• 07.09.2009

Neues Ehrenmal der Bundeswehr

Erzwungene Normalität

Am Dienstag wird das Ehrenmal der Bundeswehr eingeweiht. Mit der Umsetzung hat sich der Verteidigungsminister Franz Josef Jung Feinde gemacht.von Stefan Reinecke

  • 11.02.2011 17:57 Uhr

    von willy:

    @ Ohje
    "sondern auch noch den "Faschisten"-Begriff verharmlost. Einfach mal über Sprachgebrauch nachdenken und nicht inflationären Gebrauch von solchen Begriffen in eindeutig unpassenden Zusammenhängen machen..."

    Sie kennen aber schon die Definition und den Ursprung des Begriffes "Faschisten" im Wortsinn?

  • 11.02.2011 17:57 Uhr

    von Maria Müller:

    Wo ist das Ehrendenkmal für Polizisten die in ihrem Einsatz für unsere Sicherheit gestorben sind, wo ist das Ehrendenkmal für Feuerwehrleute die dabei gestorben sind als sie andere aus dem Feuer geholt haben, wo ist das Denkmal für Vergewaltigte oder das Denkmal für die Kollateralschäden welche von den Soldaten verursacht wurden ...

    Ansonsten sind die Soldaten die ich kenne nicht für das Vaterland dorthin gegangen sondern weil sie mehr Geld haben wollten. Manche auch weil sie der Lüge vom Helfen geglaubt haben und nicht verstanden haben dass es bei dem Krieg um Rache der US-Amerikaner nach dem 11. September und um das strategische Ziel Afghanistan geht. Menschlichkeit, Frauenrechte ... sorry aber der Journalistikstudent der seit eineinhalb Jahren unter der vom Westen eingesetzen Regierung wegen Recherchen darüber im Knast sitzt spricht genau so Bände wie dass es erst einmal einem Aufschrei in unserer Bevölkerung bedurfte bis die Kriegsteilnehmer sich heruntergelassen haben wegen der Gesetzesänderungen bezüglich Männern die ihre Frauen ungestraft vergewaltigen dürfen ein klein wenig zu intervenieren.

  • 11.02.2011 17:57 Uhr

    von Mustapha Mond:

    @karl
    Die Bundeswehr als "Faschistenverein" zu bezeichnen ist lächerlich. Dazu erübrigt sich jeglicher Kommentar.
    Zu sagen, die gefallenen Soldaten hätten "bekommen, was sie verdient haben" ist jedoch abscheulich und kann so nicht unkommentiert stehen bleiben. Man kann über Auslandseinsätze und das Militär an sich geteilter Meinung sein, der Tod von Bundeswehr- angehörigen ist jedoch tragisch.
    Ihre Haltung ist selbstgerecht und moralisch verkommen.
    Denken Sie bitte genauer nach, bevor Sie Ihren Hass einfach so öffentlich absondern, auch wenn es anonym ist. Würden Sie sich nicht in der Anonymität des Internets verstecken, gehörten Sie angezeigt.

  • 11.02.2011 17:57 Uhr

    von Irgean:

    @Karl: Der, die, das!
    Pauschal alle Soldaten als Faschos darzustellen halte ich für ziemlich mies. Auch hier gilt: Es gibt solche und solche. Ein paar ewig Gestrige, aber die Mehrheit Dmeokraten. Deshalb meien freundliche Bitte: Denk nochmal drüber nach, ich beschimpfe ja auch nicht alle LINKE-Wähler als Kommis.

    Zum Inhalt:
    Es braucht einen Ort der Erinnerung, aber dieser kann es nicht sein. Mir graust es bei der Ästhetik und dem Ort des Baus. Zu groß und zu abseitig.
    Es sollte vor dem Bundestag stehen, wo über das Schicksal von Soldaten entschieden wird und sich bescheidener darstellen. Heldeverklärung ist in diesem Zusammenhang wirklich das letzte, was wiederbelebt werden muß.

  • 11.02.2011 17:57 Uhr

    von Katharina:

    Im August schaute ich mir die Bundeswehr-Website an und stieß auf eine Rubrik, wo die Zahl der getöteten Soldaten, die seit dem Bestehen der Bundeswehr ums Leben gekommen waren, angegeben wurde.

    Ich machte daraufhin den Verantwortlichen den Vorschlag, man möge doch, gerade angesichts unserer Vergangenheit, auch wenigstens die zivilen Opfer zählen und ihrer zu gedenken, wohlwissend, daß sie nicht immer einfach zu zählen sind.

    Leider wurde der Vorschlag abgeschlagen.

    Und noch eines: Wenn normal sein heißt, Krieg zu führen, dann möchte ich lieber in einem Land leben, das nicht normal ist.

  • 11.02.2011 17:57 Uhr

    von Felix:

    Ich denke mal, sowohl die Äußerungen Jungs, als auch die Konzeption des Ehrengebäudes drücken weniger das Verhältnis unserer Gesellschaft zur Bundeswehr, als eben die Erwartungen der Bundeswehrangehörigen selbst aus.

    Die Soldaten, so scheint mir, hören einerseits sehr gerne so lobende und unterstützende Worte von Jung und haben andererseits gerne ein Gedenkort. Vielleicht hilft es den Soldaten ja tatsächlich, wenn sie sehen, dass es einen Ort gibt, an dem die Namen ihrer toten Freunde in Ehren gehalten werden (auch wenn die LED-Projektion eine bescheuerte Idee ist).

    Da die Republik jetzt schon länger und wohl noch lange von der Bundeswehr verlangt, in Afghanistan zu kämpfen, müssen halt ein paar psychologische Tricks her, um diese Leute bei Laune zu halten. Wenn es klappt, kann man es ja machen.

    Ich würde hier auch davor warnen, das Gedenken an Menschen, die dort gestorben sind, völlig mit der Diskussion über den Sinn ihres Einsatzes gleichzusetzen.

  • 11.02.2011 17:57 Uhr

    von Faibel:

    ""Das Ehrenmal", sagt Franz Josef Jung, "steht für eine Bundeswehr, auf die wir stolz sein können." Es soll zeigen, dass die Bundeswehr eine normale Armee ist, Afghanistan ein normaler Einsatz."

    Eine ganz normale Aussage eines ganz normalen Kriegsministers - was soll er auch anderes sagen?

  • 09.09.2009 19:45 Uhr

    von willy:

    @ Michael SChneider

    "Oder sollte der zuständige Redakteur ein genauso charakterloses Subjekt sein wie der Poster "Kart"?

    So so, jeder, der hier im Forum seine Meinung frei äußert, sei es ein Leser oder der Autor des Artikels und der nicht Ihrer Meinung ist, ist also ein charakterloses Subjekt? Den Begriff sollten Sie mir mal näher erläutern.
    Für mich sind es hier Menschen, die ihre unterschiedlichen Meinungen kund tun und keine Subjekte!
    Und Meinungen, die nicht der Ihren entsprechen sollen durch die taz-redaktion wegzensiert werden?
    Sie haben wirklich ein sehr merkwürdiges Verständnis von Meinungs- und Pressefreiheit!

  • 09.09.2009 19:24 Uhr

    von willy:

    @ Ohje
    "sondern auch noch den "Faschisten"-Begriff verharmlost. Einfach mal über Sprachgebrauch nachdenken und nicht inflationären Gebrauch von solchen Begriffen in eindeutig unpassenden Zusammenhängen machen..."

    Sie kennen aber schon die Definition und den Ursprung des Begriffes "Faschisten" im Wortsinn?

  • 08.09.2009 22:41 Uhr

    von willy:

    Der deutsche Militarismus feiert 64 Jahre nach Ende des 2. und 91 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges, beide durch Deutschland begonnen, wieder fröhliche Urständ.
    Sind die Opfer der beiden Weltkriege schon wieder vergessen? Scheinbar ja.
    Vom Staatspropagandasender ARD war gerade der Jubelkommentar zum Kriegerdenkmal bundesdeutscher Prägung zu vernehmen. Ich könnt kotz......

  • 08.09.2009 22:05 Uhr

    von Maria Müller:

    Wo ist das Ehrendenkmal für Polizisten die in ihrem Einsatz für unsere Sicherheit gestorben sind, wo ist das Ehrendenkmal für Feuerwehrleute die dabei gestorben sind als sie andere aus dem Feuer geholt haben, wo ist das Denkmal für Vergewaltigte oder das Denkmal für die Kollateralschäden welche von den Soldaten verursacht wurden ...

    Ansonsten sind die Soldaten die ich kenne nicht für das Vaterland dorthin gegangen sondern weil sie mehr Geld haben wollten. Manche auch weil sie der Lüge vom Helfen geglaubt haben und nicht verstanden haben dass es bei dem Krieg um Rache der US-Amerikaner nach dem 11. September und um das strategische Ziel Afghanistan geht. Menschlichkeit, Frauenrechte ... sorry aber der Journalistikstudent der seit eineinhalb Jahren unter der vom Westen eingesetzen Regierung wegen Recherchen darüber im Knast sitzt spricht genau so Bände wie dass es erst einmal einem Aufschrei in unserer Bevölkerung bedurfte bis die Kriegsteilnehmer sich heruntergelassen haben wegen der Gesetzesänderungen bezüglich Männern die ihre Frauen ungestraft vergewaltigen dürfen ein klein wenig zu intervenieren.

  • 08.09.2009 20:56 Uhr

    von Michael Schneider:

    Offensichtlich findet trotz der untenstehenden Ankündigung in der "taz" keine Überprüfung der Kommentare statt. Oder sollte der zuständige Redakteur ein genauso charakterloses Subjekt sein wie der Poster "Kart"?

    .................................................

    Anmerkung der Redaktion: Wir finden, dass die Bundeswehr solche Bezeichnungen aushalten muss. Trotzdem bitten wir um eine allgemeine Mäßigung des Tons im Forum.

  • 08.09.2009 20:32 Uhr

    von anderemeinung:

    Leider eine recht unsachliche Darstellung:

    "Der Jury gehörte unter anderem der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, an - kein Kunstexperte."

    "170 Kunsthistoriker kritisierten in einem offenen Brief, dass Mecks Entwurf ´Bildformeln des traditionellen Totenkults´ benutzt und mit Cella und Steinaltar den Soldatentod ´sakral überhöht´."

    Dass neben Kunstexperten auch jene in dieser "Jury" repräsentiert werden, an die mit diesem Ehrenmal gedacht werden soll erscheint doch sehr angebracht.
    Möglicherweise hat dies dazu geführt, dass die Form des Ehrenmals auch einen Bezug zu dieser Gruppe hat. Dieses Kriterium hatte nachvollziehbar Vorrang vor der Interpretation einer Gruppe von "Kunstexperten".

    "Warum soll die Republik nur Soldaten ehren, nicht aber Zivilisten, die bei Auslandseinsätzen sterben?"

    Leider beantwortet der Artikel diese Frage nicht mit der Tatsache, dass nicht nur an Soldaten, sondern auch an die zivilen Angehörigen der Bundeswehr, die seit Gründung der Bundeswehr in Ausübung ihrer Dienstpflichten für die Bundesrepublik Deutschland ums Leben kamen, gedacht wird.

    Aber immerhin scheint diese Darstellung ganz den Nerv qualifizierter Leser wie Herrn KARL getroffen zu haben.

  • 08.09.2009 17:40 Uhr

    von Mustapha Mond:

    @karl
    Die Bundeswehr als "Faschistenverein" zu bezeichnen ist lächerlich. Dazu erübrigt sich jeglicher Kommentar.
    Zu sagen, die gefallenen Soldaten hätten "bekommen, was sie verdient haben" ist jedoch abscheulich und kann so nicht unkommentiert stehen bleiben. Man kann über Auslandseinsätze und das Militär an sich geteilter Meinung sein, der Tod von Bundeswehr- angehörigen ist jedoch tragisch.
    Ihre Haltung ist selbstgerecht und moralisch verkommen.
    Denken Sie bitte genauer nach, bevor Sie Ihren Hass einfach so öffentlich absondern, auch wenn es anonym ist. Würden Sie sich nicht in der Anonymität des Internets verstecken, gehörten Sie angezeigt.

  • 08.09.2009 13:52 Uhr

    von Irgean:

    @Karl: Der, die, das!
    Pauschal alle Soldaten als Faschos darzustellen halte ich für ziemlich mies. Auch hier gilt: Es gibt solche und solche. Ein paar ewig Gestrige, aber die Mehrheit Dmeokraten. Deshalb meien freundliche Bitte: Denk nochmal drüber nach, ich beschimpfe ja auch nicht alle LINKE-Wähler als Kommis.

    Zum Inhalt:
    Es braucht einen Ort der Erinnerung, aber dieser kann es nicht sein. Mir graust es bei der Ästhetik und dem Ort des Baus. Zu groß und zu abseitig.
    Es sollte vor dem Bundestag stehen, wo über das Schicksal von Soldaten entschieden wird und sich bescheidener darstellen. Heldeverklärung ist in diesem Zusammenhang wirklich das letzte, was wiederbelebt werden muß.

  • 08.09.2009 13:05 Uhr

    von Ohje:

    Och Karl, wie kann man denn bitte nur so einen beschränkten Kommentar schreiben? Wie alt bist du? 16?
    Anders kann ich mir nicht mehr erklären, dass jmd die Bundeswehrsoldaten in ihrer Gesamtheit als "Faschos" beschimpft - was nicht nur ganz offensichtlich lächerlich ist, sondern auch noch den "Faschisten"-Begriff verharmlost. Einfach mal über Sprachgebrauch nachdenken und nicht inflationären Gebrauch von solchen Begriffen in eindeutig unpassenden Zusammenhängen machen...

    Im Übrigen: Zwar geht der Artikel gleich mehrfach auf die Lage des Bauwerks ein, erwähnt aber nicht ein einziges Mal, dass der Bendlerblock eine für Republikaner durchaus akzeptable Symbolik hat: Hier entstand die Planung für das Attentat auf Hitler vom 20. Juli '44, hier wurde Stauffenberg erschossen. Ist ja vielleicht kein ganz unwichtiges Detail, hmm? ^^

  • 08.09.2009 12:55 Uhr

    von Daniel Preissler:

    welche Faschisten meinen Sie?
    Die BUNDESwehr ist - auch, wenn sie natürlich die letzte Nachfolgearmee der Wehrmacht ist und einiges an Personal und Strukturen übernommen hat(te) - die Armee der Bundesrepublik, die ein demokratischer Staat ist.
    Das (an sich völlig verständliche und richtige) Polemisieren gegen rechte Armeen in bezug auf die Bundeswehr ist Unsinn und verhindert sachliche Debatten (die z.B. angesichts des Afghanistan-Einsatzes durchaus angebracht wären).
    Auch der grüne Vorschlag, ein Denkmal für bei Einsätzen zu Tode gekommene Soldaten und Zivilisten gleichermaßen zu errichten ist realitätsfern. Es geht hier um den Tod im Dienst, und den gibt (zumindest im selben Sinne) bei Zivilisten eben nicht. Ein separates Denkmal für bei Bundeswehreinsätzen gestorbenen Zivilisten wäre allerdings sicher eine gute Idee, um z.B. tatsächlich Mandatsträger ständig daran zu erinnern, dass es perfekt verlaufende militärische Einsätze nicht gibt und dass man Einsätze der Bundeswehr nicht leichtfertig fordert, befiehlt oder, haha: verteidigt.
    Grüße

  • 08.09.2009 12:22 Uhr

    von Katharina:

    Im August schaute ich mir die Bundeswehr-Website an und stieß auf eine Rubrik, wo die Zahl der getöteten Soldaten, die seit dem Bestehen der Bundeswehr ums Leben gekommen waren, angegeben wurde.

    Ich machte daraufhin den Verantwortlichen den Vorschlag, man möge doch, gerade angesichts unserer Vergangenheit, auch wenigstens die zivilen Opfer zählen und ihrer zu gedenken, wohlwissend, daß sie nicht immer einfach zu zählen sind.

    Leider wurde der Vorschlag abgeschlagen.

    Und noch eines: Wenn normal sein heißt, Krieg zu führen, dann möchte ich lieber in einem Land leben, das nicht normal ist.

  • 08.09.2009 12:06 Uhr

    von Axel Dörken:

    So, so.

    Damit wir ein Staat wie alle anderen sind.

    So nebenbei: Haben wir, wie alle anderen einen Friedensvertrag oder leben wir noch immer in einem besetzten Land?

    Wie wäre es mit ein wenig mehr Selbstbewusstsein? Wie wäre es mit: Vorbild für andere?
    Zu viel Ego und zu wenig Selbstbewusstsein waren schon immer der Feind von Respekt und Ehre.


    Zum Thema: Ich brauche eine friedensstiftende Armee. Dass das nicht auf die Bundeswehr zutrifft haben wir vor ein paar Tagen in Afghanistan erlebt. ANGRIFF!!!! - Und danach, ein Herr Jung, der sich auch gut in der DDR gemacht hätte oder im heutigen Russland machen würde. Leugnen was das Zeug hält, So lange wie möglich und danach so platt wie möglich eingestehen.

    Herr Jung, bitte, gehen Sie. Anderswo richten Sie, denke ich, viel weniger Schaden an.

    Liebe Grüße
    Axel Dörken

  • 08.09.2009 11:31 Uhr

    von Jas:

    Eine Frechheit, für so etwas Steuergelder auszugeben. Die Steuern kommen doch von den Menschen, von denen mehr als zwei Drittel gegen den Afghanistan Krieg sind und sich noch mehr Menschen für Zivil- statt Kriegsdienst entscheiden. Als ob das Volk den Bau eines solchen Schreckenbunkers der Arroganz der Kriegstreiber wollen würde.

    Hoffentlich wird dieser Propaganda-Tempel, der schon aussieht wie ein Bunker, regelmäßig mit Farbbeutteln verschönert..

  • 08.09.2009 11:25 Uhr

    von Martin:

    Es gibt keine Menschen erster und zweiter Klasse und somit auch keine Toten erster und zweiter Klasse. Macht man solch ein Ehrenmal, wo ist dann das Ehrenmal für getötete Polizisten, für verhungerte Kinder, für friedlich eingeschlafene 90-Jährige oder überdosierte Drogenabhängige?

  • 08.09.2009 11:17 Uhr

    von Felix:

    Ich denke mal, sowohl die Äußerungen Jungs, als auch die Konzeption des Ehrengebäudes drücken weniger das Verhältnis unserer Gesellschaft zur Bundeswehr, als eben die Erwartungen der Bundeswehrangehörigen selbst aus.

    Die Soldaten, so scheint mir, hören einerseits sehr gerne so lobende und unterstützende Worte von Jung und haben andererseits gerne ein Gedenkort. Vielleicht hilft es den Soldaten ja tatsächlich, wenn sie sehen, dass es einen Ort gibt, an dem die Namen ihrer toten Freunde in Ehren gehalten werden (auch wenn die LED-Projektion eine bescheuerte Idee ist).

    Da die Republik jetzt schon länger und wohl noch lange von der Bundeswehr verlangt, in Afghanistan zu kämpfen, müssen halt ein paar psychologische Tricks her, um diese Leute bei Laune zu halten. Wenn es klappt, kann man es ja machen.

    Ich würde hier auch davor warnen, das Gedenken an Menschen, die dort gestorben sind, völlig mit der Diskussion über den Sinn ihres Einsatzes gleichzusetzen.

  • 08.09.2009 09:49 Uhr

    von Karl:

    Der Faschistenverein? Warum brauchen die ein Ehrenmal? Welche Ehre? Die Faschos bekommen was sie wollten und verdient haben. Und dazu auch noch entlohnt werden... wozu dann das blöde Bauwerk?

  • 08.09.2009 09:42 Uhr

    von Ihr Namenobody 61:

    ein ehrenmal in einer gottverlassener strasse?steht der ort symbolisch für abseits?sowie gesellschaftlich die bundeswehr?. das ehrenmal, ich würde es lieber mahnmal nennen, müßte im eingang des bundestages errichtet worden sein, damit die volksvertreter jeden tag daran erinnert werden, das sie die soldaten durch ihre unsinnige politik ,in den tod geschickt haben. und bevor unsere soldaten/tinnen, irgendwo hinbeordert werden, wo sie nichts zusuchen haben(afg.tan),lieber überdenken, was ihnen alles zustoßen kann.deshalb das motto ´´ante parabellum``

  • 08.09.2009 09:20 Uhr

    von Faibel:

    ""Das Ehrenmal", sagt Franz Josef Jung, "steht für eine Bundeswehr, auf die wir stolz sein können." Es soll zeigen, dass die Bundeswehr eine normale Armee ist, Afghanistan ein normaler Einsatz."

    Eine ganz normale Aussage eines ganz normalen Kriegsministers - was soll er auch anderes sagen?

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