Oliver Stones Film "W." (22.25 Uhr, ProSieben) nimmt George W. Bush aufs Korn - leider mit der Schrotflinte. Und macht so selbst aus Bushhassern mitleidige Sympathisanten.von Stefan Kuzmany
Eben die nächtliche Wiederholung des Films zu Ende gesehen. Mein Fazit: Der Artikel hält sich an Nebensächlichkeiten auf, verallgemeinert falsch und spitzt falsch zu, d.h. er vermittelt einen völlig falschen Eindruck sowohl vom Inhalt des Films wie auch von der Charakterisierung George W. Bushs! Da wollte wohl jemand den Boten der schlechten Nachricht köpfen, empfehle sich bei einer Neuausstrahlung ein eigenes Bild zu machen.
24.01.2009 01:14 Uhr
von willy:
Gerade habe ich mir den Film angesehen. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was Herr Kuzmany aus diesem Film herausliest. Hat er ihn überhaupt gesehen? Sicher ist der Film kein besonderes Highlight. Aber aus mir, als Hasser eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers, hat der Film überhaupt nicht einen Sympathisanten eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers gemacht! Im Gegenteil, meine Meinung zu diesem Typen, den unsere aller Bundesmerkelin auch noch zum Wildschwein-BBQ eingeladen hat und dem sie auch noch in den völkerrechtswidrigen Krieg in den Irak gefolgt wäre, hat sich nur verstärkt!
23.01.2009 17:31 Uhr
von hardrain:
Ach, Anti-Alex, da wurde leider ein falscher Schuh draus, aus Deiner Argumentation: Gemeint ist - weil GWB den Laden an die Wand gefahren hat, hat eine Entwicklung auf Obama hingewirkt. Hätten die Kryptostalinisten in der DDR keinen Käfig gebaut und nicht die Bevölkerung als Geisel genommen, wäre dieser Laden heute noch nur mit Umtauschgebühren zu betreten. Oder so.
23.01.2009 15:07 Uhr
von Anti-Alex:
Da bleibt einem schon irgendwie die Spucke weg: Das "nicht zu vernachlässigende" Argument, Bush sei gut gewesen, weil er Obama ermöglichte, ist in etwa so sinnvoll, wie zu behaupten, dass die deutsche Einheit auf das Konto von Erich Honecker geht, weil der so nett war, auf Flüchtlinge schießen zu lassen.....
23.01.2009 14:55 Uhr
von Rainer:
"Being W" bei Arte war ziemlich witzig. Gibt es in der ZDF Mediathek.
23.01.2009 14:34 Uhr
von cyoB1:
Na die Geschichtsschreiber müssen aber erst noch geboren werden. Ich schüttel den Kopf.
23.01.2009 11:52 Uhr
von Alex:
Bush war ein guter Präsident, die Geschichtsschreiber werden ihn rehabilitieren 1.) Obama wäre ohne ihn garantiert nicht möglich gewesen (sehr spekulativ, halte ich aber für einen nicht zu vernachlässigenden Aspekt) 2.) Sollte der Irak eines Tages befriedet sein, dann auch nur weil Bush wie ein Hirnrissiger dort Krieg machen wollte (wir werden sehen) 3.) Bush hat den Amerikanern nach 9/11 das Gefühl gegeben etwas zutun, die meisten wollten das so und der Dreck hat ja mit Afghanistan angefangen und da ist niemand aufgesprungen, sondern die Amerikaner wollten Ergebnisse sehen (haben sie ja auch) 4.) ...
23.01.2009 10:19 Uhr
von hardrain:
Ich möchte mich dieser oberflächlichen Bewertung nicht anschliessen, denn ich kann mich noch gut an die Bilder erinnern, als Tausende in NYC vor den herabstürzenden Trümmern auf der Flucht waren und ebendieser GWB auf den Trümmern in seinem schicken Bomberjäckchen Rache schwor. Einen hämischen Kommentar habe ich seinerzeit in der taz nicht lesen können.
23.01.2009 08:49 Uhr
von Pater Braun:
"Symphatisanten"? Da ist wohl nicht, wie im Film, ein "W" verrutscht, sondern ein "h", und zwar ziemlich.
seltsamerweise ist der film bei jungen demokraten(TYT) in den usa als authentisch bezeichnet worden....lol
23.01.2009 03:02 Uhr
von Andie:
(Warum sind taz-Artikel eigentlich immer so kurz? Man beginnt zu lesen, scrollt nach unten - und das wars, eine komplette Position in knackigen 20 Zeilen zusammengefasst...)
Wer weiß, vielleicht wurde kein anderes Werk geschaffen, weil der Mensch George W. Bush genau das ist, was geschildert wird.
23.01.2009 00:27 Uhr
von vic:
Wer sich Bush selbst jetzt noch freiwillig ansieht, ist ein Masochist.
Leserkommentare
24.01.2009 05:30 Uhr
von Hans:
Eben die nächtliche Wiederholung des Films zu Ende gesehen. Mein Fazit: Der Artikel hält sich an Nebensächlichkeiten auf, verallgemeinert falsch und spitzt falsch zu, d.h. er vermittelt einen völlig falschen Eindruck sowohl vom Inhalt des Films wie auch von der Charakterisierung George W. Bushs! Da wollte wohl jemand den Boten der schlechten Nachricht köpfen, empfehle sich bei einer Neuausstrahlung ein eigenes Bild zu machen.
24.01.2009 01:14 Uhr
von willy:
Gerade habe ich mir den Film angesehen. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was Herr Kuzmany aus diesem Film herausliest. Hat er ihn überhaupt gesehen?
Sicher ist der Film kein besonderes Highlight. Aber aus mir, als Hasser eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers, hat der Film überhaupt nicht einen Sympathisanten eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers gemacht! Im Gegenteil, meine Meinung zu diesem Typen, den unsere aller Bundesmerkelin auch noch zum Wildschwein-BBQ eingeladen hat und dem sie auch noch in den völkerrechtswidrigen Krieg in den Irak gefolgt wäre, hat sich nur verstärkt!
23.01.2009 17:31 Uhr
von hardrain:
Ach, Anti-Alex, da wurde leider ein falscher Schuh draus, aus Deiner Argumentation:
Gemeint ist - weil GWB den Laden an die Wand gefahren hat, hat eine Entwicklung auf Obama hingewirkt. Hätten die Kryptostalinisten in der DDR keinen Käfig gebaut und nicht die Bevölkerung als Geisel genommen, wäre dieser Laden heute noch nur mit Umtauschgebühren zu betreten. Oder so.
23.01.2009 15:07 Uhr
von Anti-Alex:
Da bleibt einem schon irgendwie die Spucke weg: Das "nicht zu vernachlässigende" Argument, Bush sei gut gewesen, weil er Obama ermöglichte, ist in etwa so sinnvoll, wie zu behaupten, dass die deutsche Einheit auf das Konto von Erich Honecker geht, weil der so nett war, auf Flüchtlinge schießen zu lassen.....
23.01.2009 14:55 Uhr
von Rainer:
"Being W" bei Arte war ziemlich witzig.
Gibt es in der ZDF Mediathek.
23.01.2009 14:34 Uhr
von cyoB1:
Na die Geschichtsschreiber müssen aber erst noch geboren werden. Ich schüttel den Kopf.
23.01.2009 11:52 Uhr
von Alex:
Bush war ein guter Präsident, die Geschichtsschreiber werden ihn rehabilitieren
1.) Obama wäre ohne ihn garantiert nicht möglich gewesen (sehr spekulativ, halte ich aber für einen nicht zu vernachlässigenden Aspekt)
2.) Sollte der Irak eines Tages befriedet sein, dann auch nur weil Bush wie ein Hirnrissiger dort Krieg machen wollte (wir werden sehen)
3.) Bush hat den Amerikanern nach 9/11 das Gefühl gegeben etwas zutun, die meisten wollten das so und der Dreck hat ja mit Afghanistan angefangen und da ist niemand aufgesprungen, sondern die Amerikaner wollten Ergebnisse sehen (haben sie ja auch)
4.) ...
23.01.2009 10:19 Uhr
von hardrain:
Ich möchte mich dieser oberflächlichen Bewertung nicht anschliessen, denn ich kann mich noch gut an die Bilder erinnern, als Tausende in NYC vor den herabstürzenden Trümmern auf der Flucht waren und ebendieser GWB auf den Trümmern in seinem schicken Bomberjäckchen Rache schwor. Einen hämischen Kommentar habe ich seinerzeit in der taz nicht lesen können.
23.01.2009 08:49 Uhr
von Pater Braun:
"Symphatisanten"? Da ist wohl nicht, wie im Film, ein "W" verrutscht, sondern ein "h", und zwar ziemlich.
23.01.2009 04:25 Uhr
von Hans:
Der Film läuft erst um 22 Uhr 25:
http://www.prosieben.de/service/tvprogramm/popup.php?action=onDetail&id=20583761
23.01.2009 03:35 Uhr
von Pas Materski:
seltsamerweise ist der film bei jungen demokraten(TYT) in den usa als authentisch bezeichnet worden....lol
23.01.2009 03:02 Uhr
von Andie:
(Warum sind taz-Artikel eigentlich immer so kurz? Man beginnt zu lesen, scrollt nach unten - und das wars, eine komplette Position in knackigen 20 Zeilen zusammengefasst...)
Wer weiß, vielleicht wurde kein anderes Werk geschaffen, weil der Mensch George W. Bush genau das ist, was geschildert wird.
23.01.2009 00:27 Uhr
von vic:
Wer sich Bush selbst jetzt noch freiwillig ansieht, ist ein Masochist.