• 05.07.2010

Ortsbasiertes Netzwerk Foursquare

Der nächste große Hype

Der ortsbasierte Dienst Foursquare wächst – trotz umstrittenem Konzept. Rabatte und Spieltrieb sollen für das freiwillige Bekanntgeben des Aufenthaltsortes sorgen.von Ben Schwan

  • 07.07.2010 19:38 Uhr

    von Ulrich Bogun:

    … dabei gibt es wirklich interesante Dienste, die nicht einfach das technologisch machbare, aber völlig sinnfreie Vernetzen anbieten, sondern die lokale Infrastruktur fördern wollen wie das Portal mitten-im-viertel.de.

    Allerdings stecken da keine großen Geldgeber hinter, und es lässt sich nicht so gut hypen, wenn auch der praktische Nutzen viel mehr auf der Hand liegt …

  • 06.07.2010 13:20 Uhr

    von Tom Zyankali:

    Artifcial Stupidity!

    Als extrem vernetzter Gastronom muß ich sagen: Interessante Idee, in der Ausführung noch sehr in den Kinderschuhen; bei allen diesen inzwischen aus dem Boden spreißenden Diensten ist es problemlos möglich sich aus 500m entfernung odwr mehr einzuchecken. Ich selbst bin "Mayor" in diversen Orten die ich nie auch nur von außen gesehen habe oder werde. Marketingmäßig also völliger Blödsinn, dafür vibriet mir dauernd die Tasche um mir zu erzählen wer von meinen rein virtuellen "Freunden" auch gerade irgendwo wahrscheinlich nicht ist.

    Da blutet mir ja das Hirn!

    Selbst als Marketingprofi, der Datenschützer in mir schüttelt den Kopf wilder als der Hutablagen-Dackel.

    Was nicht heißt, das sowas nicht in 1-3 Jahren ganz groß ist, der Nichtschwimmerbereich des Genpools ist groß genug!

    Highter weiter
    T3~

  • 05.07.2010 12:33 Uhr

    von deviant:

    Wie für allen "großen kommenden Trends", die die taz (resp. Herr Schwan) bisher vorgestellt hat, gilt wohl auch für diesen: Wir werden wohl auch von diesem das letzte Mal gehört haben.

    Ich frage mich inzwischen, ob Sie, Herr Schwan, einfach diese grandiose Fähigkeit haben, in derlei Sachen grundsätzlich voll ins Klo zu greifen, oder ob so viele ihre Artikel lesen, so eine kritische Haltung zum "Trend" verinnerlichen und dieser so gar nicht erst zum Trend wird...
    Für Ersteres spricht, dass lediglich die absolut sicheren Pferde, also die apple- und google-Produkte, auch wirklich zu Trends werden, für Letzteres eher wenig.

    Warum erklären sie nicht "spiegel online" zum großen Trend 2011...oder vielleicht die Kopfpauschale?^^

  • 05.07.2010 11:44 Uhr

    von Benedikt:

    Was auch noch ganz interessant ist: Man kann sein Profil nicht löschen, obwohl das auf den Hilfeseiten so beschrieben wird. Ich habe hier einmal einen Selbstversuch dokumentiert: http://blog.metaroll.de/2010/07/05/its-not-personal-foursquare-its-strictly-business/

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