• 27.12.2008

Nachruf auf den Dramatiker Harold Pinter

Ohne Altersmilde

Ein genaues Ohr für Misstöne zeichnet die Dramen von Harold Pinter aus, der im Alter politisch etwas verbissen wurde. Ein Nachruf auf den an Weihnachten gestorbenen Autor.von Jörg Sundermeier

  • 28.12.2008 11:46 Uhr

    von Dirk Gober:

    "und steigerte sich dabei in einen fast bizarren Antiamerikanismus hinein"
    Das ausgerechnet in der definitv bizarren taz...

  • 27.12.2008 12:56 Uhr

    von Shefmeister:

    Rechthaberisch, verbissen, fast bizarrer Antiamerikanismus .. ich frage mich, ob ein taz-Nachruf auf Salman Rushdie oder Martin Amis, die Bush und seinen Neokonservativen seit 2001 einen moralischen Blankoscheck ausstellen, ähnlich formuliert worden wäre.

  • 27.12.2008 11:06 Uhr

    von birdboy:

    Nunja, liebe taz, nicht alle politisch denkenden Menschen schaffen es mit so einer Leichtig- und Lockerheit, schon nach dreißig Jahren jene Altersmilde anzusetzen, die der Autor des obigen Artikels beim 78-jährig Verstorbenen vermisst. Und nicht alle wappnen sich mit einem solch un-"bizarren" Antiamerikanismus, der anscheinend genehm bzw. genehmigt ist, wie es Deine Redaktion anscheinend tut. Nicht alle an den politischen Verhältnissen Leidenden tun dies - leiden - aus ästhetischen Gründen...

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