• 09.11.2009

Nachruf auf die "Netzeitung"

Der Tod schrieb immer mit

Mit der Netzeitung wird die Hoffnung auf ein Geschäftsmodell beerdigt, das noch nie funktioniert hat: werbefinanzierten Qualitätsjournalismus im Netz gratis anzubieten.von Ulrich Gutmair

  • 11.11.2009 13:20 Uhr

    von Markus Merz:

    Ich bin immer wieder begeistert davon, dass die taz von den Kommentarseiten nicht zum Originalartikel zurück verlinkt.

    Und es wäre doch so einfach...

  • 10.11.2009 11:10 Uhr

    von Dieter Gotzen:

    Vielleicht sind Journalisten auch einfach nicht für ein solches Geschäftsmodell zu gebrauchen. Denn vorgekaute Artikel der dpa/ap irgendwo platzieren, dafür brauchts kein Studium oder etwa Ausbildung.

    Vielleicht sind die Werbeeinnahmen auch hoch genug, nur lebt man hier über seine Verhältnisse. Denn was mir als erstes aus dem Bildschirm fiel war eine großflächige Werbeanzeige.

    Und vielleicht möchte man auch einen Anbieter weniger auf dem Markt.

  • 10.11.2009 08:15 Uhr

    von noname:

    >>Die Branche nahm das Blatt bald genauso ernst wie die Leser. Sie wurden durch die im Netz übliche Mund-zu-Mund-Propaganda gewonnen, für Werbeaktionen fehlte das Geld<<
    Es gibt eine "Mund zu Mund" Beatumg aber keine solche Propaganda.

  • 09.11.2009 23:27 Uhr

    von SunshineReggae:

    gute alte netzzeitung ruhe in frieden. die internetzensur bringt uns alle irgendwann um. geiler als dein ableben sind souvenirs wie abgesägte stopschilder.

  • 09.11.2009 16:47 Uhr

    von Nobby:

    Ich habe die Netzeitunge bis zuletzt in ihrer werbefreien Bezahlversion für € 5.- im Monat genutzt und es hat sich immer gelohnt - auch wenn sogar dem Unbedarften irgendwann das nahende Ende offensichtlich wurde... Schade, die Zeitung wird mir fehlen im fast ausschließlich reißerischen Sensations - Journalismus im Netz - und das Internet wird um ein weiteres seriöses und nutzenswertes Angebot der frühen Jahre ärmer!

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