Krankheit hin oder her, die Kommunikationswissenschaftlerin und Anne-Will-Freundin Miriam Meckel hat alles unter Kontrolle. Diagnose: unheilbar.von Elisabeth Raether
Man braucht doch Mut um so ein Buch zu veröffentlichen! Warum soviel Neid und Negativität in den Kommentaren? Haben die Kommentatoren das Buch überhaupt gelesen? Es gibt viel Wertvolles im Buch, über Tod und Leben zum Beispiel.
19.03.2010 22:01 Uhr
von narzissmus-alarm:
Eine pfiffige Artikelüberschrift, die es gut auf den Punkt bringt! Aber der Artikel - habe ich ein anderes Buch gelesen als die Redakteurin? Das Buch besteht aus soviel seichter Oberflächlichkeit, Abgetrenntsein von den eigenen Gefühlen, Ablehnen von echter Eigenverantwortlichkeit - jaja, die böse kalte Gesellschaft hat die arme Miriam in den "Burnout" getrieben - und dieses Verstecken hinter einer angeblich intellektuellen Sprache. Frau Meckel sollte als Professorin im korrekten Umgang mit Fachbegriffen geübt sein, also nochmal zur Erinnerung: "Burnout" ist ein populärwissenschaftlicher Begriff. Die korrekte medizinisch-psychiatrische Diagnose lautet: Depression. Auch "tiefe körperliche Erschöpfung" ist keine offizielle Diagnose, sondern typisches Symptom bei Depressionen.
18.03.2010 00:52 Uhr
von ole:
Wie so oft, wär ja mal interessant, wer denn von den Aggro-Postern und -Posterinnnen das Buch gelesen hat und wer darüber hinaus mehr über Meckel weiß als dass er/sie irgendwie klischeemäßig was gehen ihre Art zu leben hat. Krankheit ist Krankheit. Kein Grund zur hochnäsigen Häme! Nen Burnout kriegen auch Studenten oder Krankenschwestern. Auch in der Affäre Hegemann war ja hier Hass pur zu lesen von zig Leuten, die weder das Buch noch das angeblich plagiierte Buch gelesen hatten noch gar die Akteure kennen. - Aber zum Selbstmord raten darf man trotzdem schon mal? Erstaunlich, dass dieser Quatsch hier überhaupt veröffentlicht wird - dient allein dazu, Hass zu schüren gegen irgendwelche imaginären "die da oben", gegen eine erfolgreiche und/oder eine lesbische Frau, gegen eine Frau überhaupt endlich mal?
17.03.2010 21:26 Uhr
von moz:
Mannomann, ich wusste gar nicht, dass sich der Sozialneid/Burnoutneid derart bei der taz und ihren Leserinnen zuhause fühlt. Hohe Rösser.
17.03.2010 20:59 Uhr
von U-we:
Bis vor kurzem reichte es noch wenn im Lebens-portfolio stand: Alter 30, Studium, 3 Fremdsprachen fließend incl. Chinesisch. 5 Auslandssemester, Promotion in Rekordzeit, nebenbei noch einen Ironman gefinisht. Jetzt kommt als Zusatzqualifikation eben noch Burn-Out hinzu. Vor lauter Bewunderung komme ich gar nicht mehr dazu mein eigenes Leben zu führen.
17.03.2010 13:54 Uhr
von 1Euroman:
Die arme MM nach kommunikativer Zuarbeit als Staatssekretärin und Pressesprecherin für den Obersklaventreib... ähh Ministerpräsidenten und späteren Superminister Clement in NRW und als Mitglied der (Neoliberalen Spiessbürgerverarschungs-)'Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft' hat sich Madame wahrscheinlich doch etwas zu oft, lediglich theoretisch, mit der (Zwangs)Arbeit anderer beschäftigt, so dass jetzt das, mit leichter aber gespaltener Zunge erlaberte und mit schmutzigem Geld von Sozialrassisten erkaufte, schlechte Gewissen körperlich sublimiert werden musste... Wir wissen nicht was der teure Onkel Doktor bei pseudo-burn-out empfiehlt, sicher aber ist, dass der Freitod solch einem schrecklichen Leiden ein jähes Ende setzt.
17.03.2010 13:35 Uhr
von Isabell :
Es kann immer schlimmer kommen. Ja, das stimmt wohl. Aber hier geht es um persönliches Erleben und eine mutige Darstellung einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung. Ob man das nun Burn Out oder Depression nennen mag. Wieso schreibt ihr alle anmaßend negativ. Stempel auf die olle Karrierefrau Meckel?? Ob Meckel Geld mit Buch und medialer Präsenz verdient, spielt doch keine Rolle. So lange jmd. mit etwas Geld verdient, das für die Gesellschaft eine Rolle spielt, aufklärt, persönlich beschreibt und nicht zu ihrer Verdummung beiträgt, finde ich das durchaus berechtigt.
17.03.2010 13:31 Uhr
von KarlaKolumna:
Das ist eigentlich nur total arm. Da war jemand krank und musste auf die Bremse treten, therapiert sich sogar selbst mit einem Buch - und hat doch nichts draus gelernt. Was hindert sie denn dran, Wurzeln zu schlagen, mit ihrer Lebensgefährtin in Berlin ein Häuschen im Grünen zu beziehen, von dort aus zu arbeiten? Da ist insgesamt neben dem ganzen Selsbtmitleid auch eine ungesunde Portion Narzißmus mit im Spiel, was Leuten, die nicht so privilegiert sind, sauer aufstoßen muss. Wenn das meine Freundin wäre, würde ich sie zur Ruhe zwingen. Aber Frau Will ist ja ebenso hyperaktiv/erfolgreich. Jedem Töpfchen sein Deckelchen.
17.03.2010 13:30 Uhr
von Alles-wird-Gut:
... "Kommunikations-Overflow" sucht sich als Opfer eine "Kommunikationswissenschaftlerin" ... das ist ja wirklich mal witzig ... am eigenen Ast gesägt ? ... was wird denn nun von uns (kommunikationswissenschaftlich gesehen) verlangt ? Mitleid ? Schadenfreude ? ... bitte starten sie eine Umfrage ! ... damit die K.-wissenschaftler weiterhin ihr Hamsterrad betreiben können ...
17.03.2010 13:25 Uhr
von Alles-wird-Gut:
... "Kommunikations-Overflow" sucht sich als Opfer eine "Kommunikationswissenschaftlerin" ... das ist ja wirklich mal witzig ... am eigenen Ast gesägt ? ... was wird denn nun von uns (kommunikationswissenschaftlich gesehen) verlangt ? Mitleid ? Schadenfreude ? ... bitte starten sie eine Umfrage ! ... damit die K.-wissenschaftler weiterhin ihr Hamsterrad betreiben können ...
17.03.2010 13:07 Uhr
von Scaglione, Angela:
Scheint wohl ein Treffen der Oberfrustierten hier versammelt zu sein ... mehr Respekt ... silenzio ... Augenzeugin berichtet engagiert ... gut so ...aum
17.03.2010 11:27 Uhr
von von wegen:
Tolle Krankheit, will ich auch haben! Wo kann man die kriegen?
17.03.2010 10:25 Uhr
von hessebub:
Über dieses neoliberale "Schuld ist immer das Individuum" Werk zu berichten, sollte man lieber irgend einem FDP-nahen Käseblättchen überlassen.
17.03.2010 09:40 Uhr
von Tobias:
Burn-Out ist Burn-Out ist Burn-Out. Denn das ist das gemeine an Krankheiten, die sind mit einem Mal nicht anders, bloß weil man scheinbar ach so weichgepolstert in akademischen Welten lebt statt hartgebettet in Hartz IV. Krankheit ist Krankheit. Mit Geld oder Talkshow Auftritten kann man sich da nicht rauskaufen. Und auch Erfolg ist kein Heilmittel - man erinnere sich an Robert Enke. Man kann sie natürlich auch nicht durch die Härten des Lebens veredeln bzw. zu einer "echten", also wirklich ernst zu nehmenden Krankheit machen. Jedwede Häme scheint mir entsprechend fehl am Platz. Und: Ob und wie Frau Meckel nun durch das Buch bereits wieder in ihrem Krankheitsmuster gefangen ist, ich kann das nicht beurteilen. Das kann nur sie selbst.
16.03.2010 18:28 Uhr
von Fraumeier:
@HerrMüller Wie wahr, wie wahr, werter Herr Müller! Da wünsche ich uns und all den Ertrinkenden viel Kraft und Mut die Planke loszulassen und im selbsgezimmerten Sarg gegen den Strom zu schwimmen.
16.03.2010 18:09 Uhr
von Wolf:
Beth,
schade das wir hier nur einen Buchvermarktungsversuch lesen (können)! Allen Frauen/Herren Müller´s: Das kann ich gut nachvollziehen! Mich hat mal "jemand" in einem solchen Zusammenhang gefragt, was würden sie tun, wenn sie nur noch 10 Jahre zu leben hätten? Mit der Beantwortung bin ich noch beschäftigt ...
@ Fraumeier: allen ist jedoch gleich, ob Unterschicht oder "Elite", dass sie ihr Alltagsleben so leben wie Ertrinkende, die um eine Planke im Wasser kämpfen. Die wahre Herausforderung ist, loslassen zu können und es zu schaffen, das wirklich Wichtige nicht aus den Augen zu verlieren, während man probiert sich selbst zu fördern und aufzubauen und "wichtig" und "nützlich" zu erhalten und/oder eine Familie durchzubringen. Für viele leute bedeutet das u.a., damit aufzuhören sich nur über die Arbeit oder sonstwas zu definieren. Es klingt vielleicht komisch aber für mich ist die beste Methode, "sich in den eigenen Sarg" zu legen und von dort aus das jetzige Leben zu betrachten: aus dieser Perspektive wird einem nämlich schnell klar, worauf es wirklich ankommt.
16.03.2010 16:27 Uhr
von Fried:
Kampfansage dem Euphemismus:
Es gibt keine eigenständige psychische Störung Namens "Burn-out-Syndrom".
Das ist einfach nur ein schöneres Wort für Depression.
Aber wer will schon als depressiv gelten? ...dann doch lieber als überarbeitet und ausgelaugt, gelle?
16.03.2010 16:14 Uhr
von hto:
Plattformen der Konfusion in Überproduktion von systemrationalem Kommunikationsmüll - Ja, das Buch ist so überflüssig wie euer Bericht darüber.
"Alles unter Kontrolle", oder die dahinter stehende "Philosophie": "Im Keller brennt noch Licht, aber ich habe es schon aus gemacht."
16.03.2010 15:44 Uhr
von Mac-Lennox:
Ich glaube Mitleid ist bei dieser Frau nicht angebracht, da sie geradezu diesem Burn-out-Syndrom hinterherrennt. Und außerdem verdient sie mit dem Buch doch wieder gutes Geld, dass sie in weiteren Stress (Flugmeilen, Konferenzen, Tagungen) investieren kann. Meiner Meinung nach ist das ihr Lebensglück. Somit gönne ich es ihr.
16.03.2010 15:34 Uhr
von Konni:
Ja klar, sie gibt ein Interviev nach dem anderen zu Ihrem Buch; sitzt damit in sämtlich Sendungen, die es gibt und auch in allen möglichen Zeitungen erklärt sie sich, etc. ... Burn-out???? Man kann gut damit Geld verdienen im Moment und schön schreiben viele ein Buch darüber ...
16.03.2010 15:14 Uhr
von tom:
Sonst noch irgendwelche Problemchen. Who the f.. ist Miriam Meckel.
16.03.2010 15:05 Uhr
von Fraumeier:
Aalglatter, neoliberaler Edelburnout--Frau M. sicher aufgefangen im Netz mit doppelten Boden wahrscheinlich in einer schicken Privatklinik. Fünf Wochen ein wenig SMS-Askese, ein wenig Gruppentherapie, ein schnelles(wie und was sonst)Buch geschrieben für den Ego-Boost und Zack weiter gehts--wenngleich zwei bis drei Termine entschleunigt. Ich will den Burnout keineswegs verniedlichen--jedoch kann's schlimmer kommen wenn man nicht zur Elite gehört und wirklich kämpfen muss beim Drahtseilakt zwischen Pausieren und Durchatmen und dennoch wieder laufen(und Geld verdienen) müssen wie geschmiert im täglichen Hamsterrad des Lebens.
Leserkommentare
21.03.2010 18:25 Uhr
von Stende:
Man braucht doch Mut um so ein Buch zu veröffentlichen! Warum soviel Neid und Negativität in den Kommentaren? Haben die Kommentatoren das Buch überhaupt gelesen? Es gibt viel Wertvolles im Buch, über Tod und Leben zum Beispiel.
19.03.2010 22:01 Uhr
von narzissmus-alarm:
Eine pfiffige Artikelüberschrift, die es gut auf den Punkt bringt! Aber der Artikel - habe ich ein anderes Buch gelesen als die Redakteurin? Das Buch besteht aus soviel seichter Oberflächlichkeit, Abgetrenntsein von den eigenen Gefühlen, Ablehnen von echter Eigenverantwortlichkeit - jaja, die böse kalte Gesellschaft hat die arme Miriam in den "Burnout" getrieben - und dieses Verstecken hinter einer angeblich intellektuellen Sprache. Frau Meckel sollte als Professorin im korrekten Umgang mit Fachbegriffen geübt sein, also nochmal zur Erinnerung: "Burnout" ist ein populärwissenschaftlicher Begriff. Die korrekte medizinisch-psychiatrische Diagnose lautet: Depression. Auch "tiefe körperliche Erschöpfung" ist keine offizielle Diagnose, sondern typisches Symptom bei Depressionen.
18.03.2010 00:52 Uhr
von ole:
Wie so oft, wär ja mal interessant, wer denn von den Aggro-Postern und -Posterinnnen das Buch gelesen hat und wer darüber hinaus mehr über Meckel weiß als dass er/sie irgendwie klischeemäßig was gehen ihre Art zu leben hat. Krankheit ist Krankheit. Kein Grund zur hochnäsigen Häme! Nen Burnout kriegen auch Studenten oder Krankenschwestern.
Auch in der Affäre Hegemann war ja hier Hass pur zu lesen von zig Leuten, die weder das Buch noch das angeblich plagiierte Buch gelesen hatten noch gar die Akteure kennen.
- Aber zum Selbstmord raten darf man trotzdem schon mal?
Erstaunlich, dass dieser Quatsch hier überhaupt veröffentlicht wird - dient allein dazu, Hass zu schüren gegen irgendwelche imaginären "die da oben", gegen eine erfolgreiche und/oder eine lesbische Frau, gegen eine Frau überhaupt endlich mal?
17.03.2010 21:26 Uhr
von moz:
Mannomann, ich wusste gar nicht, dass sich der Sozialneid/Burnoutneid derart bei der taz und ihren Leserinnen zuhause fühlt. Hohe Rösser.
17.03.2010 20:59 Uhr
von U-we:
Bis vor kurzem reichte es noch wenn im Lebens-portfolio
stand: Alter 30, Studium, 3 Fremdsprachen fließend incl. Chinesisch. 5 Auslandssemester, Promotion in Rekordzeit, nebenbei noch einen Ironman gefinisht.
Jetzt kommt als Zusatzqualifikation eben noch Burn-Out hinzu.
Vor lauter Bewunderung komme ich gar nicht mehr dazu mein eigenes Leben zu führen.
17.03.2010 13:54 Uhr
von 1Euroman:
Die arme MM
nach kommunikativer Zuarbeit als Staatssekretärin und Pressesprecherin für den Obersklaventreib... ähh Ministerpräsidenten und späteren Superminister Clement in NRW und als Mitglied der (Neoliberalen Spiessbürgerverarschungs-)'Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft' hat sich Madame wahrscheinlich doch etwas zu oft, lediglich theoretisch, mit der (Zwangs)Arbeit anderer beschäftigt, so dass jetzt das, mit leichter aber gespaltener Zunge erlaberte und mit schmutzigem Geld von Sozialrassisten erkaufte, schlechte Gewissen körperlich sublimiert werden musste...
Wir wissen nicht was der teure Onkel Doktor bei pseudo-burn-out empfiehlt, sicher aber ist, dass der Freitod solch einem schrecklichen Leiden ein jähes Ende setzt.
17.03.2010 13:35 Uhr
von Isabell :
Es kann immer schlimmer kommen. Ja, das stimmt wohl. Aber hier geht es um persönliches Erleben und eine mutige Darstellung einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung. Ob man das nun Burn Out oder Depression nennen mag. Wieso schreibt ihr alle anmaßend negativ. Stempel auf die olle Karrierefrau Meckel?? Ob Meckel Geld mit Buch und medialer Präsenz verdient, spielt doch keine Rolle. So lange jmd. mit etwas Geld verdient, das für die Gesellschaft eine Rolle spielt, aufklärt, persönlich beschreibt und nicht zu ihrer Verdummung beiträgt, finde ich das durchaus berechtigt.
17.03.2010 13:31 Uhr
von KarlaKolumna:
Das ist eigentlich nur total arm. Da war jemand krank und musste auf die Bremse treten, therapiert sich sogar selbst mit einem Buch - und hat doch nichts draus gelernt.
Was hindert sie denn dran, Wurzeln zu schlagen, mit ihrer Lebensgefährtin in Berlin ein Häuschen im Grünen zu beziehen, von dort aus zu arbeiten? Da ist insgesamt neben dem ganzen Selsbtmitleid auch eine ungesunde Portion Narzißmus mit im Spiel, was Leuten, die nicht so privilegiert sind, sauer aufstoßen muss.
Wenn das meine Freundin wäre, würde ich sie zur Ruhe zwingen. Aber Frau Will ist ja ebenso hyperaktiv/erfolgreich. Jedem Töpfchen sein Deckelchen.
17.03.2010 13:30 Uhr
von Alles-wird-Gut:
... "Kommunikations-Overflow" sucht sich als Opfer eine "Kommunikationswissenschaftlerin" ... das ist ja wirklich mal witzig ... am eigenen Ast gesägt ? ... was wird denn nun von uns (kommunikationswissenschaftlich gesehen) verlangt ? Mitleid ? Schadenfreude ? ... bitte starten sie eine Umfrage ! ... damit die K.-wissenschaftler weiterhin ihr Hamsterrad betreiben können ...
17.03.2010 13:25 Uhr
von Alles-wird-Gut:
... "Kommunikations-Overflow" sucht sich als Opfer eine "Kommunikationswissenschaftlerin" ... das ist ja wirklich mal witzig ... am eigenen Ast gesägt ? ... was wird denn nun von uns (kommunikationswissenschaftlich gesehen) verlangt ? Mitleid ? Schadenfreude ? ... bitte starten sie eine Umfrage ! ... damit die K.-wissenschaftler weiterhin ihr Hamsterrad betreiben können ...
17.03.2010 13:07 Uhr
von Scaglione, Angela:
Scheint wohl ein Treffen der Oberfrustierten hier versammelt zu sein ... mehr Respekt ... silenzio ...
Augenzeugin berichtet engagiert ... gut so ...aum
17.03.2010 11:27 Uhr
von von wegen:
Tolle Krankheit, will ich auch haben! Wo kann man die kriegen?
17.03.2010 10:25 Uhr
von hessebub:
Über dieses neoliberale "Schuld ist immer das Individuum" Werk zu berichten, sollte man lieber irgend einem FDP-nahen Käseblättchen überlassen.
17.03.2010 09:40 Uhr
von Tobias:
Burn-Out ist Burn-Out ist Burn-Out. Denn das ist das gemeine an Krankheiten, die sind mit einem Mal nicht anders, bloß weil man scheinbar ach so weichgepolstert in akademischen Welten lebt statt hartgebettet in Hartz IV. Krankheit ist Krankheit. Mit Geld oder Talkshow Auftritten kann man sich da nicht rauskaufen. Und auch Erfolg ist kein Heilmittel - man erinnere sich an Robert Enke. Man kann sie natürlich auch nicht durch die Härten des Lebens veredeln bzw. zu einer "echten", also wirklich ernst zu nehmenden Krankheit machen. Jedwede Häme scheint mir entsprechend fehl am Platz. Und: Ob und wie Frau Meckel nun durch das Buch bereits wieder in ihrem Krankheitsmuster gefangen ist, ich kann das nicht beurteilen. Das kann nur sie selbst.
16.03.2010 18:28 Uhr
von Fraumeier:
@HerrMüller
Wie wahr, wie wahr, werter Herr Müller!
Da wünsche ich uns und all den Ertrinkenden viel Kraft und Mut die Planke loszulassen und im selbsgezimmerten Sarg gegen den Strom zu schwimmen.
16.03.2010 18:09 Uhr
von Wolf:
Beth,
schade das wir hier nur einen Buchvermarktungsversuch lesen (können)! Allen Frauen/Herren Müller´s: Das kann ich gut nachvollziehen! Mich hat mal "jemand" in einem solchen Zusammenhang gefragt, was würden sie tun, wenn sie nur noch 10 Jahre zu leben hätten? Mit der Beantwortung bin ich noch beschäftigt ...
16.03.2010 17:54 Uhr
von wolfgang:
Unbedingt lesenswert: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/es_muss_nicht_immer_krebs_sein/
16.03.2010 17:07 Uhr
von HerrMüller:
@ Fraumeier: allen ist jedoch gleich, ob Unterschicht oder "Elite", dass sie ihr Alltagsleben so leben wie Ertrinkende, die um eine Planke im Wasser kämpfen. Die wahre Herausforderung ist, loslassen zu können und es zu schaffen, das wirklich Wichtige nicht aus den Augen zu verlieren, während man probiert sich selbst zu fördern und aufzubauen und "wichtig" und "nützlich" zu erhalten und/oder eine Familie durchzubringen. Für viele leute bedeutet das u.a., damit aufzuhören sich nur über die Arbeit oder sonstwas zu definieren. Es klingt vielleicht komisch aber für mich ist die beste Methode, "sich in den eigenen Sarg" zu legen und von dort aus das jetzige Leben zu betrachten: aus dieser Perspektive wird einem nämlich schnell klar, worauf es wirklich ankommt.
16.03.2010 16:27 Uhr
von Fried:
Kampfansage dem Euphemismus:
Es gibt keine eigenständige psychische Störung Namens "Burn-out-Syndrom".
Das ist einfach nur ein schöneres Wort für Depression.
Aber wer will schon als depressiv gelten? ...dann doch lieber als überarbeitet und ausgelaugt, gelle?
16.03.2010 16:14 Uhr
von hto:
Plattformen der Konfusion in Überproduktion von systemrationalem Kommunikationsmüll - Ja, das Buch ist so überflüssig wie euer Bericht darüber.
"Alles unter Kontrolle", oder die dahinter stehende "Philosophie": "Im Keller brennt noch Licht, aber ich habe es schon aus gemacht."
16.03.2010 15:44 Uhr
von Mac-Lennox:
Ich glaube Mitleid ist bei dieser Frau nicht angebracht, da sie geradezu diesem Burn-out-Syndrom hinterherrennt. Und außerdem verdient sie mit dem Buch doch wieder gutes Geld, dass sie in weiteren Stress (Flugmeilen, Konferenzen, Tagungen) investieren kann. Meiner Meinung nach ist das ihr Lebensglück. Somit gönne ich es ihr.
16.03.2010 15:34 Uhr
von Konni:
Ja klar, sie gibt ein Interviev nach dem anderen zu Ihrem Buch; sitzt damit in sämtlich Sendungen, die es gibt und auch in allen möglichen Zeitungen erklärt sie sich, etc. ... Burn-out???? Man kann gut damit Geld verdienen im Moment und schön schreiben viele ein Buch darüber ...
16.03.2010 15:14 Uhr
von tom:
Sonst noch irgendwelche Problemchen.
Who the f.. ist Miriam Meckel.
16.03.2010 15:05 Uhr
von Fraumeier:
Aalglatter, neoliberaler Edelburnout--Frau M. sicher aufgefangen im Netz mit doppelten Boden wahrscheinlich in einer schicken Privatklinik. Fünf Wochen ein wenig SMS-Askese, ein wenig Gruppentherapie, ein schnelles(wie und was sonst)Buch geschrieben für den Ego-Boost und Zack weiter gehts--wenngleich zwei bis drei Termine entschleunigt.
Ich will den Burnout keineswegs verniedlichen--jedoch kann's schlimmer kommen wenn man nicht zur Elite gehört und wirklich kämpfen muss beim Drahtseilakt zwischen Pausieren und Durchatmen und dennoch wieder laufen(und Geld verdienen) müssen wie geschmiert im täglichen Hamsterrad des Lebens.