• 18.03.2011

Nach Wettbewerb für Mauerpark

Bürger mauern bei Park-Plänen

Drei Siegerentwürfe aus einem Wettbewerb sollen Grundlage für Erweiterung und Randbebauung des Parks sein. Doch Bürgerinitiativen lehnen die Vorschläge ab.von Svenja Bergt

  • 04.05.2011 13:33 Uhr

    von koppe:

    warum wundert es mich nicht das enzo auf eine Qulifizierte Antwort nicht reagiert????

  • 24.03.2011 14:20 Uhr

    von Mario Gaab:

    @Enzo Aduro:
    Vivico schenkt diese Flächen der Stadt nicht, sie tauscht sie gegen Baurecht in einem der lukrativsten Wohngebieten in Berlin. Bis jetzt handelt es sich hier lediglich um Grünfläche, die nicht bebaut werden darf!
    Vierköpfige Familien können sich in den meisten Fällen Wohnungen im Prenzlauer Berg schlicht und einfach nicht mehr leisten. Und Ihre Aussage, dass jeder Protest gegen Neubau unsozial sei, ist für diese Angelegenheit schlichtweg Unsinn. Was denken Sie denn, für wen die Vivico hier bauen will? Glauben Sie im Ernst, dass sozial schwache Familien sich diese Wohnungen leisten werden können? Die Vivico möchte hier ganz klar das bestmögliche rausnehmen. Der Tausch des 9 Millionen Euro Areals gegen das Baurecht auf 2 relativ kleinen ausgewiesenen Flächen soll für die Vivico kein Nullsummenspiel werden.
    Zudem handelt es sich hierbei nicht um reinen Wohnungsbau. Dieser soll nur nördlich des Gleimtunnels erfolgen, wohingegen im Süden, dem jetzigen Standort des Flohmarktes, ein Gewerbegebiet entstehen soll.
    Der Mauerpark ist essentiell wichtig für den Prenzlauer Berg! Es gibt nicht viele Grünflächen in diesem Areal. Der Mauerpark mit seinem Flohmarkt ist international bekannt und trägt viel zur Attraktivität des Prenzlauer Berges bei. Und bis jetzt gibt es z.B. noch kein Konzept, was mit dem Flohmarkt geschehen soll.

  • 20.03.2011 20:50 Uhr

    von Enzo Aduro:

    Das ist doch Wahnsinn:
    Da ist eine Firma Bereit einer Stadt Flächen zu schenken, damit darauf ein Park errichtet werden kann und will als Ausgleich dafür ein Baurecht erhalten.

    Baurecht für Wohnhäuser wohlgemerkt.

    Wohnhäuser welche benötigt werden, damit diese Nachfrage nicht weiter auf schlechter situirte Altmieter reinprasselt.

    Und da sind dann egoistische Anwohner die einfach nicht einsehen wollen das in der Innenstadt Häuser stehen. Wahrscheinlich gehören denen die Wohnungen und die wollen nur das Angebot verknappen.

    Jedenfalls haben die jetzt die Firma so lange gepiesackt das die jetzt nicht weiter bauen will.

    Das ist doch krank. Diese Art von "Bürgerbeteiligung", welche gegen die Interessen der Berliner Bürger zugunsten von lokalen Egoismen gehen können mir geschenkt bleiben.

    Artikel über Rückzug der Vivico:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/336229/336230.php

  • 19.03.2011 13:13 Uhr

    von der gerd:

    ich hatte mal das zweifelhafte vergnügen, bei einer begehung des mauerparks mit vertreter_innen der initiativen und grote dabei zu sein.
    grote hat sich da großen respekt bei mir erworben, in dem er selbst bei noch so dummen sprüchen ruhig und freundlich geblieben ist.

    zumindest die leute, die bei dieser begehung letztes jahr dabei waren, haben eigentlich komplett einen zwangsumzug ins tiefste mecklenburg-vorpommern verdient. da können sie dann ihren traum von der niedrigbebauung ausleben und auch gleich noch 'ne waldorf-schule für ihre kinder gründen, die sie sich an dem tag so sehnlichst herbeigewünscht haben.

    mir ist damals von dem geseiere auf jeden fall ziemlich schlecht geworden.

  • 19.03.2011 11:22 Uhr

    von Enzo Aduro:

    Ich würde die Pläne von Lorenzen bevorzugen, da fällt durch den verzicht auf alleinstehenden Gebäuden, bei gleichem Platzverbrauch ein vielfaches an benötigten Wöhnraum an - bei gleichem Platzverbrauch

  • 19.03.2011 11:19 Uhr

    von Enzo Aduro:

    Ich verstehe den unterton nicht.
    Niedriegere Häuser/Townhouses wie von der Bürgerinitiative gefordert dürften doch teurer pro qm sein.

    Das Problem bei Wolkenkratzern ist die Verschattung. Man müsste konkret simulieren welche Flächen bei höherer Bebauung verschattet wären.

    Durch das Aufsetzen von Nichtvollgeschossen kann man die Bauhöhe allerdings noch etwas erhöhen, ohne zusätzliche Verschattung.

    Wir in Berlin sollten uns allerdings generell mehr hüten Bauland durch das verzichten auf 22m Traufhöhen oder Blockrandbebauung zu verschwenden.

    Das haben wir in der Vergangenheit nicht getan, nun aber steigt die Nachfrage nach innerstädtischen Wohnflächen stark an, nicht zuletzt aufgrund von steigenden Kosten für automobile Mobilität. Daher müssen wir alles dafür tun, diese Nachfrage zu befriedigen, um soziale Folgewirkungen zu minimieren.

    Daher ist jeder Protest gegen Neubau erst einmal unsozial.

  • 19.03.2011 10:47 Uhr

    von Wolkenkratzer:

    @Enzo Aduro
    Warum nur sechs Stockwerke und 80 qm? Wie wäre es denn mit 20 Geschossern und 120 qm? Anderswo geht das doch auch. Alles eine Frage der Gewöhnung.
    Der Königsweg ist natürlich die komplette Bebauung als gated community. Das ersparte der Stadt auch gleich noch die montäglichen Müllentsorgungen nach den Wochenendparties der Bevölkerung. Die Leute sollen einkaufen gehen und nicht kostenlos auf der Wiese rumlümmeln.

  • 19.03.2011 06:57 Uhr

    von Don Olafio:

    @Daniel
    Die "Sieger"-entwürfe (zwei zweite Plätze) kann man hier downloaden: http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=16954

  • 18.03.2011 22:20 Uhr

    von Daniel:

    Ich würde ja echt mal gerne die Entwürfe sehen.
    Wenn es die irgendwo online gibt, liebe Taz, könntet ihr die bitte verlinken?

    Ansonsten bin ich eigentlich eher für mehr Park und wenige hohe Gebäude als für so kleine Luxusteile mit direktem Parkzugang.

  • 18.03.2011 21:07 Uhr

    von Enzo Aduro:

    Es darf auch eigentlich nicht sein, das nur die Anwohner da mitreden. Denn die Mieten für die gesamten Innenstadtlagen hängen ja miteinander zusammen. Natürlich hätte jeder bei sich gerne Park, Häuserlücken und keine Hauptstraßen. Dann aber werden viele endweder Obdachlos sein oder 90 Minuten pro Tag pendeln müssen, hin und zurück.

  • 18.03.2011 21:04 Uhr

    von Enzo Aduro:

    Niedrige Gebäude sind unmoralische Platzverschwendung in einer Stadt die dringend neuen Wohnraum braucht. Wer mit niedrigen Townhouses unsere Heimatstadt zupflastert, sorgt für steigende Mieten!

    Ich habe da kein Verständnis.
    Und sechs Stockwerke sind ja nun nicht viel.

    Vieleicht sollte man mehr die vierköpfigen Familien fragen, die auch mal lieber 80 statt 60 Quadtatmeter hätten, statt irgendwelche Architekten die glauben sie seinen links.

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