• 16.09.2008

Neuer Streit um alte Bäume

Landwehrkanal entzweit Bürger

Teile der Bürgerinitiative "Bäume am Landwehrkanal" verlassen die Mediationsgespräche um die Zukunft der Wasserstraße. Die anderen Beteiligten sind entsetzt und sehen die Mediation in Gefahr.von Hannes Vollmuth

  • 17.09.2008 21:00 Uhr

    von Oliver Ginsberg:

    Eine ehemalige Bürgervertreterin bewirbt sich mittlerweile als Architektin um einen Auftrag beim WSA. Dass diese Person weiterhin am Mediationsverfahren teilnehmen möchte hat nichts aber auch gar nichts mit der Bürgerinitiative zu tun. Frau Fortwengel hat sich schon vor Monaten von der Bürgerinitiative distanziert, als diese Forderungen formulierte, die (zu Recht, wie sich immer mehr bestätigt) über den reinen Baumschutz hinausgingen. Auch sie kann nicht als Teil der Bürgerinitiative betrachtet werden. Bleiben noch drei weitere sogenannte Anwohnervertreter, die von den Mediatoren selbst freihändig als Bürgervertreter ausgewählt wurden.

    Alle Mitglieder der Bürgerinitiative, die sich kontinuierlich für eine breite Diskussion um die Zukunft des Landwehrklanals einsetzten und dazu zuletzt die Paddelparade und Podiumsdiskussion am Landwehrkanal initiierten, haben geschlossen das Mediationsforum verlassen. Von einer plötzlichen Spaltung der Bürgerinitiative kann also gar keine Rede sein. Eine klare Trennung von Menschen, denen mehr an Profilierung und persönlichen wirtschaftlichen Interessen gelegen war, als an einer qualifizierten Diskussion um die Zukunft des Kanals war allerdings dringend geboten.

    Was die sogenannten Erfolge der Mediation anbelangt: Die Betonquader waren unnötig (q.e.d.)und baumschädlich (q.e.d.). Das festzustellen hätte es keiner 12-monatigen Mediation bedurft, sondern einer systematischen und gründlichen Sicherheitsanalyse. Dass Frau Kleimeier versucht, ihre eigene technische Lösung zu verkaufen - ohne vorherige Klärung der Sanierungsziele, ohne breite Ausschreibung einer Planungsleistung und selbst ohne, dass sie darin einen Interessenskonflikt mit der Bürgerinitiative entdecken mag, kann schwerlich als Erfolg der Mediation bezeichnet werden

  • 17.09.2008 20:57 Uhr

    von Oliver Ginsberg:

    Eine ehemalige Bürgervertreterin bewirbt sich mittlerweile als Architektin um einen Auftrag beim WSA. Dass diese Person weiterhin am Mediationsverfahren teilnehmen möchte hat nichts aber auch gar nichts mit der Bürgerinitiative zu tun. Frau Fortwengel hat sich schon vor Monaten von der Bürgerinitiative distanziert, als diese Forderungen formulierte, die (zu Recht, wie sich immer mehr bestätigt) über den reinen Baumschutz hinausgingen. Auch sie kann nicht als Teil der Bürgerinitiative betrachtet werden. Bleiben noch drei weitere sogenannte Anwohnervertreter, die von den Mediatoren selbst freihändig als Bürgervertreter ausgewählt wurden.

    Alle Mitglieder der Bürgerinitiative, die sich kontinuierlich für eine breite Diskussion um die Zukunft des Landwehrklanals einsetzten und dazu zuletzt die Paddelparade und Podiumsdiskussion am Landwehrkanal initiierten, haben geschlossen das Mediationsforum verlassen. Von einer plötzlichen Spaltung der Bürgerinitiative kann also gar keine Rede sein. Eine klare Trennung von Menschen, denen mehr an Profilierung und persönlichen wirtschaftlichen Interessen gelegen war, als an einer qualifizierten Diskussion um die Zukunft des Kanals war allerdings dringend geboten.

    Was die sogenannten Erfolge der Mediation anbelangt: Die Betonquader waren unnötig (q.e.d.)und baumschädlich (q.e.d.). Das festzustellen hätte es keiner 12-monatigen Mediation bedurft, sondern einer systematischen und gründlichen Sicherheitsanalyse. Dass Frau Kleimeier versucht, ihre eigene technische Lösung zu verkaufen - ohne vorherige Klärung der Sanierungsziele, ohne breite Ausschreibung einer Planungsleistung und selbst ohne, dass sie darin einen Interessenskonflikt mit der Bürgerinitiative entdecken mag, kann schwerlich als Erfolg der Mediation bezeichnet werden

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