• 03.02.2010

Nach Umweltkatastrophe in Baia Mare

Vergiftetes Leben

Zyanid aus der Goldproduktion hat die Umgebung von Baia Mare in Rumänien verseucht. Die Opfer wollen jetzt verhindern, dass die Unglücksfabrik wieder den Betrieb aufnimmt.von Keno Verseck

  • 08.02.2010 10:17 Uhr

    von Matt Heil:

    moinsen, @denniger -- das direkt unten war dein erster kommentar ...

    "von denninger:
    Liebe(r) "Schulz", Gold wird in Legierungen in vielen elektronischen Bauteilen eingesetzt.
    Weder Computer noch Fernseher, Mikrowelle oder Waschmaschine würden ohne Gold funktionieren.
    Dem Welthandel ist es egal, ob Du Goldringe trägst oder nicht."

    wo finde ich da in entsprechender Präzision "Der Welthandel ist eben gerade nicht auf den westlichen Schmuckträger fokussiert. Dies war die Aussage meines ersten Kommentars und bisher hast Du keine Argumente vorgelegt, die dieser These widersprechen." bzw. wer soll den da rauslesen, wenn die Formulierung so mangelhaft ist?

    In deinem ersten Kommentar hast du zudem vielmehr den industriellen Nutzen des Goldes betont - damit fängt dein Kommentar schließlich an. Und dass der industrielle Sektor nicht der wesentliche Treiber der Goldnachfrage ist, das belegen die Zahlen unter den bisher vermittelten Links. (Und um mehr ging es mir nicht.) Ergo: Klarer formulieren!

  • 07.02.2010 17:15 Uhr

    von denninger:

    Lieber "Matt Heil", Deine "global verteilte(n) KonsumentInnen (sic!)" des Schmuckgoldes befinden sich überwiegend auf dem indischen Subkontinent.
    Danke für den Link, vielleicht verstehst Du jetzt auch warum dort von "Jewellery and investment demand in non-western markets" die Rede ist.
    Dass ich den von Dir monierten Link (nur am Rande) erwähnt habe heißt nicht dass ich ihn geschrieben habe.
    Der Welthandel ist eben gerade nicht auf den westlichen Schmuckträger fokussiert. Dies war die Aussage meines ersten Kommentars und bisher hast Du keine Argumente vorgelegt, die dieser These widersprechen.
    Wenigstens hast Du fast vollständig damit aufgehört, mich persönlich anzugreifen.
    EOD

  • 07.02.2010 14:32 Uhr

    von Matt Heil:

    @denninger: Du schreibst vom Welthandel ... und dahinter stecken nun mal global verteilte KonsumentInnen. Oder nicht?

    "Nur etwa die Hälfe des derzeitigen (geschätzten) Goldbestandes liegt in Form von Schmuck vor."
    --- Es geht beim jährlichen Welthandel eher nicht um Bestand (Stock) sondern um (jährlichen) Flow.

    "Dass die Industrie momentan ihren Bedarf aus den liquidierten Währungsreserven deckt." Der Industrieanteil liegt seit Jahren nur zwischen 10-15% der globalen Goldnachfrage. Re: Industrieanteil an der gesamten jährlichen globalen Goldnachfrage (World Gold Council)?
    http://www.research.gold.org/supply_demand/

    (Goldreporter.de: "Nette" Tertiärquelle ... bist du das selber?)

  • 07.02.2010 12:57 Uhr

    von denninger:

    Herrje, "Matt Heil", wen habe ich denn mit der Bemerkung entrechtet, dass Gold eben nicht nur in der Schmuckindustrie eingesetzt wird?
    Nur etwa die Hälfe des derzeitigen (geschätzten) Goldbestandes liegt in Form von Schmuck vor. (Quelle: Wikipedia; dradio.de). Dass derzeit ungefähr vier Fünftel der gewonnenen Menge in die Schmuckproduktion gehen (laut goldreporter.de nur die Hälfte)liegt daran, dass die Industrie momentan ihren Bedarf aus den liquidierten Währungsreserven deckt.
    Und hast Du Dir auch schon einmal die Frage gestellt in welchen Teilen der Welt das meiste Schmuckgold verwendet wird?
    Der Artikel sollte dementsprechend in Urdu und Hindi geschrieben sein.
    Solltest Du nicht auch beide Augen öffnen (SCNR)?

  • 04.02.2010 19:32 Uhr

    von Kritiker:

    Ich hoffe sehr, dass Herr Vasile Tatar recht bekommt! Auch wenn er bis zum Europäischen Gerichtshof muss!

    Abgesehen von den Kosten, wie will man eigentlich, die Umweltzerstörung wieder in Ordnung bringen, in Baia Mare und Umgebung? Was ist denn bisher schon passiert, wenn nicht einmal die Gesetzgeber reagiert haben, nach so langer Zeit? Vielleicht ist Rumänien ja doch noch zu weit weg von der Mitte Europas.

  • 04.02.2010 12:48 Uhr

    von Matt Heil:

    @denninger: Augen auf und Wahrnehmung justieren - um die 80% der jährlichen Goldproduktion wandern in die Schmuckindustrie ... ansonsten ist 'der Welthandel' übrigens keine Person ... KonsumentInnen sind es schon ... mehr Infos zum Thema (und Argumente und Stimmen wider das denningersche laissez-faire, das andere so nonchalant entrechtet): http://www.nodirtygold.org/

  • 04.02.2010 01:55 Uhr

    von vic:

    Die Spezies Mensch ist solch ein dummes Produkt der Evolution. Seit den berüchtigten Glasperlen für Ureinwohner hat sich diese Spezies keinen Schritt weiter entwickelt.
    Noch immer setzt bei glänzendem Scheiß jeglicher Verstand aus.
    Je teuerer und seltener- je besser.
    Dafür wird Umwelt nachhaltig platt gemacht, und alles Leben das im Weg ist audgelöscht.

  • 03.02.2010 16:23 Uhr

    von denninger:

    Liebe(r) "Schulz", Gold wird in Legierungen in vielen elektronischen Bauteilen eingesetzt.
    Weder Computer noch Fernseher, Mikrowelle oder Waschmaschine würden ohne Gold funktionieren.
    Dem Welthandel ist es egal, ob Du Goldringe trägst oder nicht.

  • 03.02.2010 13:54 Uhr

    von Schulz:

    Welches verrueckte Produkt braucht 1 Tonne Urmasse
    um zu 1 Gramm Schmuckwert zu gelangen?
    Das zerstoert das Leben der Menschen.
    Ich kann verstehen, dass einige Menschen
    auf Schmuck verzichten, zumindest,
    wenn solche Grundlagen gelegt werden.

    Europa-Politik interessiert mich mehr...
    als andere Landespolitiken.
    Die Staaten versagen alle, vielleicht
    haben wir in Europa mehr Lebensrechte
    und mehr Lebenschancen !

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