Organspende in Großbritannien
Tod nach Transplantation von Raucherlunge
Eine junge Britin starb ein halbes Jahr nach der Transplantation einer Raucherlunge. Die Kriterien für Spenderlungen wurden in einigen britischen Transplantationszentren erweitert.
Leserkommentare
17.06.2010 14:41 Uhr
von Evolutionist:
Es darf bezweifelt werden, dass die Eltern das Organ abgelehnt hätten, in dem Wissen dass die nächste Lunge evtl. ewig auf sich hätte warten lassen.
Ist natürlich einfach im Nachhinein zu sagen, man hätte sich dagegen entschieden!
Die Eltern möchte ich sehen die lieber sagen, lasst unsere Tochter lieber sterben, bevor man auf die Idee kommt ihr eine Raucherlunge zu geben.
Ist natürlich traurig für die Familie, aber man kann es auch auf die Spitze treiben, wie in diesem Falle!
Diese gestörte Menscheit sollte mal wieder raus in die Natur und zugucken wie die Natur so etwas regelt!
Da kommt nämlich der nächsthöhere der Nahrungskette und verputzt den Kranken einfach!
Auch sehr traurig und vor allem ziemlich gemein, oder?
Aber so ist das Leben!
Wer nichts mehr taugt, muß gehen!
17.06.2010 14:08 Uhr
von Andi H.:
"Wegen des Abstands von einem halben Jahr zwischen Transplantation und Tod der Frau sei ein Zusammenhang mit der Organspende in dem britischen Fall unwahrscheinlich."
"Die Familie der Frau hatte eine Beschwerde eingelegt. Hätte sie gewusst, dass die Lunge von einem Raucher stamme, hätten sie sich vermutlich nicht für eine Transplantation entschieden, sagte der Vater Allan Scott der BBC."
Liebe taz-Redaktion, was sollen mir der Artikel und insbesondere die beiden Zitate sagen?
Auf der einen Seite steht eine Mediziner/Wissenschaftler, der eine fachliche Analyse der Situation abgibt, und auf der anderen Seite ein trauernder Vater, der trotzdem der Raucherlunge die Schuld gibt.
Was soll ich aus dem Artikel mitnehmen? Wissenschaftlich, rational denken, auch wenn man vor dem emotionalen Super-GAU steht?