• 29.07.2010

Obszöne Berichterstattung

Das muss kacheln, Mann!

Im Fall des Moderators Jörg Kachelmann berichteten Medien über Details aus seinem Sexualleben. Paparazzi fotografierten ihn auf dem Gefängnishof. Das ist obszön.von Bettina Gaus

  • 03.08.2010 08:48 Uhr

    von kein plan :

    Der Fall Kachelmann, frei nach
    Tom Wolfe "Fegefeuer der Eitelkeiten".
    (Keine Fiktion ist so bescheuert, das sie nicht von der Realität überholt werden kann)

  • 02.08.2010 16:47 Uhr

    von Ottilie:

    von atypixx:
    Bill Clinton war damals ganz offiziell als Ehebrecher und Lügner überführt worden. Habe ich vielleicht etwas verpaßt, und Jörg Kachelmann ist inzwischen als Vergewaltiger überführt worden? Und Schmuddelmann? Ich staune darüber, die Meinungsmache der Bildzeitung in der taz zu lesen.

  • 02.08.2010 11:26 Uhr

    von Eva:

    SM wäre es nur, wenn er sich an die Regeln gehalten hätte. Wer ohne die Zustimmung seiner Partnerin/seines Partners solche Dinge tut, wie sie angeblich stattgefunden haben, der macht aus Partnern Opfer. Das ist dann kein SM, sondern Gewalt.

  • 02.08.2010 11:10 Uhr

    von Zum Kommentar von Werner Schlegel:

    Das ist doch nicht zu fassen! Weil einer das Wetter mal lebendiger vorgetragen hat, exponiert er sich in besonderer Weise für Medienhatz? Denken Sie darüber bitte noch mal nach.

  • 01.08.2010 15:11 Uhr

    von Kreuzberger:

    @ Dominique S.:
    Nicht, dass Ihr Beitrag wirklich verständlich wäre, sollte aber das Statement des Koll. Klöckner als sexistisch kritisiert werden, würde ich allen Ernstes fragen:
    Was kommt als nächstes?
    Nach PorNo SexNo?

    Aber - wie gesagt - ich hoffe aufrichtig, Ihren Beitrag nur missdeutet zu haben.

    Schönen Sommer noch.

  • 01.08.2010 14:04 Uhr

    von atypixx:

    @ Ottilie

    Na, zwischen "Fremdgehen" und Vergewaltigen ist aber schon noch mal ein Unterschied, nicht wahr? Du glaubst doch wohl, dass Bill Clinton bei einer Vergewaltigung weg vom Fenster gewesen wäre.

    Welcher Sender wird sich den Schmuddelmann jetzt noch holen? Wozu auch? Er ist vergleichsweise leicht ersetzbar.

  • 01.08.2010 13:17 Uhr

    von Dominique S.:


    Gut, H.Klöcker!
    wie ist denn gemeint?

    "Das "düstere Kapitel": Türck hatte mit einer Frau, die er gerade erst kennen gelernt hatte, Oralsex"

    ...ja...und?

    Ich gehe noch weiter:
    Welcher (männliche) taz-Redakteur lässt solch einen Dünnsinn unreflektiert stehen? Und warum werden hier Persönlichkeitsrechte eines männlichen Medienstars öffentlich breitgewalzt und Persönlichkeitsrechte von Frauen, die dem Trauma Vergewaltigung ausgesetzt waren verharmlost bzw. gar nicht erst angesprochen?
    Der Schweregrad der Straftat Vergewaltigung
    wird in der Medienabwicklung deratiger Fälle allzu gern unter den Teppich gekehrt und damit verharmlost. ZUM KOTZEN!

  • 01.08.2010 10:41 Uhr

    von Ihr NameSusanna:

    stimmt, Sauermann macht das einzig Richtige, er taucht ab bis sich die emotionalen Wogen der übertriebenen Beschuldigungen gelegt haben und genaue Untersuchungsergebnisse des Geschehens vorort vorliegen und Kachelmann hat sich außer seiner Unschuldsbekennung auch nicht öffentlich geäußert.

    Mithilfe der Presse, die die niedersten Instinkte des Menschen aktiviert um ein "Hassobjekt" zu erzeugen ist für beide jedoch ihre öffentliche Karriere gelaufen egal wie schuldig sie nun wirklich sind, denn auch bei der Loveparade liegt die Last der individuellen Schuld neben dem schicksalshaften Charakter solcher Katastrophen bei Großevents auf vielen ja sogar sehr vielen Schultern.Deshalb ist der Vergleich dieser beiden Personen eigentlich ziemlich unsinnig.

  • 01.08.2010 07:02 Uhr

    von Hägar:

    also...
    das sie etwas obszön finden Frau GAUS, das finde ich obzön. haben sie mal im wörterbuch nachgelesen was das wort bedeutet, soviel wie "unanständig", "schamlos", benutzte man solche worte nicht in den 50er jahren? is doch nichts dabei jemand beim hofgang zu fotografieren...find ich nix dabei.

    ach ich hab da noch was , der Mr. Kachelmann hat doch dreck am stecken (Körperverletzung), hier ganz frisch nachzulesen :http://www.fr-online.de/politik/weiteres-verfahren-gegen-kachelmann/-/1472596/4521154/-/view/asTicker/-/index.html

    also doch ein Frauenschläger, hab ichs mir doch gedacht, etwas wahrheit ist eben immer...

  • 31.07.2010 23:43 Uhr

    von Ottilie:

    Ich höre und lese ständig, dass die Karriere von Jörg Kachelmann vorbei sei, wobei das gierige Verlangen nach dem Absturz dieses bislang so erfolgreichen Mannes mehr oder weniger deutlich durch diese Äußerungen durchschimmert. Dabei wird Andreas Türk als Beweis für diese Behauptung angeführt. Darf ich mal an einen anderen spektakulären Fall erinnern? Ein verheirateter US-Präsident begeht Unzucht mit einer Praktikantin im Heiligtum der amerikanischen Politik, dem Oval Office und benutzt dabei auch noch eine Zigarre in zweckentfremdender Weise. Schließlich muss er auch noch der Nation via Fernsehen eingestehen, dass er in Bezug auf seine Beziehung zu eben dieser jungen Dame (die übrigens auch Textilien mit alten Spermaflecken von ihrem Lover vorweisen konnte) gelogen habe. Wer hat denn damals für Bill Clintons Karriere auch nur einen Pfifferling gegeben? Und was ist heute? Bill Clinton ist Europa und den USA überall ein gern gesehener Ehrengast. Und wer spricht noch von dem damaligen Sonderermittler Kenneth Starr? Und wie konnte es eigentlich zu dieser Entwicklung kommen? Ich glaube, dass die Gründe in der Persönlichkeit Bill Clintons, seinem Charisma, seinem Lausejungen-Charme lagen, dem in geradezu abschreckender Weise der fanatische Verfolgungswille des Saubermanns und selbst ernannten Inquisitors Kenneth Starr gegenüberstand. Dieses Charisma und dieser Charme fehlten Andreas Türk. Aber Jörg Kachelmann hat sie, und ich glaube nicht, dass die ARD auf dieses Charisma und diesen ganz speziellen Kachelmann-Charme verzichten kann. Auch das ZDF hat eine wegen Schleichwerbung verurteilte und verfemte Andrea Kiewel wieder eingestellt und warum? Die Einschaltquote, die nach ihrem Rauswurf in den Keller gegangen war, erforderte es. Und nun sage mir keiner, dass bei den Verantwortlichen der ARD der moralisch einwandfreie Blümchen-Sex ihrer Mitarbeiter wichtiger ist als die Einschaltquote!

  • 31.07.2010 22:52 Uhr

    von Ottilie:

    Ich höre und lese ständig, dass die Karriere von Jörg Kachelmann vorbei sei, wobei oftmals das gierige Wunschdenken, ein erfolgreicher Mann möge mal ganz unter landen, ganz deutlich durch diese Äußerungen durchschimmert. Dabei wird Andreas Thürk als Beweis für die Behauptung genannt. Darf ich mal an einen anderen spektakulären Fall erinnern? Ein verheirateter US-Präsident begeht Unzucht mit einer Praktikantin im Heiligtum der amerikanischen Politik, dem Oval Office und benutzt dabei auch noch eine Zigarre in zweckentfremdender Weise. Schließlich muss er der Nation via Fernsehen eingestehen, dass er inbezug auf seine Beziehung zu eben dieser jungen Dame (die übrigens auch Textilien mit alten Spermaflecken von eben diesem Präsidenten vorweisen konnte)gelogen habe. Wer hat denn damals für Bill Clintons Karriere auch nur einen Pfifferling gegeben? Und was ist heute? Bill Clinton ist ín Europa und den USA überall ein gern gesehener Ehrengast. Und wer spricht noch von dem damaligen Sonderermittler Kenneth Starr? Und wie konnte es solch eine Entwicklung geben? Ich glaube, dass die Gründe in der Persönlichkeit Bill Clintons, seinem Charisma, seinem Lausejungen-Image lagen, das alle Kritiker immer wieder herumkriegt. Dieses Carisma fehlte Adreas Türk. Aber Jörg Kachelmann hat es, und ich glaube nicht, dass die ARD auf dieses Charisma verzichten kann. Auch das ZDF hat eine wegen Schleichwerbung verurteilte und verfemte Andrea Kiewel wieder eingestellt und warum? Die Einschaltqoute, die nach ihrem Rauswurf in den Keller gegangen war, erforderte es. Und nun sage mir keiner, dass bei den Veranwortlichen von ARD Blümchen-Sex ihrer Mitarbeiter wichtiger ist als die Einschaltquote!

  • 31.07.2010 19:16 Uhr

    von BürgerausBaWü:

    Es stellt sich auch hier die Frage, wer das denn zu verantworten hat, dass hier Details aus der Staatsanwaltschaft an die Presse und die Medien ging. Doch sicherlich die Staatsanwaltschaft. Weil doch deren Akten "geheim" sind. Geheim im Sinne vom Datenschutz oder dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Dieses Recht wurde hier mißachtet.

    Ein Gerichtsprozess ist regelmäßig öffentlich, aber die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind das nicht.

    Daher muss man fragen, wer trägt die Verantwortung für diese Mannheimer Staatsanwaltschaft.
    Letztendlich doch der baden-württembergische Justizminister. Der heißt Herr Goll. Also muss doch dieser hier die Verantwortung tragen und für die Fehler der Staatsanwaltschaft einstehen.

    Oder wie verhält sich das hier?

    Wann ist der Zeitpunkt, um die Verantwortung zu tragen?

    Der Kommentar von Frau Bettina Gaus ist sehr gut.

  • 31.07.2010 18:58 Uhr

    von Lothar von der Ems:

    Bettina, Du hast 100% recht.

  • 31.07.2010 13:45 Uhr

    von raimar:

    jetzt wird wenigstens das wetter dann besser !

  • 31.07.2010 13:08 Uhr

    von EU-Gegner:

    Irgendjemand will Jörg K. hier eindeutig kleinkriegen und fertig machen. Wahrscheinlich hat er sich überhaupt nichts zu schulden kommen lassen.
    Das ganze ist ein abgekartertes Spiel. Halt durch Jörg!!! Free Jörg Kachelmann!!!!

    In der BRD gibt es Tausende die den Knast wahrlich vrdient hätten, aber da macht niemand etwas.

    Das Ganze erinnert mich sehr stark an den Fall Polanski. Ebenfalls eine Faars um einen aufmüpfigen Promi fertigzumachen!

  • 31.07.2010 01:26 Uhr

    von Mediajournalie:

    Ich kann den Kachelmann nicht gut leiden aber dies war nicht nur eine Vorverurteilung sondern kommt einer medialen Hirnrichtung gleich.

    Er hat sich bestimmt einige Feinde auch beim Deutschen Wetterdienst gemacht, die Beamten sahen machmal alt aus und mit Wetterdaten (Kostra) läßt sich viel Geld verdienen. Irgendwas stinkt an dem Fall.

  • 30.07.2010 16:17 Uhr

    von Eberhard Drück:

    Früher lernten Jura-Studenten, die Staatsanwaltschaft sei die objektivste Behörde der Welt, die be- wie auch entlastende Umstände zu sammeln hat. Heute haben Staatsanwälte zuviel amerikanische Gerichtsshows gesehen, wo der Staatsanwalt "gewinnen" will und das wollen Staatsanwälte inzwischen zunehmend auch bei uns und suchen teilweise bewußt die Öffentlichkeit.Z.B. die Oberstaatsanwälktin, die bei Zumwinkels Weg zur Vernehmung sich ins Bild drängt, das Fernsehen, das rechtzeitig zum "Tatort" bestellt worden war, das Verschweigen der Herzerkrankung von Herrn Brunner in der Anklageschrift gegen die Münchner Schläger.... Noch schlimmer sind nur die Richter, die z.B. die unsinnige Haftverlängerung von Kachelmann durchwinken,obwohl bei dieser Beweislage, Aussage gegen Aussage, kaum mit einer Verurteilung zu rechnen ist. Man könnte geradezu vermuten, Staatsanwälte und Richter äßen am Landgericht Mannheim gemeinsam zu Mittag.

  • 30.07.2010 13:25 Uhr

    von Manni:

    Das Oszöne ist das Vorgehen, das in Justiz und Presseöffentlichkeit fest installiert ist, sobald das Thema "Gewalt gegen Frauen" ist.
    Das nennt sich mittlerweile das Prinzip Kachelmann: Erst fertig machen und monatelang in den Knast, danach untersuchen, danach verurteilen, um den Knast zu rechtfertigen.
    Und es ist bundesweit vollkommen üblich, wenn sich Paare trennen.

    Bei Gewalt gegen Kinder läuft das anders: Da wurde gerade eine junge Frau zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, die ihr Kind verhungern lies.

    Und Gewalt gegen Männer gibt es natürlich nicht - weder staatliche noch öffentliches Mobbing.

  • 30.07.2010 11:40 Uhr

    von Werner Schlegel:

    1. Den Medienumgang im Fall Kachelmann mit Duisburgs abgetuachtem OB Sauerland zu vergleichen, stellt eine Verhöhnung der dortigen Opfer dar.

    2.) Mit Recht wird festgestellt, dass Kachelmann als erster den Wetterbericht als "Show" installierte. Wer also am öffentlichen Showleben teilnimmt - und gut daran vedient - darf sich nicht wundern, im persönlichen Katastrophenfall zum Show-Opfer zu werden.

    3.) das der Journalismus (nicht nur) in diesem unserem Lande schon seit Jahren auf den Hund gekommen ist, demonstriert nicht erst der Fall Kachelmann. Aber jede Gesellschaft hat die JournalistInnen, die sie verdient.

    Werner Schlegel
    Journalist/Autor

  • 30.07.2010 10:46 Uhr

    von Christophe T.:

    ich finde den Artikel nicht wirklich interessant - und irgendwie mangelt das am fuer die TAZ ueblichen fingerspitzengefuehl ...

  • 30.07.2010 09:59 Uhr

    von Tom:

    So wie die Karrieren von Prominenten durch die Berichterstattung zerstört werden kann, müssten die Strafen so hoch sein, dass es sich für Sender oder Zeitungen nicht lohnt so reißerisch jedes private Detail auszubreiten.

  • 30.07.2010 04:22 Uhr

    von Reinhard:

    Zu Adreas Türck ein lesenswerter Beitrag:
    http://www.bildblog.de/die-verlorene-ehre-des-andreas-tuerck/

  • 30.07.2010 03:11 Uhr

    von vic:

    Kachelmann kann noch so unschuldig sein.
    Er ist gesellschaftlich erledigt und diskreditiert.
    Einer skandalgeilen Öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen.

  • 30.07.2010 01:49 Uhr

    von hurtzilei:

    auch wenn das hier sowieso niemand mehr liesst, so muss ich doch anmerken, dass es dem Artikel nicht geschadet hätte den verweiss auf Duisburg weg zu lassen. Im letzten Abschnitt mit ein paar worten auf so ein umfangreiches thema einzugehen muss nicht sein. man muss nicht jedes fass aufstossen. sonst war der artikel nicht schlecht.

  • 29.07.2010 22:21 Uhr

    von DorisJung:

    Die Zeiten des öffentlichen Prangers sollten vorbei sein, aber genau das ist es, was Kachelmann widerfahren ist. Er stand am Medienpranger.

  • 29.07.2010 21:20 Uhr

    von Michi Hartmann:

    Zitat: "Es gibt Hinweise, denen zufolge Jörg Kachelmann regelmäßig und dauerhaft Frauen betrogen hat. Weitere Hinweise deuten darauf hin, dass er Sexualpraktiken schätzt, die der Mehrheit der Bevölkerung nicht gefallen.

    Was genau geht uns das alles an? Nichts.

    Sollte Kachelmann eine Frau vergewaltigt haben, dann muss er bestraft werden. Falls sich das nicht nachweisen lässt, dann darf sein Sexualleben uns nicht interessieren. "
    Zitat Ende.

    Also ist Betrug und Lüge auch völlig in Ordnung und geht im Privatleben niemanden etwas an und ist Teil des Sexuallebens...? Ist nicht auch das Sexualleben keine Privatsache mehr, wenn andere Menschen geschädigt werden? In vielen Lebensbereichen sind Lüge und Betrug sogar strafbar, aber auf jeden Fall meistens "erwähnenswert". Im Privaten aber nicht, auch wenn Menschen dabei vor vielleicht sogar psychisch schwer geschädigt werden?
    Zumindestens als moralische Frage geht es meiner Meinung eben doch andere etwas an, wenn einer sich benimmt wie ein Schwein...

  • 29.07.2010 20:25 Uhr

    von Joactin:

    Ein kluger Kommentar von Bettina Gaus.

  • 29.07.2010 20:21 Uhr

    von Dennis:

    Das ist obszön.

    Nein das ist nocht obszön . . . . sondern eine Frage des Standpunktes. D.h. Wenn man auf der Seite der Justiz ist dann wird solches Gebaren - Im Fall der Sängerin - folgendermaßen begründet:


    Die Darmstädter Staatsanwaltschaft habe sich bei der Verhaftung einer Sängerin wegen Verdachts auf HIV-Infektion korrekt verhalten und auch korrekt darüber berichtet, äußerte der hessische Justizminister bei einer Anhörung heute im Rechtsausschuss des Hessischen Landtags.

    Nach der Verhaftung einer Sängerin war der Hessische Justizminister unter Druck geraten. Grund war unter anderem das fragwürdige Verhalten der Staatsanwaltschaft Darmstadt.

    Doch – da sei nichts fragwürdig, meint der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn, wie die FR meldet:

    “Bei der Abwägung zwischen dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der Sängerin und dem Recht der Medien auf Information habe in diesem Fall der Anspruch der Medien Vorrang, sagte Hahn am Mittwoch bei einer Sitzung des Landtags- Rechtsausschusses in Wiesbaden.”

    Weder in der Arbeit der Darmstädter Staatsanwaltschaft, noch in der Berichterstattung der Darmstädter Staatsanwaltschaft sehe er Fehler, betonte Hahn. Vielmehr bezeichnete er die Vorgehensweise laut FAZ als „rechtlich zulässig und fachlich geboten“.

  • 29.07.2010 20:06 Uhr

    von anzugcase:

    Typisch Frauen: Die bilden gleich eine Organisation zur Rufschädigung (nachvollziehbar, wenn man ansatzweise die Berichtersattung in der Bild-Zeitung verfolgt hat). Wobei bis auf das strafrechtlich als Tatvorwurf der Vergewaltigung im Raum stehende für ein Gericht absolut irrelevant ist, welche sexuellen Verrenkungen Herr Kachelmann einvernehmlich mit erwachsenen Geschlechtspartnern praktiziert.

  • 29.07.2010 19:38 Uhr

    von anzugcase:

    Glückwunsch an den Wettermann! Wir alle wissen ja wie weibliche (insbesondere die von Ex-Lebensgefährtinnen) Aussagen vor Behörden und Gerichten zu werten sind.

    http://img693.imageshack.us/img693/7547/eventuell.jpg

  • 29.07.2010 18:57 Uhr

    von H.Klöcker:

    wie ist denn gemeint?

    "Das "düstere Kapitel": Türck hatte mit einer Frau, die er gerade erst kennen gelernt hatte, Oralsex"

    ...ja...und?

  • 29.07.2010 18:54 Uhr

    von atypixx:

    Wer sollte Interesse daran haben, sowas zu verbieten? Wenn wir uns mit Kachelmanns SM-Vorlieben und Promiskuität befassen, entgeht und die komplexere und weniger "menschennahe" Welt des politischen Betriebes noch mehr. Brot, Bild und Spiele fürs Volk, da wird sich gewiss nichts dran ändern.

  • 29.07.2010 18:33 Uhr

    von WeedWeed:


    sack reis.jpg

  • 29.07.2010 18:29 Uhr

    von Redbranch:

    Top-Kommentar. Gut, dass es wenigstens noch ein paar Journalisten wie Bettina Gaus gibt. Herzlichen Dank.

  • 29.07.2010 18:05 Uhr

    von Mannemer Opfer:

    Das Mannheimer Justizpack ist durchaus dafür bekannt, völlig Unschuldige bei Aussage gegen Aussage ohne jede weiteren Beweise zu verurteilen.
    Diese höchst öffentliche Ohrfeige mitten in ihre selbstgefälligen Gesichter lösen in mir ein Gefühl der Genugtuung aus.
    Ein Opfer der Mannheimer Justizkreise

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