Seine Musik zu "Doktor Schiwago" machte ihn berühmt: Der dreifache Oscarpreisträger ist in der Nacht zum Sonntag 84-jährig in Los Angeles gestorben.von Cilli Pogodda
Meine Empfehlung: Die Musik auf CD wirkt nicht so gut wie im Film, denn dort ist sie auf vielfältige Weise ausgearbeitet, variiert u.s.w. je nach Szene und daher am besten gleich den Film - z.B. auf DVD -anschauen. Ich finde ihn übrigens viel besser, als seine Werbung und auch besser als neuere Versuche, den Roman von Pasternak zu verfilmen. Auch die Klischees, die es dazu gibt, werden dem großartigen Film nicht annäherungsweise gerecht. Was den Lawrence-Film angeht, finde ich bemerkenswert, dass der ursprünglich noch viel länger sein sollte. Der Regisseur D. Lean hat sich über die erzwungene Kürzung auf Kinoformat ziemlich geärgert. Vor allem Szenen mit viel Landschaft und Musik, ohne "Action" im engstirnigen Sinn des Wortes ist den Kürzungen zum Opfer gefallen. Aber immerhin ist ja noch was übrig geblieben, auch von der Musik.
Im drittletzten Absatz ist übrigens ein kleiner Fehler: Da heißt es "Komposition" statt "Komponist" - falls die taz das noch ändern will/kann, sei's hier angemerkt.
30.03.2009 19:02 Uhr
von Yadgar:
Seinen mindestens ebenso berühmten Sohn Jean-Michel habt Ihr gar nicht erwähnt...
Leserkommentare
30.03.2009 19:21 Uhr
von Laluna:
Meine Empfehlung: Die Musik auf CD wirkt nicht so gut wie im Film, denn dort ist sie auf vielfältige Weise ausgearbeitet, variiert u.s.w. je nach Szene und daher am besten gleich den Film - z.B. auf DVD -anschauen. Ich finde ihn übrigens viel besser, als seine Werbung und auch besser als neuere Versuche, den Roman von Pasternak zu verfilmen. Auch die Klischees, die es dazu gibt, werden dem großartigen Film nicht annäherungsweise gerecht. Was den Lawrence-Film angeht, finde ich bemerkenswert, dass der ursprünglich noch viel länger sein sollte. Der Regisseur D. Lean hat sich über die erzwungene Kürzung auf Kinoformat ziemlich geärgert. Vor allem Szenen mit viel Landschaft und Musik, ohne "Action" im engstirnigen Sinn des Wortes ist den Kürzungen zum Opfer gefallen. Aber immerhin ist ja noch was übrig geblieben, auch von der Musik.
Im drittletzten Absatz ist übrigens ein kleiner Fehler: Da heißt es "Komposition" statt "Komponist" - falls die taz das noch ändern will/kann, sei's hier angemerkt.
30.03.2009 19:02 Uhr
von Yadgar:
Seinen mindestens ebenso berühmten Sohn Jean-Michel habt Ihr gar nicht erwähnt...