• 30.05.2008

Natascha-Kampusch-Talkshow

Wer verfolgt hier wen?

Natascha Kampusch hat eine Talkshow im österreichischen Fernsehen - gut zwei Jahre, nach ihrer Flucht aus dem Kellerverließ ihres Entführers. Warum macht sie das?von Ralf Leonhard

  • 31.05.2008 19:02 Uhr

    von KAJA:

    Sie geht in die Offensive und zeigt der Welt ihr Gesicht, anders als üblich und erwartet.
    Sie ist kein Opfer, trotz dem sie gefangen war,
    sie ist frei, jung und sie ergreift die Chance, die sich ihr bietet!
    Möge es ihr nur noch gelingen, die Geier von ihrer Lebendigkeit zu überzeugen, und sie kann ihr Leben erobern!

    Ich wünsche ihr viel GLÜCK!

    Es gibt nicht nur Kriege und Katastrophen, sondern auch Befreiungen, die wie ein Wunder wirken.







  • 31.05.2008 04:18 Uhr

    von Rumpfschlumpf:

    Wenn ich lese, wie sich ihre Familie verhält, wie ihre Berater sie beraten, wie anonyme Feiglinge im Internet über sie lästern, dass sie nicht mal vom Sender bezahlt wird und so weiter, dann frage ich mich, ob sie nicht vom Regen in die Traufe geraten ist. Die Welt hier draußen ist doch genauso krank wie Wolfgang Priklopil nur auf eine ganz andere Weise. Es ist wirklich absurd, aber mal wieder gucken alle nur zu, wie von aller Welt missbraucht wird.

  • 30.05.2008 15:02 Uhr

    von Emler:

    Komisch, wie sich die Leute immer aufregen, wenn ich von meinem Recht gebrauch mache, Frau Kampusch sehr unsympathisch zu finden. Und das hat bestimmt nix mit irgendwelchen Boutique-Besuchen zu tun...

  • 30.05.2008 14:36 Uhr

    von anke:

    Sieht aus, als hätte Natascha Kampusch in den vergangenen beiden Jahren eine Lektion gelernt, die man Erwachsenwerden nennt. Von ihren Beratern falsch beraten, von ihren Beschützern nicht beschützt, von ihren Verteidigern schlecht verteidigt und von ihren Richtern erbarmungslos gerichtet – innerhalb von 2 Jahren durfte sie in Freiheit das vertiefen, was sie in der Einzelhaft schon gelernt haben mag: Verlassen sollte man sich höchstens auf sich selbst, will man sich nicht schlussendlich vollkommen verlassen fühlen. Nun also die hoffentlich selbstbestimmte Flucht nach vorn. Ich wünsche Frau Kampusch, dass sie damit eine (wie heißt es noch auf Neudeutsch so schön?) echte Win-Win-Situation geschaffen hat: entweder erfolg(reich) oder frei.

  • 29.05.2008 19:54 Uhr

    von clcwm:

    Die Dame - meine Hochachtung - hat bereits gezeigt, dass sie in der Lage war, in einer beklemmenden Situation nicht ihre Seele zu verlieren. Was jedoch war diese Unfreiheit, gemessen an ihrer jetzigen Fesselung durch die Medien? Möglicherweise greifen dieselben Schutzmechanismen...

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