freuen, wenn Sie es schaffen, vom Petitionsausschuss gehört zu werden.

  • 14.02.2009 19:56 Uhr

    von Manfred Fastner:

    Ich habe die Petition heute unterzeichnet.Über die Finanzierbarkeit und Höhe kann man später noch reden.Wie man die heutigen Bankenfinanzierungs und Rettungspakete(wirkungslose)finanzieren will, kann zunächst auch keiner sagen.Vorschlag: nicht der kleine gebeutelte Bürger sollte den Gürtel enger schnallen, sondern diejenigen die sich Jahrelang genau auf Kosten der Menschen und ihrer Würde Gesundgestoßen haben!

  • 13.02.2009 00:22 Uhr

    von Eric Manneschmidt:

    Mit Sozialismus hat das Grundeinkommen nun gar nichts zu tun. Das ist gerade das Fatale an der heutigen Situation, dass sich zu wenige Leute mal intensiv genug mit totalitären Systemen bzw. Ideologien auseinandersetzen (...können - dank Hamsterrad). Fatal bedeutet hier auch - gefährlich! Hier würde ein BGE auf jeden Fall hilfreich sein, ganz unabhängig von der Art seiner Finanzierung.

    Wer sich dennoch mit dem Finanzierungsmodell von Götz Werner auseinandersetzen möchte, dem sei dieser Film empfohlen: http://www.dailymotion.com/related/x6su33_grundeinkommen-podiums-und-publikum_news/video/x7aqpt_wer-profitiert-wirklich-workshop-mi_news
    Endlich eine Begründung für das dogmatische Festhalten am "Konsumsteuermodell": Der große Rudolph Steiner hat nämlich gesagt, dass alle anderen Steuern parasitär seien.
    Da erübrigt sich dann jede weitere Diskussion.

    Nur vor diesem Hintergrund lässt sich auch die Ablehnung von jeder Art von "Ökosteuer" erklären: Was G.W. anprangert, dass eine solche "nur" dazu führen würde, dass energieintensive Prozesse wie Stahlkochen und Aluminiumverhüttung nach Island ausgelagert würden, ist immerhin ökologisch - und damit auch ökonomisch - unzweifelhaft äußerst sinnvoll. Island hat nun einmal aufgrund der vulkanischen Aktivitäten auf der Insel wesentlich einfacher und billiger Zugriff auf umweltfreundliche Energie (insbesondere Wärme).

    Eine funktionierende, nachhaltige Weltwirtschaft würde genau das machen: Prozesse so verteilen, dass die jeweils günstigsten natürlichen Bedingungen voll ausgenutzt werden könnten.

  • 12.02.2009 04:13 Uhr

    von Timm:

    Ich frage moch, was z.B. mit den Wohnungsmieten passieren würde, würde ein fester Betrag für das Grundeinkommen bekannt werden.
    Müsste man plötzlich für jede Wohung genau diesen Betrag zahlen?
    Müsste diese Entwicklung dann staatlicherseits aufgehalten werden? (Wie auch immer das geschehen möge)

    Ich habe Angst, dass das Grundeinkommen in seiner Wirkung verpufft, weil die Lebenshaltungskosten einfach daran angepasst werden; um aus dem neuen "Luxus" Profit zu machen.

  • 11.02.2009 00:37 Uhr

    von da war die frage zum server:

    @jockel, martin u.a.

    zur frage, ob der server in die knie gegangen ist, lese am besten:

    http://de.indymedia.org/2009/02/241624.shtml

  • 10.02.2009 23:16 Uhr

    von Henrik Wittenberg:

    Auf der Veranstaltung „Grundeinkommen ist machbar“, die am 29.01.2009 in Hannover stattfand, rief Susanne Wiest dazu auf, ihre Petition für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens zu unterzeichnen:

    http://www.youtube.com/watch?v=4pUJm9SJTaE

  • 10.02.2009 22:06 Uhr

    von Seffahn Stopp:

    Was hier versucht wird is ja schon so eine Art Sozialismus.Keine schlechte Idee,wenn wir den Störfaktor Mensch ausschalten.Was bitteschön soll dieser Unfug...ich bekomme für das Arbeiten im Schichtsysthem,mit Sa,So ziemlich genau 1500.-.
    Wie wollen sie mich zu´r Arbeit überreden,wenn ich es auch so bekomme?
    P.S.:ich hab nicht einmal ein Haus wo ich wohne,geschweige denn eins wo ich Kinder betreuen könnte.

  • 10.02.2009 21:00 Uhr

    von bat:

    "Wenn Diskussionen, wie es uns gut gehen könnte, von vornherein nur reduziert werden auf die Finanzierung, kommen wir nicht weiter."

    Da ohne die Frage nach der Finanzierbarkeit, ein solches Vorhaben nicht realisierbar wäre, möchte ich in diesem Zusammenhang auf eine zentrale "Schwäche" dieses Vorschlags hinweisen.

    Oft (so auch in dieser Petition) wird vorgeschlagen, das BGE über die MwSt zu finanzieren. Damit dies möglich wäre, müsste der MwSt-Satz um nicht wenige Prozentpunkte angehoben werden, wohl mindestens auf 25-30% (sowie ggf. Wegfall des reduzierten Satzes von derzeit 7%). Da nach dem Modell des BGE keine ESt und SV-Abgaben existieren sollen, wäre dies grundsätzlich vertretbar. Ich möchte aber daran erinnern, dass sich Deutschland nicht auf einer Scholle in der Arktis, sondern mitten in einem fast grenzenlosen Gebilde namens EU befindet. Nun wird der gemeine Verbraucher aus Kassel u. ä. Orten in Mitteldeutschland zu seinem Wochenendeinkauf wohl kaum das Land verlassen; beim Kauf hochwertiger Güter (IT, Möbel, KfZ) hingegen würde sich ein Ausflug in eines der immerhin 9 (!!!) Nachbarländer (davon 8 EU-Staaten) schon lohnen. Und für Einwohner Deutschlands, die das Glück haben, in Nähe eines dieser stolzen 9 Nachbarstaaten zu wohnen, wird dies bereits beim Wochenendeinkauf, Tanken u. ä. interessant. Das MwSt-finanzierte BGE würde also alsbald die Wirtschaft unserer Nachbarstaaten kräftig ankurbeln, selbst aber auf eine versiegende Quelle blicken.

    A propos EU: Sicher hätte eine Regelung, die an die Staatsangehörigkeit knüpft, keinen EG-rechtlichen Bestand, sodass das BGE auch den EU-Bürgern zu gewähren wäre, die sich plötzlich ihrer europäischen Grundfreiheiten entsinnen und soeben ihre Liebe für den Wohnort Deutschland entdecken, ihre Einkäufe aber weiterhin – wohl aus Liebe zur alten Heimat – in ihrem Heimatland tätigen. Endlich wären wir wieder be- und geliebt innerhalb der EU!!! Vermutlich würde man uns auch verzeihen, dass wir dann dauerhaft die Maastricht-Kriterien verletzen. Nicht zu vergessen die erhöhte Attraktivität als „Investitions“standort für auf Karussellbetrug spezialisierte Firmen sowie die damit verbundene Erhöhung des MwSt-Ausfallvolumens (derzeit ja nur läppische 10-17 Mrd. EUR/Jahr)!

    Dem MwSt-finanzierten BGE kann also nur zugestimmt werden, es ist toll!

    Oder hab ich etwas übersehen? Enthält der Vorschlag zum BGE auch den Austritt aus der EU, sofortiges Schließen der Grenzen sowie die Verdoppelung des Grenzpersonals, um den sprunghaft ansteigenden Reise- (Einkaufs-)verkehr zu bewältigen? Dann sollte man eher davon absehen!

  • 10.02.2009 18:10 Uhr

    von Harald:

    Um die Machbarkeit des BGE zu verstehen, darf man keine Geldrechnungen aufmachen. Geld muss in Relation zur real existierenden Summe von Waren und Dienstleistungen gesetzt werden. Diese Lehre sollten wir aus dem zusammenbrechenden Finanzkasino ziehen.

    Tatsache ist: Durch die enorme Steigerung der Produktivkräfte in den letzten Jahrzehnten haben wir in den entwickelten Industriestaaten die Möglichkeit, weit mehr zu produzieren, als wir eigentlich brauchen. Durch Maschineneinsatz sinkt der Anteil der zur Produktion nötigen menschlichen Arbeit. Wenn ich also diese enormen Gütermengen betrachte, komme ich nicht um die Erkenntnis herum, dass für alle mehr als genug da ist.

    Warum vermehrt sich aber gleichzeitig die Armut trotz dieser enormen Güterproduktion? Weil dafür gesorgt wird, dass der gesellschaftliche Reichtum nicht in der Gesellschaft ankommt. Da wir alles was wir benötigen mit Geld bezahlen müssen, braucht man Menschen also nur den Geldhahn zuzudrehen, um sie zu beherrschen, zu versklaven, zu demütigen und gefügig zu machen. So geschieht es millionenfach in unserem Land.

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde sicherlich nicht alle Probleme lösen. Aber es würde den Menschen die Chance zu einem aufrechten Gang geben. Es würde den Menschen diese lähmende Existenzangst nehmen, an der unser Land zu ersticken droht. Es würde sie weniger erpressbar machen (das wäre nur schlecht für Erpresser) und ihnen die Möglichkeit geben, ihr Leben zu gestalten. Ein BGE bietet Mensch und Gesellschaft die Chance, endlich auch im emotionalen, sozialen, kulturellen und spirituellen Bereich zu wachsen und nicht nur im ökonomischen.

    Harald

  • 10.02.2009 15:38 Uhr

    von Wolf:

    Bei Geld hört die Freundschaft (hier auch!) auf oder?
    Du meine Güte, dass der deutsche Neidbeißreflex schneller als der „Mensch-das-Geld-bekomme-ich-ja-dann-auch-Reflex“ ist, hatte ich schon befürchtet ...

    Das ist auch der Grund, warum es in Deutschland niemals eine Soziale Demokratie geben wird.

  • 10.02.2009 14:43 Uhr

    von liladebila:

    Manche halten die 1.500 Euro für viel. Ist es aber nicht. In dem Augenblick, wo dieser Betrag zum BGE erklärt wird, gerinnt er auch zum Existenzminimum. Die Steuern und Preise würden schlagartig eine Höhe erreichen, die dafür sorgte, dass die 1.500 Euro tatsächlich sogar knapp unter dem Existenzminimum lägen. Das BGE würde also die Inflation anheizen und letztendlich zur Sozialhilfe verkommen. Ich habe den Verdacht, dass die Befürworter des BGE diese gute alte Sozialhilfe mehrheitlich wieder haben wollen. ALG II stinkt ihnen, weil es bei Asozialität gekürzt werden kann - es gefährdet sie in der Sozialen Hängematte.
    @bogdan: Sie sind korrekt, das finde ich gut.

  • 10.02.2009 14:22 Uhr

    von Seyinphyin:

    @ Perdita
    Sie sind dagegen, weil Menschen in unserem Land für (hierzulande) Hungerlöhne schuften müssen, obwohl wir das bei weitem nicht nötig hätten?

    @Ogdan
    Dann haben Sie aber ein Problem, denn Sie (genau wie so gut wie jeder andere Mensch in Deutschland) leben schon lange nicht mehr von der eigenen Arbeit, diese Zeit liegt lange hinter uns.
    Und nein, wir leben auch schon zu einem großen Teil nicht mehr von der Arbeit anderer MENSCHEN. Stellen Sie sich einfach einmal vor, wie unsere Wirtschaft aussehen würde, wenn man sämtliche Maschinen und System abschaffen würde.
    Diese haben in den letzten Jahrzehnten Schritt für Schritt Abermillionen Arbeitsplätze übernommen und den Menschen immer mehr vom Joch befreit.
    Und genau darauf fehlt bisher die Reaktion unseres Gesellschaftsystems. Das BGE IST diese Reaktion.

  • 10.02.2009 13:56 Uhr

    von Bernie:

    So wie PerditaDolorosa es nicht verstanden hat was Grundeinkommen beinhaltet sollte darüber aufgeklärt werden. PerditaDolorosa: Das Grundeinkommen würdest zu zusätzlich zu Deinem Einkommen bekommen.

  • 10.02.2009 13:27 Uhr

    von PerditaDolorosa:

    Frau Wiests Freund, der Wagenburgbewohner hat recht. 1500 Euro sind ganz schön viel in Deutschland. Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, dass ich, wie auch viele andere Menschen, für nur wenig mehr täglich 8 Stunden arbeiten müssen. Und hier soll dafür gestimmt werden, dass auch ohne Arbeit das FETTE GELD, wofür ich 1500 monatl. halte, winkt. Wo kann ich dagegen stimmen?

  • 10.02.2009 12:29 Uhr

    von Nico:

    und die Möglichkeit, sich zu beschweren:

    https://www.bundestag.de/interakt/dialog/kontakt/index.jsp

  • 10.02.2009 12:21 Uhr

    von Nico:

    In der Print-Ausgabe der taz gibt es einen versteckten Link:

    epetitionen.bundestag.de

    ALLERDINGS: Die Seite funktioniert nicht, zumindest im Moment. Sind das die angesprochenen technischen Probleme??? Ist ja irre, so kann man auch verhindern, dass die Leute abstimmen.

  • 10.02.2009 12:00 Uhr

    von H. Schrewe:

    Augen auf. Der Link befindet sich im Infokasten. Das Problem ist nur, dass der Server immer noch komplett überfordert zu sein scheint und derbe Probleme beim unterzeichnen auftreten. Bei der Seitenladezeit und Fehlerquote sowohl beim registrieren, als auch beim unterzeichnen kann man locker mal ne Stunde Zeit einplanen ohne Erfolgsgarantie. Sehr schade. So gehen der Petition einige Stimmen flöten. Denn eine Verlängerung der Frist macht ja nur Sinn, wenn die technischen Probleme behoben werden.

  • 10.02.2009 11:46 Uhr

    von Bernie:

    Es kann gar nicht genug über das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens gesprochen werden. Viele können sich gar nicht vorstellen welchen Wertewandel wird dadurch in unserer Gesellschaft erreichen könnten.
    Ich wünsche mir mehr Berichte dieser Art z.B. wie funktioniert der Test des Grundeinkommens in Afrika. Oder, tun wir doch mal so als wenn es da wäre. Was machen die Menschen dann?

  • 10.02.2009 10:59 Uhr

    von Doreen Weiß:

    Meine Güte, jetzt im Ernst: Interessiert mich das, wie die komplette Biographie dieser Frau ausgesehen hat? Ich will zur Petition, und natürlich - wie schon von anderen angemerkt - gibt's da keinen Link. Wird auch nicht hinzugefügt. Was soll das?

  • 10.02.2009 10:27 Uhr

    von H. Schrewe:

    Tolle Geschichte, spannender Artikel.
    Liebe Frau Schwab,
    ich liebe ihre Artikel. Geschichten aus dem Leben, ohne gefühlig zu werden, die mich aber fast immer packen und oft auch berühren. Dazu erfahre ich immer auch viel über das Thema oder erfahre, welche vielen anderen Themen das Ausgangsthema berührt. Und dann sind sie noch gut geschrieben.

    Danke

  • 10.02.2009 09:56 Uhr

    von el antifascista:

    Als Erfolg würde ich das erstmal noch nicht verbuchen. Geredet wird schon lange viel über das Thema. Andererseits finde ich es toll, dass sich Susanne Wiest überhaupt Gedanken zu dieser Thematik macht und auch handelt. Viele Menschen tun das nämlich gar nicht oder hängen dem Irrglauben an, dass es in unserer Gesellschaft allen gut gehen kann, wenn sie nur wollen. Und 1500 Euro Grundeinkommen sind bei weitem nicht zu viel. Es gibt in dieser Gesellschaft Leute, die haben mehrere Millionen im Jahr und das reicht ihnen trotzdem nicht!

  • 10.02.2009 09:26 Uhr

    von Stefan Wössner:

    In dem Artikel fehlt das Wichtigste:
    Der Link zur Petition.

  • 10.02.2009 08:37 Uhr

    von hto:

    Ein würdevolles (Zusammen-)Leben - in zweifelsfreier Freiheit und wahrhaftiger Demokratie, auf der Basis eines von Leistung unabhängigen MENSCHENRECHTS auf Nahrung, Wohnen und Gesundheit, OHNE Konfusion durch "freiheitlichen" Wettbewerb und korrumpierbare Regierungsmechanismen, OHNE Steuer- und "Sozial"versicherungssysteme, OHNE Zeit- / Leistungsdruck zu einer systemrationalen Karriere von Kindesbeinen, OHNE manipulativ-schwankende Welt- und "Werteordnung" in Südenbocksuche von "WER SOLL DAS BEZAHLEN?", usw. - für die Möglichkeiten eines geistig-heilenden Selbst- und Massenbewußtseins, gegen die gepflegte Bewußtseinsschwäche / den geistigen Stillstand seit der "Vertreibung aus dem Paradies" (unser erster und bisher einziger geistige Evolutionssprung, in die ...)!!!

    "Als der Mensch anfing seine Toten zu bestatten, wurde er zum Mensch - als er anfing auch daraus ein Geschäft zu machen, war seine weitere Entwicklung für den Arsch!?"

  • 10.02.2009 08:21 Uhr

    von Sarah:

    Ich sehe auch nur Vorteile, denn nicht nur, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen in der beabsichtigten Höhe der aktuellen Petition https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;petition=1422;sa=sign herausragend finanzierbar ist, so reduziert es sehr beachtlich den Beamten-Verwaltungsapparat, aber vor allem motiviert es die Menschen vielmehr endlich kreativ und eigenverantwortlich tätig zu werden, da sie menschenwürdig zumindest in ihrer Grundexistenz gesichert sind, können sie ihren Fähigkeiten entsprechend beruflich abhängig beschäftigt oder selbständig tätig werden, sich weiter entwickeln und bilden und ihre wahren Interessen zum Beruf machen, was auch zu einem vielfältigeren Marktangebot und einer Qualitätssteigerung führt. Durch das bedingungslose Grundeinkommen wird zudem sozialer Frieden erlangt und damit die bürgerliche Gemeinschaft gestärkt. Fazit: Es gibt nur Vorteile.

  • 10.02.2009 06:19 Uhr

    von Eric Manneschmidt:

    Eine andere Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen - aus dem Jahr 2007 und da auf Papier nicht an irgendwelche Fristen zum Mitzeichnen gebunden:
    http://politik-werkstatt.de/petition2.htm

    Danke für die Veröffentlichung

  • 10.02.2009 03:54 Uhr

    von arigoe:

    Liebe taz,

    muss denn so ein paternalisierender maerchenonkel-ton sein? zudem: muess auch die taz sich an den auesserlichkeiten (z.B. "Dabei ist Wiest durchaus eine Erscheinung mit ihren langen, lockigen, rotbraunen Haaren und den großen, grünen Augen.") der 'protagonistin' aufhalten? (habe vergleichbares noch nie bei maennlichen zentren der aufmerksamkeit gelesen....).

    ein wenig mehr journalismus waere gut, so z.B. die frage, wie das propagierte konzept funktionieren kann, und ob ueberhaupt...

    bester gruss, arigoe

  • 10.02.2009 00:19 Uhr

    von Leuthel:

    Vielen dank für den schönen Artikel. Ich halte Frau Wiest und ihr Anliegen für in jeder Hinsicht authentisch. Das wirkt so auch durch den formalen Rahmen ihrer Petition hindurch, durch ihre Klarheit, Unkompliziertheit und sympathisch un-ideologische Haltung. Wie schön wäre eine Zivilgesellschaft, in der genau das "common sense" wäre.

  • 10.02.2009 00:09 Uhr

    von Henrik Wittenberg:

    Gratulation an die taz für diesen informativen und ausgewogenen Artikel über die Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen – es geht doch, wenn man will!

    Mehr Infos zur Petition und das Grundeinkommen auf unserer Website:

    www.bgekoeln.de

  • 09.02.2009 22:11 Uhr

    von Malle:

    Danke für das Porträt. Freut mich zu lesen, dass die Initiatorin der Petition jemand wie du und ich und auf ihrem eigenen Weg ist :).

  • 09.02.2009 22:10 Uhr

    von jockel:

    Eine unterzeichnung der Petition ist nicht möglich, weil keine Verbindung aufgebaut werden kann. Sollte nach Stunden dann doch die Startseite erscheinen, muss man sich registrieren ... was meistens ebenfalls abgebrochen wird. Ja, und wenn dann tatsächlich das Formular zur Registrierung erscheint, wird nicht das Bild mit dem Registrierungscode angezeigt ... also ein neues anfordern ... und ... Vorgang abgebrochen. Tja, so sieht Bürgerbeteiligung im Onlinezeitalter aus.

  • 09.02.2009 22:06 Uhr

    von Ogdan Ücgür:

    Für mich ist es unter meiner Würde, Geld anzunehmen, das andere erarbeitet haben ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen.

  • 09.02.2009 21:43 Uhr

    von Ramona:

    also entweder die seite ist wieder überlastet, oder da will jemand nicht, dass die taz so werbung fürs grundeinkommen macht :-), jedenfalls kommt man nichtmal zur liste der petitionen...

  • 09.02.2009 21:23 Uhr

    von martin:

    sowohl die eigentliche website:

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petiti
    on=1422

    als auch der komplette server:

    https://epetitionen.bundestag.de/

    ist offenbar nicht mehr erreichbar. kann jemand pruefen ob der server unter dem ansturm in die knie gegangen ist?
    fuer was fuer eine auslastung der server brauchbar ist?
    ob eventuell nicht lieber eine universitaet mit starken kapazitaeten im it-bereich diese funktion uebernehmen kann?

  • 09.02.2009 21:15 Uhr

    von KAtharina Dick:

    Oh wunderbar, ich werde dann nie wieder morgendlich zur Arbeit müssen und kann ruhig und zufrieden meine Familie versorgen. Nur werden das dann viele Menschen wollen. Wer färt dann den Bus, wer trägt die Zeitung aus? Wer backt das Brot? Wer macht die Wurst?Wer kassiert im Supermarkt? Wer fegt die Straßen? Wer versorgt die Kranken und alte Menschen?

  • 09.02.2009 21:02 Uhr

    von Thorsten:

    @ taz
    Warum nochmal dieses Thema. Der Bericht vom 06.02.2009 war doch bereits 35 mal kommentiert.

  • 09.02.2009 20:51 Uhr

    von Denninger:

    "Wenn Diskussionen, wie es uns gut gehen könnte, von vornherein nur reduziert werden auf die Finanzierung, kommen wir nicht weiter."
    Träumen darf jeder. Seine Träume muss sich aber jeder selbst erfüllen und vom "Staat" die Mittel einfordern. Die Finanzierbarkeit ist das zentrale Thema, sollte aus dem Trau jemals Realität werden.
    PS: Das erträumte Grundeinkommen wären in der Summe fast das fünffache des Staatshaushaltes bzw. mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes. Da stellt sich schon die leise Frage, woher das Geld stammen soll.

  • 09.02.2009 18:23 Uhr

    von Johannes Nitschke:

    Ich bin begeistert! Ich wünsche dir viel Erfolg, dass du dein Leben immer so führen kannst wie du möchtest.

  • 09.02.2009 18:11 Uhr

    von bge-2020:


    Übrigens sind die Bundestagsserver dem Ansturm
    der Zeichnungswilligen seit dem Wochenende nicht mehr gewachsen.

    Deshalb wurde die Zeichnungsfrist um eine Woche bis 17.2. vom Petitionsausschuss verlängert.

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

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