• 07.11.2009

Neues Video belastet Beamten

Mal eben weggeschaut

Offenbar haben Einsatzkräfte absichtlich eine Dokumentation des Übergriffs auf die "Freiheit statt Angst"-Demonstration in Berlin verhindert.von Luise Strothmann

  • 11.02.2011 18:02 Uhr

    von ich:

    Das Video, aufklärend kommentiert, kann auf http://www.trinkerheim.com/?p=492 gesehen werden. PS: Es darf gelacht werden ;)

  • 11.02.2011 18:02 Uhr

    von Jurek Lufft:

    Ihren Kommentar hier eingebenDer bundesweit bekannt gewordene Vorfall, offenbart eine Entwicklung, die viele schon individuell wahrgenommen haben jedoch nocht nicht als bestätigt ansahen. Die Polizei, die seid langem das klassische Feindbild vieler Demonstranten ist, welches größtenteils durch das Fehlverhalten einzelner Beamter hervorerufen wurde, arbeitet durch solche Aktionen daran dieses Bild zu festigen. Die Polizei, welche die ausführende Kraft des Staates ist, hat die Aufgabe, die Missachtung von Gesetzen zuverhindern oder bereits geschehene Missachtungen aufzuklären. Jedoch ist auch sie und damit auch ihre Beamten an das Gesetz gebunden und hat sich daran zu halten. Wenn es nun bei diesen Video, die die Aufgabe haben Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festzuhalten und bei ihrer Aufklärung helfen sollen, dazu gekommen ist, dass die vermeintlichen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die von Seiten einzelner Beamter begangen wurden, absichtlich nicht festgehalten wurden, und damit deren Aufklärung erschwert wurde. Dann entsteht der Verdacht, die Polizei ergreife Partei zugunsten ihrer Polizisten, wenn diese eine Straftat oder Ordungswidrigkeit begehen. Dies wiederum erweckt den Verdacht, dass die Polizei
    glaubt, diese Straftaten nicht strafrechtlich, sondern sie garnicht oder nur intern, verfolgen zu müssen. Und das wäre meiner Meinung nach ein Verstoß gegen den Grundgesetzt Atikel 3 Absatz 1
    "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich".
    So bitter es klingen mag: Entweder ändert die Polizei ihre interne Aufklärungsarbeit und unterbindet so solche Straftaten, oder es erfolgt die Einrichtung eines Kontrollgremiums das die Arbeit der Exekutive neutral überwacht. Da man beides von offizieler Seite nicht erwarten kann, der Staat ist belastet genug, bitte ich Sie lieber Leser ein Teil dieses Kontrollgremiums zu werden: Reden sie öffentlich über solche Dinge, fragen sie nach wenn sie glauben es passieren solche Dinge in ihrer Nähe. Öffentlichkeit und Solidarität sind eine mächtige Waffe! - setzen sie diese für das Gute und Richtige ein.

  • 11.02.2011 18:02 Uhr

    von Julian:

    Ich finde das wirklich schlimm. Diesen staatlich geschützten gewaltsamen Übergriffen muss doch mal ein Ende gesetzt werden! Selbst wenn es eine Minderheit der Polizeikräfte ist - solche brutalen Übergriffe von Seiten der Staatsmacht haben keinen Platz in einer Demokratie.

    Das staatliche Gewaltmonopol ist eine heikle, aber m.E. richtige Einrichtung; aber sie erfordert ein Extremum an Verantwortlichkeit im Umgang damit. Aus meiner Sicht wird das, wie bei solchen Videos deutlich wird, nicht eingehalten.

    Und solch offensichtlich illegitime Übergrife wie Schläge auf Menschen der sich offensichtlich völlig harmlos verhält und von den Polizisten zurückzieht, sind ja nur die Spitze des Eisbergs.

    Wie oft passiert es, dass Polizisten illegitime Gewalt androhen, sei es durch das Zischen von Worten, oder durch eine drohende Körperhaltung.

    Polizisten sind genauso nur Menschen wie Demonstranten. Aber sie wurden von der Gesellschaft mit etwas ausgestattet, dass sie zu Hütern eines besonderen "Privilegs" macht - das zugegeben oft auch eine Bürde darstellt. Aber wenn sie dieses missbrauchen, dann zerstören sie damit die Grundlagen einer demokratischen Ordnung. Das darf nicht hingenommen werden! Eine lückenlose Aufklärung, konsequente Strafverfolgung sind notwendig. Das Argument, dass damit die "Truppenmoral" zerstört würde, ist unfug. Welche Moral bitteschön soll denn das sein?!

  • 11.02.2011 18:02 Uhr

    von fragemensch:

    gibts die polizeivideos noch igndwo anders anzusehen? die links des CCC zu den videos gehn bei mir nich, würde mich mal interessieren. bitte

  • 25.10.2010 19:32 Uhr

    von alsobintegrierender:

    Seltsam; ich habe die "verhafftung" von dem Blondi, von den Schanzenfest 09 bilderserien fast aller onlinepublikationen gesehen, und die war härter, erbarmungslos idiotischer und abstruser als die hier. da warn kamerateams dabei und ich hab nix weiter gehört, oder rottet der typ noch im kerker vor sich hin.
    http://www.welt.de/politik/article4060711/Randale-in-Hamburg.html
    bild 9!?

  • 08.11.2009 11:19 Uhr

    von apfelsaft:

    anscheinend bewegt sich da noch was, mich würde das sehr glücklich stimmen.

  • 08.11.2009 10:20 Uhr

    von reblek:

    "Ganz ausschließen lässt sich das anhand der Videos nicht - aber auch in keinem Punkt belegen." Sorry, aber das ist ein unzulässiges Foul gegen "H.", denn "ausschließen" lässt sich gar nichts, nicht einmal, dass es einen Gott gibt - in welcher Form auch immer. Im Strafrecht gilt der Grundsatz, das eine Schuld bewiesen werden muss. Und wenn sich etwas "in keinem Punkt belegen" lässt, sollte die taz mit eine Formulierung wie "Ganz ausschließen lässt sich das nicht" keine falsche und unfaire Fährte leben. Schon merkwürdig, auf was für merkwürdige Ideen SchreiberInnen einer sich "links" gerierenden Zeitung kommen (dürfen).

  • 07.11.2009 23:00 Uhr

    von Tyrfing:

    Hätte gerne einen Link zu dem Video, kann mir jemmand weiterhelfen?

    Vielen Dank

  • 07.11.2009 22:55 Uhr

    von ich:

    Das Video, aufklärend kommentiert, kann auf http://www.trinkerheim.com/?p=492 gesehen werden. PS: Es darf gelacht werden ;)

  • 07.11.2009 16:53 Uhr

    von manni:

    Dieses Vorgehen ist leider Standard.

  • 07.11.2009 13:17 Uhr

    von Jurek Lufft:

    Der bundesweit bekannt gewordene Vorfall, offenbart eine Entwicklung, die viele schon individuell wahrgenommen haben jedoch nocht nicht als bestätigt ansahen. Die Polizei, die seid langem das klassische Feindbild vieler Demonstranten ist, welches größtenteils durch das Fehlverhalten einzelner Beamter hervorerufen wurde, arbeitet durch solche Aktionen daran dieses Bild zu festigen. Die Polizei, welche die ausführende Kraft des Staates ist, hat die Aufgabe, die Missachtung von Gesetzen zuverhindern oder bereits geschehene Missachtungen aufzuklären. Jedoch ist auch sie und damit auch ihre Beamten an das Gesetz gebunden und hat sich daran zu halten. Wenn es nun bei diesen Video, die die Aufgabe haben Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festzuhalten und bei ihrer Aufklärung helfen sollen, dazu gekommen ist, dass die vermeintlichen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die von Seiten einzelner Beamter begangen wurden, absichtlich nicht festgehalten wurden, und damit deren Aufklärung erschwert wurde. Dann entsteht der Verdacht, die Polizei ergreife Partei zugunsten ihrer Polizisten, wenn diese eine Straftat oder Ordungswidrigkeit begehen. Dies wiederum erweckt den Verdacht, dass die Polizei
    glaubt, diese Straftaten nicht strafrechtlich, sondern sie garnicht oder nur intern, verfolgen zu müssen. Und das wäre meiner Meinung nach ein Verstoß gegen den Grundgesetzt Atikel 3 Absatz 1
    "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich".
    So bitter es klingen mag: Entweder ändert die Polizei ihre interne Aufklärungsarbeit und unterbindet so solche Straftaten, oder es erfolgt die Einrichtung eines Kontrollgremiums das die Arbeit der Exekutive neutral überwacht. Da man beides von offizieler Seite nicht erwarten kann, der Staat ist belastet genug, bitte ich Sie lieber Leser ein Teil dieses Kontrollgremiums zu werden: Reden sie öffentlich über solche Dinge, fragen sie nach wenn sie glauben es passieren solche Dinge in ihrer Nähe. Öffentlichkeit und Solidarität sind eine mächtige Waffe! - setzen sie diese für das Gute und Richtige ein.

  • 07.11.2009 13:11 Uhr

    von Jurek Lufft:

    Ihren Kommentar hier eingebenDer bundesweit bekannt gewordene Vorfall, offenbart eine Entwicklung, die viele schon individuell wahrgenommen haben jedoch nocht nicht als bestätigt ansahen. Die Polizei, die seid langem das klassische Feindbild vieler Demonstranten ist, welches größtenteils durch das Fehlverhalten einzelner Beamter hervorerufen wurde, arbeitet durch solche Aktionen daran dieses Bild zu festigen. Die Polizei, welche die ausführende Kraft des Staates ist, hat die Aufgabe, die Missachtung von Gesetzen zuverhindern oder bereits geschehene Missachtungen aufzuklären. Jedoch ist auch sie und damit auch ihre Beamten an das Gesetz gebunden und hat sich daran zu halten. Wenn es nun bei diesen Video, die die Aufgabe haben Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festzuhalten und bei ihrer Aufklärung helfen sollen, dazu gekommen ist, dass die vermeintlichen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die von Seiten einzelner Beamter begangen wurden, absichtlich nicht festgehalten wurden, und damit deren Aufklärung erschwert wurde. Dann entsteht der Verdacht, die Polizei ergreife Partei zugunsten ihrer Polizisten, wenn diese eine Straftat oder Ordungswidrigkeit begehen. Dies wiederum erweckt den Verdacht, dass die Polizei
    glaubt, diese Straftaten nicht strafrechtlich, sondern sie garnicht oder nur intern, verfolgen zu müssen. Und das wäre meiner Meinung nach ein Verstoß gegen den Grundgesetzt Atikel 3 Absatz 1
    "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich".
    So bitter es klingen mag: Entweder ändert die Polizei ihre interne Aufklärungsarbeit und unterbindet so solche Straftaten, oder es erfolgt die Einrichtung eines Kontrollgremiums das die Arbeit der Exekutive neutral überwacht. Da man beides von offizieler Seite nicht erwarten kann, der Staat ist belastet genug, bitte ich Sie lieber Leser ein Teil dieses Kontrollgremiums zu werden: Reden sie öffentlich über solche Dinge, fragen sie nach wenn sie glauben es passieren solche Dinge in ihrer Nähe. Öffentlichkeit und Solidarität sind eine mächtige Waffe! - setzen sie diese für das Gute und Richtige ein.

  • 07.11.2009 11:46 Uhr

    von Julian:

    Ich finde das wirklich schlimm. Diesen staatlich geschützten gewaltsamen Übergriffen muss doch mal ein Ende gesetzt werden! Selbst wenn es eine Minderheit der Polizeikräfte ist - solche brutalen Übergriffe von Seiten der Staatsmacht haben keinen Platz in einer Demokratie.

    Das staatliche Gewaltmonopol ist eine heikle, aber m.E. richtige Einrichtung; aber sie erfordert ein Extremum an Verantwortlichkeit im Umgang damit. Aus meiner Sicht wird das, wie bei solchen Videos deutlich wird, nicht eingehalten.

    Und solch offensichtlich illegitime Übergrife wie Schläge auf Menschen der sich offensichtlich völlig harmlos verhält und von den Polizisten zurückzieht, sind ja nur die Spitze des Eisbergs.

    Wie oft passiert es, dass Polizisten illegitime Gewalt androhen, sei es durch das Zischen von Worten, oder durch eine drohende Körperhaltung.

    Polizisten sind genauso nur Menschen wie Demonstranten. Aber sie wurden von der Gesellschaft mit etwas ausgestattet, dass sie zu Hütern eines besonderen "Privilegs" macht - das zugegeben oft auch eine Bürde darstellt. Aber wenn sie dieses missbrauchen, dann zerstören sie damit die Grundlagen einer demokratischen Ordnung. Das darf nicht hingenommen werden! Eine lückenlose Aufklärung, konsequente Strafverfolgung sind notwendig. Das Argument, dass damit die "Truppenmoral" zerstört würde, ist unfug. Welche Moral bitteschön soll denn das sein?!

  • 06.11.2009 23:32 Uhr

    von schettke, werner:

    Ich bin unbedingt für die Kennzeichnung Aller Polizisten - entweder mit Name oder Kennzahl.

    Eine solche Individualisierung könnte Exzesse, wie den beschriebenen vielleicht sogar verhindern, weil die Beamten dann aus der Anonymität herausgehoben sind - und sie wissen das.

  • 06.11.2009 22:27 Uhr

    von fragemensch:

    gibts die polizeivideos noch igndwo anders anzusehen? die links des CCC zu den videos gehn bei mir nich, würde mich mal interessieren. bitte

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