• 31.12.2011

Neue Gesetze und Regeln 2012

Es wird ein wenig umverteilt

Das neue Jahr bringt sowohl Verbesserungen als auch Verschlechterungen für Arbeitslose, Berufstätige und RentnerInnen. Einige sind besonders betroffen.von Barbara Dribbusch

  • 18.04.2012 12:42 Uhr

    von Che:

    Lange Rede,
    kurzer Sinn,
    lest nach, hier steht alles drin!!!

    http://www.chesoft.net/workde/cgi-bin/forum/cgi-bin/sbb.cgi?&a=forum&forum=9

  • 18.04.2012 12:32 Uhr

    von H.A.:

    Sie beziehen seit dem 01.03.201 1 ergänzende Leistungen der Grundsicherung im Alter nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Sie erzielen Einkünfte in Höhe von monatlich 494,63 € Altersruhegeld und 84 .00-€ aus nichtselbständiger Arbeit, von denen 28,84 € anrechnungsfrei bleiben. Unsere monatliche Leistung beträgt derzeit 175,58 €.
    Davon müssen 77.-€ selbst für Miete aufgebracht werden, sonst Zwangsumsiedelung oder verhungern!!
    Es wird Zeit für einen Politikwechsel!!!!!!

  • 02.01.2012 09:04 Uhr

    von Georg Classen:

    ... und was sich zum 1.1.2012 nicht ändert:

    Die Regelsätze für Asylbewerber sind bereits seit 1993 (!) unverändert, trotz 32 % Preissteigerung, trotz in der Regel gleichzeitigem Arbeits- und Ausbildungsverbot.

    Verfassungsbruch durch Ministerin von der Leyen, über den auch die TAZ berichten sollte:

    http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/print_neue_meldungen.php?sid=544

  • 31.12.2011 15:32 Uhr

    von Max Forgotnaminsky:

    Eines Fällt auf: der deutsche Facharbeiter, Techniker, Ingenieur zahlt wieder die Zeche.

  • 31.12.2011 12:24 Uhr

    von Reinhold Schramm:

    Für die Armen in der bundesdeutschen Reichtumsgesellschaft gibt es keine spürbaren Verbesserungen 2012.

    Unvollständige Anmerkungen zu "wird ein wenig umverteilt":

    Bitte prüfen sie die Lebenshaltungskosten für die arme Bevölkerung, unter Beachtung der Preisentwicklung. Vergleichen sie die Ergebnisse mit dem (staatlichen) Angebot.

    Sie werden auch bei einer konservativen Berechnung feststellen (Strompreisentwicklung ab 1. Januar 2012, Zahnersatz etc., Medikamente - Zuzahlungen, Nahrungsmittel - bereits schon in den letzten Monaten und Wochen etc.), den Armen nimmt man weiterhin im Jahr 2012 die Reproduktionsgrundlagen und damit einen Teil der Lebenserwartung (Zeit). -

    Diese moderne und verschleierte (modifizierte) sozialdarwinistische Entwicklung wird stets noch geleugnet, sie ist aber erwünscht, auch bei großen Teilen der Bevölkerung (- aus allen sozialen Schichten).

    Zwar steigt die statistische "durchschnittliche" Lebenserwartung, aber hinter den statistischen Zahlen nimmt die Lebenserwartung für Geringverdiener und Arme ab, - im Westen um etwa 2 Jahre und im Osten um 3,8 Jahre. Bundesweit sind davon mehrere Millionen Menschen betroffen. Hier setzt die regierende Gesellschaftspolitik, so bereits schon unter Rost-Grün, auf Verkürzung der Lebenserwartung bei den ökonomisch 'wertlosen' und 'nutzlosen' Menschen im Verwertungssystem der so genannten [A]"Sozialen Marktwirtschaft".

    Richtig ist auch: Für wohlhabende Menschen erhöht sich überdurchschnittlich die Lebenserwartung. Hier liegt die Differenz zu der Lebenserwartung der Armen zwischen 7 bis 12 Jahren.

    Lebenserwartung hat etwas mit Lebensstandard, Einkommen und Bildung zu tun. Vor allem sichern gute Einkünfte den Zugang zu Bildung, insbesondere für Kinder. Dies ist für Kinder aus armen Lebensverhältnissen nicht gewährleistet; - alle diesbezüglichen gegenteiligen Behauptungen sind eine bewusste Irreführung, Fälschung der objektiven wissenschaftlichen Tatsachen und/bzw. eine von Kapitalinteressen geleitete und inszenierte Volksverdummung.

    Nachtrag:
    Bei Arbeitslöhnen unter 11 Euro-Std.-Brutto liegt auch nach mehr als 40 Erwerbsjahren (in Vollzeit), die die meisten Menschen im Niedriglohn ohnehin nicht erreichen, die Altersrente bzw. Armutsrente unterhalb der geringen gesetzlichen Grundsicherung bzw. analog der (vormaligen) Sozialhilfe (Hartz-IV-Regelleistung, einschließlich Miete und Heizkosten). Die geringe gesetzliche Grundsicherung wird (noch) auf Antrag gewährt; - auch auf Antrag nach bereits lebenslanger Vollzeitarbeit im Niedriglohnbereich.

    Trotz alledem, ein gutes 2012, nicht für die (Erbschafts-) Reichen, aber für die Armen!

  • 31.12.2011 11:02 Uhr

    von Hund:

    Der Artikel ist zumindest in einem Punkt nicht richtig. Arbeitslose bekommen mehr Zahlen, aber nicht mehr Geld. Die Steigerung ist nur ein geringer Ausgleich für die seit Einführung von H4 erfolgte Teuerung. Und selbst der ursprüngliche H4-Satz hatte bereits nicht die Teuerung durch Einführung des Euro berücksichtigt.

  • 31.12.2011 09:44 Uhr

    von DerDemokrator:

    Ist ja klasse was der "Staatsrat der BRDDDR" als "gerechter" ansieht. Keine Probleme hat man mit Bereicherung von Wirtschaft und Geldgewerbe. Eine bewußt falsch berechnete Existenzsicherung die vom BGH in 2010 angemahnt wurde bleibt hingehen nahezu unangetastet und gleicht nur Inflationsverluste aus. Aber mal ganz ehrlich, wer mit oder in diesen Zuständen leben muß, weiß längst das auch die erneute Regelsatzerhöhung eine weitere Propagandalüge ist. Man darf also davon ausgehen das wir es bei der "Unterschicht" mit einem sozialen Pulverfaß zu tun haben, von dem man nur noch nicht weiß wann es hochgeht.

    Ciao
    DerDemokrator

    P.S. Frohet neuet-na ja...

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