Peking lässt chinakritische Websites gesperrt
IOC sagt ja zur Zensur
Von wegen "völlig freie Berichterstattung": Die Olympia-Veranstalter haben mitgeteilt, dass einige Websites auch für internationale Journalisten gesperrt bleiben. Das IOC hat zugestimmt.von G.Blume
Leserkommentare
01.08.2008 09:52 Uhr
von Ihr Name Jürgen Goller:
Das IOC war, ist und bleibt korrupt.
Jaques Rogge ist ein "würdiger" Nachfolger von Samaranch.
30.07.2008 22:01 Uhr
von Joachim:
Wenn die Journalisten Rückgrat hätten, würden sie die Berichterstattung über die Olympischen Spiele beenden, wegen unzumutbarer Arbeitsbedingungen.
Doch dies wird nicht geschehen, sind die meisten Journalisten auch abhängig von den Aufträgen großer Nachrichtenanbieter, viel Geld wurde auch in Senderechte investiert.
Was bleibt ist der Appell an die Nutzer der Medien, Leser, Zuschauer und Hörer, die (Live-)Berichterstattung über Olympia möglichst zu boykottieren.
Für mich ist Olympia zu einer Farce verkommen, die es nicht mehr wert ist, beachtet zu werden.
30.07.2008 14:08 Uhr
von Manuel F.:
Mal ehrlich, aber wer wundert sich darüber?
Es war eigentlich von vornerein klar, dass die "freie Berichterstattung" von China anders ausgelegt wird als von der westlichen Welt. Das Ganze erinnert mittlerweile fast schon an Russland wärhend des 2.WK. Wer den Mund aufmacht wird mundtot oder ganz tot gemacht.
Traurig, dass das IOC nicht die Courage hat, China die Spiele zu entziehen. Die Vorzeichen waren und sind schon lange da.
Jetzt dürfte es zu spät sein.