Nazi-Aufmarsch in Dresden
"Ausgerechnet vom Bahnhof"
In Dresden-Neustadt gibt es keine erlaubte Kundgebung gegen die Nazis, dennoch ist für 10 Uhr am Albertplatz zu einer Veranstaltung aufgerufen. Über 1.000 Teilnehmer bei Antifa-Demo.von Andreas Speit
Leserkommentare
14.02.2010 14:09 Uhr
von Das tut schon weh!:
"Oma, Opa und Hans-Peter waren keine Opfer, sondern Täter" skandierte sie." Oder: "Bomber-Harris do it again", oder auch: "Alles Gute kommt von oben".
"Die Parolen verschreckten an dem Abend Passanten aber nicht. "Die haben doch recht", meint ein Herr am Straßenrand."
Herr Speit, geht es eigentlich noch lächerlich?
14.02.2010 00:20 Uhr
von robcologne:
Liebe taz, auch wenn es um die Inhalte geht, aber dieser Artikel ist stilistisch eine Katastrophe und wimmelt vor allem vor Grammatik- und Rechtschreibfehlern!
Das an diesem 13. Februar…
vom den Platz in die Altstadt…
skandierte sie [die Demonstranten!]
in der Altsstadt
Ich habe die Luftangriff 45 erlebt.
Aussagen, die eine ältere Frau nicht so zustimmt…
Auftaktsortes des "Trauermarsch"
sagt Kerstin Köditz, Landtagsabgeordneter (!) der "Linken"
Eine zeitnahe und aktuelle Berichterstattung ist immer gut, aber etwas Zeit zum Korrekturlesen sollte doch noch bleiben, lieber Herr Speit. Auch wenn es 'nur' ein Internetartikel ist. Mal sehen ob, der Kommentar online bleibt...
13.02.2010 18:18 Uhr
von Matthias Macht:
Liebe online-Redaktion,
wenn alle Schlussredakteure im Urlaub sind und auch sonst niemand redigieren kann, sollten Sie nichts veröffentlichen. Dieser Artikel ist orthographisch und grammatikalisch eine Zumutung.
13.02.2010 16:00 Uhr
von Ayetho:
Also wirklich. Wenn schon der ganze Artikel so ein Durcheinander ist, kann man den doch wenigstens nochmal auf gröbste Rechtschreibfehler Korrektur lesen, bevor man ihn veröffentlicht.
13.02.2010 15:57 Uhr
von Nick:
Danke, Dresden! Ihr seid stark!
13.02.2010 14:28 Uhr
von Wil:
Ist das jetzt der ganz neue Trend? Die ganz coole Schnellschreibe à la Kinder-Sms? Habe ich jemals so viele extrem peinliche Rechtschreib-Flüchtigkeits-und Interpunktionsfehler in einem online-Zeitungsartikel gesehen? Nein. Ich bin sicher kein Erbsenzähler, aber hier dreht sich mir der Magen um. "Form follows funktion" sagt der (gute) Designer - will sagen: Der Inhalt wird nur dann erfolgreich transportiert, wenn das Formale stimmt. Guter Journalismus zeichnet sich dadurch aus, daß er die Möglichkeiten unserer Sprache ausreizt, sich ihrer Regeln bedient. Dieses Machwerk ist Lichtjahre davon entfernt. Wenn sich der Schreiber mit der Form sowenig Mühe gibt, wie hier - darf ich gleichsam unterstellen, daß die Recherche ebenso flüchtig und fahrig stattgefunden hat. Man sollte doch davon ausgehen, daß ein Text nochmal vom Urheber und einem Kollegen Korrektur gelesen wird, bevor man ihn der Menschheit zumutet. Lieber Andreas Speit, das hier ist Journalismus auf unterstem Niveau! Sechs, setzen.
13.02.2010 14:09 Uhr
von Fritz:
Sprüche wie "Oma, Opa und Hans - Peter waren keine Opfer sondern Täter" sind an Geschmacklosigkeit und Dummheit kaum zu überbieten - da läuft es einem kalt den Rücken runter bei soviel Gefühllosigkeit und man fragt sich ob Nazi Sprüche überhaupt noch schlimmer sein können.
Wieso gibt es keine große würdevolle Gedenkveranstaltung für die zigtausend qualvoll Verbrannten von Seiten der Stadt, denn diese Opfer verdienen, dass man ihrer gedenkt, wie alle anderen auch - das könnte doch den Neonazis das Wasser abgraben, aber solche dummen Antifa Sprüche treiben Ihnen verständlicherweise eher Leute zu.
wie sieht denn das Gedenken in Hiroshima und Nagasaki aus? Gibt es da ähnliche Auseinandersetzungen?
Fritz
13.02.2010 13:34 Uhr
von Fanny Tatter:
Trotz des Rechtschreibfehlers schön, dass Ihr berichtet. Wer, wenn nicht die "taz".
13.02.2010 11:49 Uhr
von Fritz Teich:
Falsche Alternative, die einen sind genauso bloed wie die anderen. Die Dresdner waren Taeter und Opfer, wenn man denn schon dadurch zum Taeter wird, dass man keine Revolution macht. Opfer waren sie sicher auch, denn sie wurden gegen ihren Willen bombardiert. Was soll der Quatsch? Warum koennen die Linken die Bombardierung nicht einfach als das anerkennen, was sie war, und gegen den Krieg demonstrieren, der allerdings schon lange her ist und den wahrscheinlich keines der Opfer wollte? Es wird mit Mythen gearbeitet, das "Boese" waere "zurueckgekommen", ist das wirklich intelligent? Es ist fast noch bloeder als der Nazistumpfsinn. "Voelkisch" argumentieren beide.
13.02.2010 10:38 Uhr
von Schulz:
Es ist nicht zu begreifen,
wie eine Stadt (Politik, Verwaltung, Behoerden)
sich der rechts-(extremen oder nichtextremen internationalen oder nationalen)-Szene oeffnet
und diese ueber Jahre unterstuetzte... bis in die Gegenwart.
Wenn das Bundeskanzlerin Merkel ist Pfui!
Zwingt also die Leute... zu ominoesen rechten (schlimmer als linken) Aktivitaeten?
Merkel pfui!
13.02.2010 08:58 Uhr
von Wolfghar:
"Offen wird nicht bloß auf Altermedia von Angriffen auf die Gegendemonstranten gesprochen."
Ich habe mir jetzt den ganzen Altermedia Mist durchgelesen aber konnte nirgendwo die Angriffe auf Gegendemonstranten finden.
Können Sie mir helfen? Sie kennen sich auf der Seite offenbar besser aus.