• 22.05.2010

Nazimode umgedreht

Freiwillig komisch

Das T-Shirt-Label Storch Heinar veralbert Nazimode und benutzt dafür deren eigene Symbole. Mediatex, der Betreiber vom Original "Thor Steinar", hat dagegen geklagt.von Kirsten Menzel

  • 24.05.2010 17:26 Uhr

    von vic:

    @ uwe:
    "uns normale linke"?
    Wieviel seid ihr normalen Linken denn, und wo gibt´s die?

  • 24.05.2010 10:24 Uhr

    von Maitol Krczstovczc:

    @Maria
    Tendenziell würde ich dann sagen, dass Sie nie einen "Linken" reden hören haben. Mal so als Einwurf: Wagenknecht, Gysi, Lafontaine, Bartsch, Dehm, Ernst, etc.

    @Uwe
    Welche Marken meinen's denn?; Apfelfront?

  • 23.05.2010 15:12 Uhr

    von Till Eulenspiegel:

    Nun gebärden sich manche Neonazis zwar stärker als nur legal und legitim kritisch gegen Israel, was diese aber nicht von so manchem Mahmud, z.B. demjenigen mit Nachnamen Ahmadinedschad, unterscheidet. Das braucht es also noch viel mehr Ulkmode, vielleicht Ulkbärte und UlkkopftücherInnen!

  • 23.05.2010 00:25 Uhr

    von Ernst:

    Ihr seid beider der Krache uwe und Maria, ich habe selten so gelacht...

    der uwe erklaert mir jetzt mal den Sozialen teil den unsere Marktwirtschaft wohl hat, er als linker der nicht linksextrem ist wird mir das ja erklaeren koennen...

    und Maria schick doch mal ein paar links wo von linksparteiabgeordneten aehnlichen stuss labern wie die von der NPD

  • 22.05.2010 12:31 Uhr

    von lucie:

    Ja, man kann heute aus allem eine Geschäftsidee machen. Und wenn man dann PR bekommt, weil man ja sooooo toll politisch links engagiert ist, da braucht man auch kein Geld für Werbung auszugeben. Sozusagen ein Selbstläufer dann, die Internet-Bestell-Butze. Kann schon sein, dass das für Realschulklassen in Mäckpomm mit rivalisierenden Gruppen ganz lustig ist, solche T-Shirts zu tragen. Trotzdem bleiben die Rechten wohl überlegen, weil sie den zackigen Hitlergruss haben. Oder trägt man zu den obigen T-Shirts auch die geballte Faust? Oder eher eine Grillzange? Irgendwie passt das semiotisch noch nicht so richtig. Fragen über Fragen. Aber die hübschen sensiblen Individualiten drucken sich eh ihre T-Shirts selbst und vermeiden jede platte Gruppenzugehörigkeiten mit pseudopolitischem Anspruch.

  • 22.05.2010 10:27 Uhr

    von jumboyeah:

    Aas sind ja richtig "gute" Kommentare, die sich mit den Linken auseinandersetzen und eher kaum mit dem Artikel, um den es geht.

  • 22.05.2010 08:51 Uhr

    von Fawkrin:

    Seltsam...
    Der Artikel handelt vom Widerstand gegen menschenverachtende rechtsradikale Ideologie und "sofort" gibt es hier zwei Antworten, die ähnliches mit der LINKEN und den linksextremen machen möchten.
    Irgendwie wundert mich das und irgendwie wundert es mich nicht.

  • 22.05.2010 04:06 Uhr

    von Rick:

    Dieser Kinderkram mit den Modelabels nervt.

  • 22.05.2010 02:15 Uhr

    von Olaf:

    Na maria, haben wir wieder unseren rechten senf schön feige anonym dazu gegeben ? ;)

    noch ein grund stolz zu sein, oder ? ;)

  • 21.05.2010 22:05 Uhr

    von Max:

    Brodkorb hat hier offensichtlich die "Thorten Schneidar" abgekupfert und ausgebaut. Roch wahrscheinlich zu sehr nach Antifa und Linksextremismus. Trotzdem offenbart ein Blick auf die Homepage teils ganz witzige, teils aber auch recht platte Ideen.

    Und was macht die TAZ? Statt einen ausgewogenen Artikel über die Persiflage der (Neo)Nazi-Marke Thor Steinar zu schreiben, die auch anderen Aktionen/Kampagnen gegen Thor Steinar Platz einräumt, wird hier einseitig Werbung für Brodkorb und "Storch Heinar", Teil der SPD-Kampagne "Endstation rechts, gemacht. Da steht weder, wofür die Einnahmen verwendet werden, noch, dass die "Thorten Schneidar" Shirts um einiges erschwinglicher sind.
    Ganz nebenbei werden auch noch unhinterfragt Brodkorbs Thesen vom "Ethnopluralismus" als "Multikulturalismus PLUS" eingeflochten. Keine Ahnung, was er damit sagen will,aber so wie sie hier abgdruckt sind, bleiben bei mir ein paar dicke Fragezeichen stehen.
    Versteht mich nicht falsch, liebe TAZ, ich finde es eigentlich super, dass die Thor Steinar Sache auch in der linken Mitte ankommt, aber dieser Artikel ist kein Journalismus, sondern reine PR. Über ein bisschen mehr Augenmaß + Recherche (und wenns nur online-stöbern wäre!!) würd ich mich beim nächsten Mal freuen.

    "Gefällt mir, sowas könnte man doch auch gegen Linksextremistische Marken machen.
    Die ziehen uns normale linke doch eh nur in den Dreck"

    Jaja, schon klar, die bösen linksextremistischen Marken sind schuld, dass den guten normalen Linken von weiter rechts keine Anerkennung mehr entgegengebracht wird. Können einem ja fast leid tun.

  • 21.05.2010 21:05 Uhr

    von willy:

    Wirlich lustig der Storch.

    Habt Ihr denn schon eine GröTaZ in euer Redaktion stehen?

  • 21.05.2010 20:07 Uhr

    von Sara:

    @Maria

    Herr Gysi zum Beispiel kann sehr wohl grammatikalisch korrekte Sätze zustande bringen.

  • 21.05.2010 19:38 Uhr

    von Jobst Klöpperpieper:

    So so, liebe Maria, "trifft auch auf die LINKE zu" belehren Sie den Leser. Finden Sie es nicht - mit Verlaub - äußerst schäbig, menschenverachtende Faschisten Marke Brutalo mit den friedliebenden, niedlichen LINKEN gleichzusetzen? Erkenne ich kognitiv induzierte Verzerrungen in der stereotypischen Urteilsbildung?
    Fragen über Fragen...

    Und Sie, lieber Uwe, bezeichnen sich im Plural als "normalen linken" (Das Zitat beinhaltet Ihren Rechtschreibfehler). Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie sich herabließen, mir Analphabeten den Begriff "normaler Linker" konkret zu erläutern. Und was, so frage ich mich verwundert, sind linksextemistische Marken?

  • 21.05.2010 17:01 Uhr

    von moby:

    Auweia. Vor dem Nürnberg-Fürther Landgericht wird also verhandelt. Da muss sich Herr Brodkorb warm anziehen.
    Ich will ja die Richter dort nicht als rechtradikal verunglimpfen, aber Sympathien für die rechte Szene sind nach wie vor zu finden. Wer dort was werden will sollte tunlichst einer schlagenden Verbindung angehören.

  • 21.05.2010 16:55 Uhr

    von Lara-Jil:

    "Brodkorb stellt "zwischen dem rechten Ethnopluralismus und dem linken Multikulturalismus ungewollt Schnittmengen" fest. Während Multikulturalisten "abstrakt eine ,Vielfalt der Kulturen'" preisten, lüden Ethnopluralisten diesen postmodernen Relativismus völkisch auf. "Böse gesagt: Der Ethnopluralismus ist so gesehen paradoxerweise vielfach Multikuturalismus plus."

    Gut dass das mal erwähnt wird:
    Meiner Erfahrung nach sind tatsächlich oft linke
    Gutmenschen,die größten Rassisten!
    Ich habe selbst einen "Migrationshintergrund" zumindest aus Sicht dieser Leute,denn in Wahrheit stammen lediglich meine Eltern nicht von hier.Diesen feinen Unterschied muss man einem Gutmenschen aber erst mal verklickern und dass ist oft gar nicht so einfach,man wird da schnell in irgend so ne vorgefertigte Multikultischublade gepresst mit der man eigentlich gar nichts am Hut hat:Ich habe es zum Beispiel schon erlebt dass mir unterstellt wurde Ich sei muslimischen Glaubens,weil Ich mich vegan ernähre(und somit auch kein Schweinefleisch esse) solche Dinge passieren ständig.Vermutlich geht es den Multikulturalisten hierbei nicht zuletzt auch darum Menschen um sich zu haben(bzw.zu schaffen) auf die sie herabblicken können und zu karitativen Objekten degradieren können.Beim Geschlechterverhältnis müsste man in einem solchen Fall
    von benevolentem Sexismus sprechen,sogesehen kann hier vielleicht auch die Rede von benevolentem Rassismus sein!

  • 21.05.2010 16:37 Uhr

    von iBot:

    "Das trifft übrigens auch auf die LINKE zu. ;-)"

    Das stimmt in vielen Fällen, ist aber hier nicht Thema. ;-)

  • 21.05.2010 16:31 Uhr

    von lounger:

    Sehr spaßig - Auslachen statt wegklatschen!


    @uwe
    Linksextremistische Marken ???? Was soll denn dass sein? Transfer? Gepa? No Logo?
    Troll dich.

  • 21.05.2010 16:11 Uhr

    von Maria:

    ""Unfreiwillig komisch" findet Brodkorb diese "lächerlichen Gestalten, die keinen grammatikalisch korrekten Satz zustande kriegen, aber den Anspruch haben, Gesellschaft und Staat zu gestalten"."

    Das trifft übrigens auch auf die LINKE zu. ;-)

  • 21.05.2010 16:09 Uhr

    von uwe:

    Gefällt mir, sowas könnte man doch auch gegen Linksextremistische Marken machen.
    Die ziehen uns normale linke doch eh nur in den Dreck.

  • 21.05.2010 15:44 Uhr

    von jumboyeah:

    echt gut, ich musste herzlich lachen. SuperIdee.

  • 21.05.2010 13:38 Uhr

    von Besserwisser:

    Die schärfste Waffe gegen verbrecherische Ideologien und Regierungen ist die Lächerlichkeit, sie ist tödlich. Das ist sehr gut!

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