• 22.11.2009

Obamas Gesundheitsreform

USA auf dem Weg der Besserung

Präsident Obamas größtes innenpolitisches Projekt ist über die zweite Hürde. Der Senat billigte den Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform. Allerdings hat der einige Schönheitsfehler.von Antje Passenheim

  • 30.11.2009 10:52 Uhr

    von tbx:

    Die Wahrheit ist, dass die Dinge in den USA im Moment alles andere als “Business as usual” sind. Und in Washington hat man nicht die geringste Ahnung, was zu tun ist. In Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs lassen sich Probleme ohne größeren Aufwand und Schaden lösen. Doch zum aktuellen Zeitpunkt kann sich jede kleine Entscheidung verheerend auswirken.

    Im Moment versuchen die Demokraten in den USA mit allen Mitteln ihre Gesundheitsreform durchzuboxen. Doch wir sollten auch hier nicht vergessen, dass solch groß angelegten Programme, auch wenn sie die besten Ziele verfolgen, in schwierigen Zeiten zu einem großen Problem für das Land werden können.

    http://blog.taipan-online.de/1075/2009/gesundheitsreform-%E2%80%93-jetzt/

  • 23.11.2009 15:30 Uhr

    von Patrick:

    Ich muss mich unbill anschließen. Ich habe selten eine so schlampige Recherche gesehen. Der Senat hat lediglich darüber entschieden, über den Gesetzentwurf zu diskutieren; verabschiedet wurde gar nichts. Nehmt den Artikel offiziell zurück, wenn ihr nicht wie Idioten dastehen möchtet.

  • 22.11.2009 20:12 Uhr

    von Max Emrich:

    Was sind denn nun bitte die Schönheitsfehler, von denen in der Unter-Überschrift die Rede ist? Außerdem: Wo ich auch suche und Presseartikel durchstöber, es fehlt mir immer noch an wirklich informativen Berichten, was denn diese Gesundheitsreform konkret ist, was genau sie ändert, reformiert, was sie evtl. außer Acht lässt, was nun im Zuge des Kompromisses im Representantenhaus geändert wurde und was übrig bleibt, was schließlich unterm Strich die Stärken und Schwächen, was mögliche Gefahren sind usw. Wer gibt darüber mal ganz klar Auskunft? Allerdings wundert es mich auch nicht, dass kaum fundierte, ausführliche Artikel zum Inhalt der Reform und keine Analysen zu finden sind, denn wer liest sich 2074 Seiten Juristen-Englisch durch...

  • 22.11.2009 15:12 Uhr

    von Nicht Obama:

    Wenn der Friedensnobelpreisträger tausende neue Soldaten nach Afghanistan schickt, blickt die TAZ und die gesamte Linke mit mächtig viel Stolz auf Obamas 2000 Seiten Gesundheitsdoktrin. Der unantastbare Führer der linken Avantgarde hat mal wieder durch sein Politbüro alle in Berlin begeistert. Es lebe hoch die Kritiklosigkeit, war man bei Bush hellwach und moralsich spiessig wie in den 50er Jahren, adaptiert man nun das wirbellose Denken wie bei Honecker!

  • 22.11.2009 13:50 Uhr

    von seymour:

    illegale Einwander bekommen in Deutschland auch keine KV, oder?
    Vielleicht wird es jetz Ziet die Krankenkassen und die private Versicherungen abzuschaffen um eine einfache Grundversorgung für alle zu schaffen.

  • 22.11.2009 12:48 Uhr

    von saalbert:

    "Das Kernprojekt von Präsident Obama ist zudem derart umstritten, dass lange nicht klar war, ob auch zwei unentschlossene Demokratinnen mit ihrer Partei wählen würden." Soweit ich weiß, wird eine Vorlage nicht "gewählt", es wird darüber abgestimmt.

    "Der 2074 Seiten lange Entwurf soll der Mehrheit der rund 46 Millionen unversicherten US-Bürgern Gesundheitsversorgung geben." "US-Bürger", nicht wahr?

  • 22.11.2009 11:53 Uhr

    von W. Affenlobbyist_in:

    Irgendwie vermisse ich dass Ausschlachten
    der Republikanischen Anti-Haltung.
    Kann doch nicht sein das die sich vor einem Staatsgebäude unter dem Banner mit der Abbildung
    von aufgeschichteten Toten mutmasslich KZ-opfern
    des zweiten Weltkrieges gegen die Gesundheitsreform aussprechen, um so zu suggerieren, darauf laufe es hinaus.
    Elfmeter ohne Torwart, aber was....?

  • 22.11.2009 11:47 Uhr

    von unbill:

    Nicht so schnell! Der Senat hat gestern lediglich darüber abgestimmt, ob die Vorlage offiziell behandelt wird oder nicht. Nun darf der Senat über die Vorlage selbst debattieren und danach gegebenenfalls verabschieden.

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