• 21.07.2008

Neue Steuerregelung für Tagesmütter

Noch weniger Verdienst

Ab 2009 müssen Tagesmütter mehr Steuern zahlen - und sich versichern. Viele wollen deswegen ihren Beruf aufgeben. Das macht Ministerin von der Leyen einen Strich durch die Rechnung.von Nicole Janz

  • 04.04.2011 19:02 Uhr

    von Sonja Keuthen:

    Ich bin seit 7 Jahren Tagesmutter und für mich ist ab 2009 Schluss!!! Ganz ehrlich-- wir arbeiten doch nicht nur aus Nächstenliebe - wir wollen auch Geld verdienen. Ab nächstem Jahr lohnt es sich nicht mehr als TAgesmutter zu arbeiten - ich zahle drauf. Jetzt versuche ich in meinen alten Job zurück zu kommen oder arbeite eher im Supermarkt und fülle Regale auf. Für 400 Euro im Monat die ich auch tatsächlich komplett behalten darf!!!
    Schade das es so weit kommen musste!!!

  • 04.04.2011 18:59 Uhr

    von yvonne von helms:

    ich bin ein neuankommling in der tagespflege und arbeite als tagesmutter, ich habe jetzt schon angst was auf mich zukommt. ich liebe die arbeit mit kindern und da ich selber welche habe war es mein wunsch mich beruflich in die richtung zu bewegen. es kann nicht sein das nicht gesehen wird das es ohne tagesmütter/väter garnicht geht da jetzt schon alle krippenplätze belegt sind und mit einer warteschlange verseht ist. ohne uns ist es denn eltern doch garnicht möglich arbeiten zugehen uns so sind wären sie dann gezwungen weiterhin vom staat zuleben. wir sind keine unterschicht über die man sich zuletzt gedanken macht, wir sind ein wichtiger bestandteil für das achso"kinderfreundliche Deutschland".

  • 04.04.2011 18:59 Uhr

    von manfred:

    ich als Tagesvater habe aus dieser Misere für mich folgenden Schluss gezogen. Ich nehme nur noch private Kinder. Da kann ich den Stundenlohn anpassen. Vom JA geht nichts mehr. Mit den JAsätzen bleibt mir gerade mal 1 € übrig. Die Eltern können meist nicht zuzahlen. Und die Leistungen als Pflegeeltern kann mann ja auch nicht runterfahren.

  • 04.04.2011 18:55 Uhr

    von Rolf Müller (Redaktion laufstall.de):

    Ich freue mich, dass in diesem Artikel endlich mal die Probleme, die bald auf die meisten Tagespflegepersonen und somit auch auf die Eltern zukommen werden, aufgegriffen wurden. Vor lauter Kita- und Krippen-Finanzierungsdiskussionen ging leider völlig unter, dass die Regierung in Begriff ist, eine traditionelle Betreuungsform, die in den letzten Jahren erheblich aufgewertet wurde und bereits eine Vielzahl von Betreuungsplätzen vorweisen kann, zu vernichten. Mit den geplanten Neuregelungen wird die Tagespflege wieder zum Ehrenamt degradiert, dem nur noch Ehefrauen von Männern mit sicherem Einkommen nachgehen können. Und das, wo die Regierung doch eigentlich auch die Tagespflege massiv ausbauen wollte. Mir scheint, dass da gewaltig etwas schief läuft.

  • 04.04.2011 18:54 Uhr

    von Thomas Albrecht:

    Ich kann's nicht mehr hören: nur weil die Bezirksämter nicht angemessen Knete in die Hand nehmen wollen, soll eine der hunderttausend Steuerspezialregeln weiter gelten? Dabei ist es ganz einfach: die Tagesmütter sind teilberufstätig. Dabei nehmen sie zwei überkommende Sonderregelungen des Steuersystems (Ehegattensplitting) und der Sozialversicherung (kostenlose Mitversicherung von Ehegatten) in Anspruch.
    Beides wird von den Konservativen als Stütze der Ehe am Leben erhalten.
    Weg damit und her mit diesem Geld für die Kinder! Und zwar nicht auf diesen Umwegen, sondern direkt: als höherer Zuschuss der öffentlichen Hand zur Kinderbetreuung!

  • 11.02.2011 17:49 Uhr

    von Sonja Keuthen:

    Ich bin seit 7 Jahren Tagesmutter und für mich ist ab 2009 Schluss!!! Ganz ehrlich-- wir arbeiten doch nicht nur aus Nächstenliebe - wir wollen auch Geld verdienen. Ab nächstem Jahr lohnt es sich nicht mehr als TAgesmutter zu arbeiten - ich zahle drauf. Jetzt versuche ich in meinen alten Job zurück zu kommen oder arbeite eher im Supermarkt und fülle Regale auf. Für 400 Euro im Monat die ich auch tatsächlich komplett behalten darf!!!
    Schade das es so weit kommen musste!!!

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von yvonne von helms:

    ich bin ein neuankommling in der tagespflege und arbeite als tagesmutter, ich habe jetzt schon angst was auf mich zukommt. ich liebe die arbeit mit kindern und da ich selber welche habe war es mein wunsch mich beruflich in die richtung zu bewegen. es kann nicht sein das nicht gesehen wird das es ohne tagesmütter/väter garnicht geht da jetzt schon alle krippenplätze belegt sind und mit einer warteschlange verseht ist. ohne uns ist es denn eltern doch garnicht möglich arbeiten zugehen uns so sind wären sie dann gezwungen weiterhin vom staat zuleben. wir sind keine unterschicht über die man sich zuletzt gedanken macht, wir sind ein wichtiger bestandteil für das achso"kinderfreundliche Deutschland".

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von manfred:

    ich als Tagesvater habe aus dieser Misere für mich folgenden Schluss gezogen. Ich nehme nur noch private Kinder. Da kann ich den Stundenlohn anpassen. Vom JA geht nichts mehr. Mit den JAsätzen bleibt mir gerade mal 1 € übrig. Die Eltern können meist nicht zuzahlen. Und die Leistungen als Pflegeeltern kann mann ja auch nicht runterfahren.

  • 11.02.2011 17:46 Uhr

    von Thomas Albrecht:

    Ich kann's nicht mehr hören: nur weil die Bezirksämter nicht angemessen Knete in die Hand nehmen wollen, soll eine der hunderttausend Steuerspezialregeln weiter gelten? Dabei ist es ganz einfach: die Tagesmütter sind teilberufstätig. Dabei nehmen sie zwei überkommende Sonderregelungen des Steuersystems (Ehegattensplitting) und der Sozialversicherung (kostenlose Mitversicherung von Ehegatten) in Anspruch.
    Beides wird von den Konservativen als Stütze der Ehe am Leben erhalten.
    Weg damit und her mit diesem Geld für die Kinder! Und zwar nicht auf diesen Umwegen, sondern direkt: als höherer Zuschuss der öffentlichen Hand zur Kinderbetreuung!

  • 31.05.2010 13:22 Uhr

    von Andrea Wagner:

    Ich bin Tagesmutter seit 2002, damals war ich noch - nach einem Gerichtsprozeß mit der Rentenversicherung und der Krankenkasse - familienversichert. Heute ab dem Jahr 2009 zahle ich die KV + RV selbst, Steuern natürlich auch. Die Regierung hat hier einen entstehenden Wirtschaftszweig erkannt und schlägt jetzt voll zu. Mir bleibt bei einem 50 Wochenstundenjob ein Verdient von ca. 1,78 € über dem Hartz-Einkommen. Lohnt sich da noch eine Arbeit? Eine Tagesmutter arbeitet aber aus Liebe zum Kind - dies wird von Seiten der Regierung voll ausgereizt!

  • 26.02.2010 12:39 Uhr

    von Sandra rubrecht:

    dann wundern die sich auch noch das man kein bock hat zu arbeiten lieber zuhause bleibt selber schuld. Deutschlands Regierung ist einfach zurückgeblieben.

  • 29.12.2008 21:51 Uhr

    von Sonja Keuthen:

    Ich bin seit 7 Jahren Tagesmutter und für mich ist ab 2009 Schluss!!! Ganz ehrlich-- wir arbeiten doch nicht nur aus Nächstenliebe - wir wollen auch Geld verdienen. Ab nächstem Jahr lohnt es sich nicht mehr als TAgesmutter zu arbeiten - ich zahle drauf. Jetzt versuche ich in meinen alten Job zurück zu kommen oder arbeite eher im Supermarkt und fülle Regale auf. Für 400 Euro im Monat die ich auch tatsächlich komplett behalten darf!!!
    Schade das es so weit kommen musste!!!

  • 14.11.2008 12:48 Uhr

    von yvonne von helms:

    ich bin ein neuankommling in der tagespflege und arbeite als tagesmutter, ich habe jetzt schon angst was auf mich zukommt. ich liebe die arbeit mit kindern und da ich selber welche habe war es mein wunsch mich beruflich in die richtung zu bewegen. es kann nicht sein das nicht gesehen wird das es ohne tagesmütter/väter garnicht geht da jetzt schon alle krippenplätze belegt sind und mit einer warteschlange verseht ist. ohne uns ist es denn eltern doch garnicht möglich arbeiten zugehen uns so sind wären sie dann gezwungen weiterhin vom staat zuleben. wir sind keine unterschicht über die man sich zuletzt gedanken macht, wir sind ein wichtiger bestandteil für das achso"kinderfreundliche Deutschland".

  • 07.11.2008 11:06 Uhr

    von manfred:

    ich als Tagesvater habe aus dieser Misere für mich folgenden Schluss gezogen. Ich nehme nur noch private Kinder. Da kann ich den Stundenlohn anpassen. Vom JA geht nichts mehr. Mit den JAsätzen bleibt mir gerade mal 1 € übrig. Die Eltern können meist nicht zuzahlen. Und die Leistungen als Pflegeeltern kann mann ja auch nicht runterfahren.

  • 21.07.2008 13:32 Uhr

    von Rolf Müller (Redaktion laufstall.de):

    Ich freue mich, dass in diesem Artikel endlich mal die Probleme, die bald auf die meisten Tagespflegepersonen und somit auch auf die Eltern zukommen werden, aufgegriffen wurden. Vor lauter Kita- und Krippen-Finanzierungsdiskussionen ging leider völlig unter, dass die Regierung in Begriff ist, eine traditionelle Betreuungsform, die in den letzten Jahren erheblich aufgewertet wurde und bereits eine Vielzahl von Betreuungsplätzen vorweisen kann, zu vernichten. Mit den geplanten Neuregelungen wird die Tagespflege wieder zum Ehrenamt degradiert, dem nur noch Ehefrauen von Männern mit sicherem Einkommen nachgehen können. Und das, wo die Regierung doch eigentlich auch die Tagespflege massiv ausbauen wollte. Mir scheint, dass da gewaltig etwas schief läuft.

  • 21.07.2008 00:23 Uhr

    von Thomas Albrecht:

    Ich kann's nicht mehr hören: nur weil die Bezirksämter nicht angemessen Knete in die Hand nehmen wollen, soll eine der hunderttausend Steuerspezialregeln weiter gelten? Dabei ist es ganz einfach: die Tagesmütter sind teilberufstätig. Dabei nehmen sie zwei überkommende Sonderregelungen des Steuersystems (Ehegattensplitting) und der Sozialversicherung (kostenlose Mitversicherung von Ehegatten) in Anspruch.
    Beides wird von den Konservativen als Stütze der Ehe am Leben erhalten.
    Weg damit und her mit diesem Geld für die Kinder! Und zwar nicht auf diesen Umwegen, sondern direkt: als höherer Zuschuss der öffentlichen Hand zur Kinderbetreuung!

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