• 04.03.2010

Nach dem Beben in Chile

Verspätete Hilfe für die Opfer

Noch immer kommt Hilfe aus dem Ausland kaum an. Der Nationalstolz der chilenischen Regierung behinderte die Lieferungen.von Gerhard Dilger

  • 05.03.2010 00:28 Uhr

    von Christine:

    Ja, das stimmt, die Lage hat sich sichtlich entspannt und es zieht langsam wieder Optimismus ein, gepaart mit Trauer. Heute nachmittag wurden die ersten 279 identifizierten Opfer namenweise vorgelesen in einem Direktbericht aus der Moneda. Die Pr^sidentin konnte auch nicht die Trânen unterdr^cken. Sie meinte, sie sei zwar stark, aber das hat sie noch nicht verarbeiten kônnen. Sie hat ab Sonnteg drei Tage Nationaltrauer ausgerufen und jeder der môchte, darf die Fahne aus dem Fenster h^ngen als Zeichen der Solidarit^t mit den Opfern. Wâhrendessen werden nun auch landesweit Hilfsgûter verteilt. Die Lage war wohl auch wegen der allgemeinen Digitalisierung der Informationswege durch die Zerstôrung sehr behindert, so dass auch dies zur Verzôgerung der Rettungsmassnahmen beigetragen hatte. Es gibt derweil immer noch Unklarheiten darûber, wer die Hauptverantwortlichen fûr das "Verschwitzen" der Tsunamiwarnungen gewesen sind: Marine oder Innenministerium. Ich denke, in diesem Licht ist vielleicht ein bisschen die Aussage des Aussenministers zu verstehen. Das Ausmass der Katestrophe war einfach noch nicht klar. Ich weiss nicht, ob das was mit "Nationalstolz" zu tun hat..? Kann bei den Chilenen aber sein... die Fahnen werden dann bestimmt bis zur Fussballweltmeisterschaft draussengelassen...aaahhh

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