• 15.09.2009

Peer Steinbrück über die Zeche der Krise

"Der Markt muss zahlen"

Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) wirbt für eine weltweite Steuer auf finanzielle Transaktionen. Er lobt Merkels Krisenstrategie - und schimpft gleichzeitig auf die Union.von R. Bollmann & S. Kosch

  • 16.09.2009 17:19 Uhr

    von Juergen K.:

    Wie sollen denn die Banken das geld an die Arbeitsagentur überweisen.

    Da gibt es dorch garkeinen Verwendungszweck !

  • 15.09.2009 17:41 Uhr

    von Gott:

    Peer Steinbrück ist der einzige Minister der aktuellen Regierung den ich für kompetent halte und etwas zutraue.

    Das reicht aber leider nicht aus, um die SPD zu wählen.

    Die Steuer auf alle Transaktionen finde ich blödsinnig. Stattdessen sollten sie erstmal eine Steuer von je 1% einführen für Transaktionen aus/in alle Länder die bei Steuerbetrug nicht vernünftig mitarbeiten (Schweiz, Luxemburg,...), die Todesstrafe anwenden (USA, China, Japan,...) oder stark gegen Menschenrechte verstoßen (China, Iran,...). Das würde Einnahmen produzieren und gleichzeitig die Welt zu einem besseren Fleck machen...

  • 15.09.2009 17:26 Uhr

    von Andreas:

    Dieser Minister hat in seinem Rettungspaket für die Finanzbranche Jahresgehälter von 500.000 EURO genehmigt. Das bedeutet, dass der Vorstand der Commerzbank während der Rettung durch den Staat noch ein absolutes Supergehalt beziehen kann. Und dieses Gehalt muss nicht zurückgezahlt werden - es gibt es frei Haus - auf Kosten der Steuerzahler.
    Und da frage ich mich, wo die Gerechtigkeit bleibt: Verliert ein Opel-Arbeiter oder eine Karstadt/Hertie-Verkäuferin ihre Arbeit gibt es bereits nach 12 Monaten Arbeitslosengeld II (Volksmund Hartz) und das sind 351 EURO. Diese Kollegen müssen dann auch häufig aus ihren Wohnungen umziehen und erhalten keine richtigen und effektiven Hilfen durch die ARGEn (eigenltich sind sie verfassungsfeindlich).
    Aber bei Peer Steinbrück gibt es für Menschen, die ihre Arbeit nicht gut gemacht haben, 500.000 EURO Jahresgehalt. Soviel haben einige Opel-Arbeiter in ihrem ganzen Leben nicht verdient.
    Dieser Mann ist kein Sozialdemokrat, kein Linker, sondern einfach nur ein Organisator eines inhumanen, zynischen und kaputten Kapitalismus. Die Methoden von ATTAC sind übrigens extrem friedlich und menschlich, sieht man sich die Methoden der SPD und von Steinbrück an. Und nehmen würden die ihn wohl auch nicht - der Weg eines Geislers ist nicht einfach kopierbar.
    Außerdem hofft Steinbrück auch im Jahr 2010 mit seiner asozialen Politik der doppelten Standards weitermachen zukönnen.

  • 15.09.2009 17:23 Uhr

    von JazzRaimund:

    Ganz ab vom diskussionswürdigen Artikel bzw. den Inhalten der Aussagen sollten hier doch bitte nur Leute schreiben dürfen, die Steinmeier von Steinbrück (ja, das sind zwei unterschiedliche Personen) unterscheiden können...ist ja hochnotpeinlich.

  • 15.09.2009 15:02 Uhr

    von Axel:

    Auf zu neuen, sozialen und gerechten Ufern:
    "Steinbrück wirbt für Große Koalition

    SPD-Vize Peer Steinbrück hat sich beim "Baumwallgespräch" für eine Fortsetzung der Großen Koalition ausgesprochen. Besonders lobende Worte fand der Finanzminister für die Kanzlerin. "
    http://www.stern.de/wahl-2009/bundestagswahl-steinbrueck-wirbt-fuer-grosse-koalition-1509110.html

  • 15.09.2009 14:18 Uhr

    von RedDevil:

    Genosse Peer,
    ich hab von den Gewinnen nicht profitiert,
    ich werde als "nächste Generation" euren Abfall nicht bezahlen!

    Das dürft ihr in der nächsten Runde Große Koalition schön den Kapitalisten ans Bein binden.

    Jede Alternative lässt mich schnell in die weimarer-Zeit schauen.

    Vor allem welcher Kaufmann bürgt schon für jemanden, dem er nicht zu 100% vertraut, aber es waren ja nur

    500 000 000 000€ !

    sozialistische Grüße

    RedDevil

  • 15.09.2009 13:34 Uhr

    von Axel:

    Bei der SPD ist inflationäres Links-Blinken ausgebrochen.
    Nach der Wahl gehts als Juniorpartner der CDU dann wieder sittsam und geordnet mit Fahren auf der rechten Seite weiter.
    Aber es gibt ja noch genügend Medienvertreter, die das Bild der SPD als linke Partei pflegen.

  • 15.09.2009 13:29 Uhr

    von Dieter Drabiniok:

    Nun kloppt mal nicht so heftig auf den Steinbrück ein: schließlich ist er der erste BunFinMin, dessen Sprüche hin und wieder steuerfreie Lacher produzieren.
    Ob sein Feuer, dass er ggf. ab Freitag im Wahlkampf anzünden will, höher lodert als drei übereinander liegende Streichhölzer, bleibt allerdings abzuwarten. Es ist beeindruckend, dass auch er schon gemerkt hat, dass Wahlen anstehen. Offensichtlich wird Steinbrücks Bewusstsein vom Sein nicht be-, sondern verstimmt.

  • 15.09.2009 12:42 Uhr

    von Johannes:

    So spricht ein echter Showpolitiker, der sich ganz auf das Wählerkurzzeitgedächtis verlässt. Links blinken, rechts abbiegen. Teflon-Steinmeier hat in seinem Zuständigkeitsbereich dereguliert, privatisiert, steuerbeschenkt, was das Zeug hält. Er steht als Brandstifter der neoliberalen Ideologie da und verkauft sich nun als Feuerwehrmann - für wie blöd hält der Mann uns eigentlich ? Natürlich wird er weiter als Diener seiner Herrn in der Finanz"industrie" und Wirtschaftsoligopole agieren - und wenn er abgewählt werden sollte, macht er den Clement.
    Igitt!

  • 15.09.2009 12:36 Uhr

    von ah be ce:

    Ich hoffe doch sehr, die Wahl geht so aus, dass ich Herrn Steinbrück und sein unsägliches Gequatsche nicht mehr sehen, hören oder lesen muss. Für den gilt doch, "never met a tax he didn't like".

  • 15.09.2009 11:34 Uhr

    von Juergen K.:

    Im Übrigen, Herr Steinmeier,

    wenn in der Welt nichts durchsetzbar ist, dann setzen Sie doch mal was in Europa durch.

    Und wenn da nicht, dann in Deutschland.

    Und wenn da nicht, dann sind sie überflüssig.

  • 15.09.2009 11:30 Uhr

    von Juergen K.:

    Hallo Herr Steinmeier,

    teilten die Politiker die Attack - Forderungen, würden sie sie erfüllen.

    Aber Sie meinten sicher, die Politiker teilen die Forderungen auf.
    Wie etwa Verluste und Gewinne der Sozialen Marktwirtschaft.

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