• 02.09.2010

Neonazi-Demo in Dortmund verboten

Verbot nach Sprengstoff-Fund

Kein Neonazi-Antikriegsmarsch in Dortmund. Ein Neonazi aus Aachen wurde festgenommen – Verdacht auf "Vorbereitung eines Explosionsverbrechens".von Andreas Speit

  • 04.09.2010 16:29 Uhr

    von Sondermann:

    Gut gemacht, liebe NRW-Polizei! Bei diesen Neo-Landsknechten muss man eben konsequent durchgreifen, auch wenn sie im Friedensschafsgewand herkommen.

  • 04.09.2010 13:22 Uhr

    von Schmifi:

    Same procedure as every year...
    Leider.

    Die Demo findet gerade statt. Die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ist wie immer durchgekommen.

  • 04.09.2010 09:21 Uhr

    von Ralf aus Bonn:

    'In ihrem Aufruf legte die Neonazi-Gruppe dar, gegen welchen Krieg sie sind: gegen jenen "Krieg gegen alle Völker", das dem "Menschenbild der westlichen Werte" folgen würde.'

    ??
    Deutsch defekt?

    Was soll mir dieser Satz sagen?

  • 03.09.2010 12:44 Uhr

    von udo:

    Am 2. September wurde in diesem Zusammenhang eine Wohnung in Radevormwald (NRW) durchsucht und dort pyrotechnisches Material sichergestellt. Besonders pikant: Die beiden jungen Brüder, die dort wohnen und gegen die ermittelt wird, sind Mitglieder der Wählergruppierung Pro NRW.

  • 02.09.2010 23:56 Uhr

    von Daniel:

    Wurde nicht Einspruch oder sowas eingelegt?
    Bitte ergänzen...

    Und einen Kommentar vermisse ich, wie hier Strukturen geschaffen werden, um in Zukunft linke Demos nach dem gleichen Muster zu verbieten. Nach dem Böllerwurf kürzlich auf der Krisendemo dürfte das ja dann noch um vieles leichter zu begründen sein.

    So bin ich zwiegespalten, wünsche ich mir ein Verbot der Nazidemo und befürchte gleichzeitig das dabei zugrunde liegende Prinzip.

  • 02.09.2010 22:47 Uhr

    von Max:

    SS-Siggi ist kein Altnazi.

  • 02.09.2010 17:53 Uhr

    von Otto:

    @Kommentator: Stimmt im Grunde, aber dieses mal steckt trotzdem noch etwas mehr dahinter. Ein Verbote wegen Gefahr im Verzug aufgrund von Sprengsätzen hat es meines Wissens bisher nicht gegeben. Richtig ist jedoch, dass bisher alle verbotenen Aufmärsche im Nachhinein stattfanden.
    Ist aber im Grunde auch irrelevant, ob der Aufmarsch noch erlaubt wird; die Faschos werden so oder so auflaufen, und wenn ihnen ihr Marsch nicht gewährt wird, dann randalieren sie halt nach der (nicht verbotenen) Kundgebung.

  • 02.09.2010 16:58 Uhr

    von roterbaron:

    "Vorbereitung eines Explosionsverbrechens" komisch in den letzten Jahren hieß sowas immer vereitelter Terroranschlag......achsooo sind ja keine "Islamisten" sondern nur Nazis

  • 02.09.2010 16:03 Uhr

    von horst:

    so eben wurde eine nazidemo für heute, donnerstag, um 18:300 am dortmunder hbf angemeldet!
    no pasaran

  • 02.09.2010 15:29 Uhr

    von Kommentator:

    Liebe taz/andreas speit,

    warum weist ihr nicht darauf hin, dass bisher nahezu (oder alle) vorerst verbotenen Nazidemos doch stattfanden. Das war in Gräfenberg, Schweinfurt, Dresden und Bad Oeynhausen so.

    Nur weil einer von denen Böller bastelt, wird das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit für alle doch nicht verwirkt.

    ODer wollt ihr das Muster nicht erkennen?

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