• 09.02.2009

Neuer Wirtschaftsminister nominiert

Opposition spottet über "Clownerie"

Mitten in einer ökonomischen Krise einen Außenpolitiker zum Wirtschaftsminister machen? Die CSU handele verantwortungslos, kritisieren Grüne und FDP in seltener Einigkeit.

  • 04.04.2011 19:05 Uhr

    von Peter Kierspel:

    Seehofer begründete die Guttenberg-Wahl mit dessen "beneidenswertem Auftreten" und seinem "fließenden Englisch". Demnach wäre "Minister für beneidenswertes Auftreten" das passende Ressort im Kabinett Merkel.

  • 04.04.2011 19:05 Uhr

    von manfred (57):

    Ich finde es schon seltsam, daß Bundesminister jetzt in München gekürt werden und nicht mehr in Berlin. Wird da bereits kräftig an Merkels Stuhl gesägt? Wenn sich Frau Merkel das bieten läßt, ist sie nur noch eine Witzfigur.

  • 04.04.2011 19:05 Uhr

    von Franz Josef Neffe:

    G-Telegramm:
    Glos gestern Gelegenheit genutzt: gekündigt. Geht gerne. Gute Gründe! Genug gehabt. -
    Guttenberg gerade greifbar. Günstige Gelegenheit! Gleich Glück gemacht! Generalsekretär gelassen, Größeres geworden! -
    Guter Generalsekretär gesucht. Gleichfalls gleich gefunden! -
    Ganze Geschichte glimpflich gelaufen, glaubt ganze geschreckte Gesellschaft gerne. Gründlich geirrt! Gemütlich grüßt
    Franz Josef Neffe

  • 11.02.2011 17:49 Uhr

    von Franz Josef Neffe:

    G-Telegramm:
    Glos gestern Gelegenheit genutzt: gekündigt. Geht gerne. Gute Gründe! Genug gehabt. -
    Guttenberg gerade greifbar. Günstige Gelegenheit! Gleich Glück gemacht! Generalsekretär gelassen, Größeres geworden! -
    Guter Generalsekretär gesucht. Gleichfalls gleich gefunden! -
    Ganze Geschichte glimpflich gelaufen, glaubt ganze geschreckte Gesellschaft gerne. Gründlich geirrt! Gemütlich grüßt
    Franz Josef Neffe

  • 09.02.2009 19:33 Uhr

    von purzel:

    Lasst den Mann doch erst einmal anfangen, bevor ihr ihn runterschreibt. Was ich bisher von ihm im Fernsehen gesehen habe, hat bei mir keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Der wirkt auf jeden Fall sehr souverän.

  • 09.02.2009 18:38 Uhr

    von Peter Kierspel:

    Seehofer begründete die Guttenberg-Wahl mit dessen "beneidenswertem Auftreten" und seinem "fließenden Englisch". Demnach wäre "Minister für beneidenswertes Auftreten" das passende Ressort im Kabinett Merkel.

  • 09.02.2009 17:01 Uhr

    von wolfgang Mayer:

    mit tiefer enttäuschung nehme ich zur kenntnis, dass ausschließlich parteiproporz und machtpolitik für die gestaltung der bundesrepublik zuständig sind. mein vorschlag: lasst uns endlich eine diskussion führen, die politikstrukturen demokratischer machen können.

  • 09.02.2009 16:42 Uhr

    von heiribido:

    Mit Verlaub: Heute steht in der taz, wer vor Glos Wirtschaftsminister war. Dürfte ich um einen Hinweis bitten, wer von diesen Herrschaften als akzeptabel bezeichnet werden könnte? Ich weiß, Erhard hat einfach mal so laufen lassen, was auf ihn zugekommen ist, und würde dafür über den schwarzen Klee gelobt. Was er wirklich (nicht) konnte, wurde umgehend klar, als er gefordert wurde. Denn als Kanzler hat er bekanntlich kläglich versagt. Das ging bzw. geht Glos nicht anders.

  • 09.02.2009 16:30 Uhr

    von Nachklang:

    Müller oder Edelmann. Nur kein Wirtschaftsfachmann darf es sein. Es ist völlig egal, wie die Politikerkaste diese Situation kommentiert. Sie hat sich total blamiert und als unfähig erwiesen, diese Republik ordnungsgemäß und bestmöglich zu regieren. Es ist eine Schande, dass ein Proporz- und Verlegenheitskandidat durch einen bayerischen Ministerpräsidenten zum deutschen Wirtschaftsminister gekürt wird - und das in der angeblich schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Wo ist der Anstand des Gekürten, auf dieses Amt zu verzichten. Wie kann er in seinem Amtseid der Bundesrepublik Treue schwören, wenn er doch nur dazu dient, dem Filz und Klüngel der CSU einen Namen zu geben? So wird der Wähler entmachtet und die Demokratie mit Füßen getreten. Da bleibt nur noch blankes Entsetzen.

  • 09.02.2009 16:18 Uhr

    von Raymond:

    Spiegel Online bzw. ein Videobericht eben dieser Seite wusste dem Herrn von und zu Guttenberg eine Qualifikation für das Amt in der Hinsicht zu attestieren, als dass er ja geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens sei.

  • 09.02.2009 16:11 Uhr

    von manfred (57):

    Ich finde es schon seltsam, daß Bundesminister jetzt in München gekürt werden und nicht mehr in Berlin. Wird da bereits kräftig an Merkels Stuhl gesägt? Wenn sich Frau Merkel das bieten läßt, ist sie nur noch eine Witzfigur.

  • 09.02.2009 15:40 Uhr

    von GonZoo:

    Der Mann, dem die Wirtschaft vertraut...

    So eine Krise ist doch der perfekte Moment, um einen dauergrinsenden Schönwetterkapitän zum Wirtschaftsminister zu machen, der besser als quotenadliger Laiendarsteller in einer Arztserie im ZDF-Rentner-Spartenkanal aufgehoben wäre.
    Titelvorschlag: "Professor Guttenberg, der Mann, dem die Frauen vertrauen."
    Handlung: eine inkompetente Null wird dank CSU-Mitgliedsausweis, reicher Eltern und Adelstitel damit betraut, den senilen Altprofessor einer gynäkologischen Klinik am Wörthersee mit den Mitteln des Schmierentheaters den Patienten vorzugaukeln. Schon beim Casting überzeugt Guttenberg, weil er weder Ahnung hat, die die Sponsoren der Klinik stören könnte, noch genug Rückgrat, um sich für die Mißstände zu interessieren. Außerdem sind seine Mundwinkel exakt an der richtigen Stelle festgetackert, um ein selbstzufriedenes Chefarztgrinsen zu imitieren.

  • 09.02.2009 14:34 Uhr

    von Franz Josef Neffe:

    G-Telegramm:
    Glos gestern Gelegenheit genutzt: gekündigt. Geht gerne. Gute Gründe! Genug gehabt. -
    Guttenberg gerade greifbar. Günstige Gelegenheit! Gleich Glück gemacht! Generalsekretär gelassen, Größeres geworden! -
    Guter Generalsekretär gesucht. Gleichfalls gleich gefunden! -
    Ganze Geschichte glimpflich gelaufen, glaubt ganze geschreckte Gesellschaft gerne. Gründlich geirrt! Gemütlich grüßt
    Franz Josef Neffe

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder